Steigende Werte

Wir bleiben vorsichtig: Nicht nur im Klima, auch bei den Abständen zu den Anderen, denn die Ansteckung durch die Delta-Version des COVID-Virus ist anscheinend sehr viel leichter möglich, als bei den bisherigen Varianten.

Nur nach Absprache und möglichst viel Coaching am Telefon …

https://t.co/qS3RiB7779
https://twitter.com/Fischblog/status/1417219025063579648?s=03

https://corona-anmeldung.de/visit/basis-3

Die Interessengemeinschaft der Erwerbslosen München igel-muc.de trifft sich 14-tägig immer donnerstags im Biergarten der „Taverna am Olympiapark, Winzererstraße 97 ab 16:00 Uhr zum Austausch:

5. und 19. August 2021 sind dann die nächsten Termine.
Tram-Linie 27, Haltestelle Ackermanstraße, oder Bus 144
Karte, Anfahrt und Konditionen (MASKE):
https://igel-muc.de/mitmachen.php

artikus-muenchen könnte zu künstlerischen Projekten zu den Themen von dazukommen.

Aktuelle Infektionszahlen für München und LH-München: Geltende Regeln

Wir suchen ja schon länger:

Honorarvertrag für Job-Coaching  ab sofort mit 20. – 25 Wo.-Std. im Projekt Basis München – aus Team-Parität wäre weiblich gelesen notwendig.
Zuständige Ansprechpartner Matthias Grimm / Klaus-Peter Hallanzy –
gerne zum unverbindlichen Vorbesichtigen derzeit am Besten zwischen 11 und 15h vorbeischauen: www.basisfinden.wordpress.com

Corona-Gespräche im Radio

Angst, Ärger, Müdigkeit, Verzweiflung, alle reagieren auf Corona, und

corona-Gnom
corona-Gnom

irgendwann kann man nix mehr hören dazu – meint man. Dann wächst der Ärger …

Wie können wir richtig und ehrlich dazu kommunizieren?

Virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art – Erfahrungen austauschen und aus der Krise lernen

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 hat in den vergangenen Monaten nahezu auf der ganzen Welt massiv unser Leben beeinträchtigt. In vielen Ländern der Welt wurden das soziale Leben und auch die wirtschaftlichen Aktivitäten phasenweise radikal heruntergefahren.

Familienmitglieder, Freund*innen und Bekannte durften sich nicht mehr sehen, alte Menschen wurden isoliert und starben mitunter einsam in Betreuungseinrichtungen. Manche erkrankten schwer und einigen konnte nicht mehr geholfen werden, vor allem dort, wo das Gesundheitssystem die außerordentlichen Belastungen nicht mehr auffangen konnte.

Kinder und Schüler konnten nicht mehr in den Einrichtungen und Schulen betreut werden. Unternehmen stellten ihre Produktion ein und viele verloren ihre Arbeit oder mussten diese erheblich einschränken. Viele Selbstständige sahen sich existentiell bedroht oder verloren ihre Unternehmen.

Andere, die von Einschränkungen kaum negativ betroffen waren, empfanden die erzwungene Entschleunigung unseres Alltags dagegen mitunter als Gewinn oder zumindest als interessante Erfahrung. Es wurde auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie unterschiedlich eine solche Krise verschiedene gesellschaftliche Gruppen trifft.

Deshalb bietet das Selbsthilfezentrum München (SHZ) – neben anderen Formaten des persönlichen Austauschs, die in den Räumen des SHZ wieder möglich sind – seit Ende Juni eine neue offene virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art an.

Dort können sich alle Interessierten über die sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit der Krise und ihren Folgen austauschen und vielleicht auch die eine oder andere Lehre daraus ziehen, was wir in Zukunft anders und vielleicht auch besser machen können – individuell, in den verschiedenen Gemeinschaften und gesamtgesellschaftlich.

Der thematische Zuschnitt wurde ganz bewusst sehr breit gewählt, damit sich möglichst viele Interessierte angesprochen fühlen können. Zur Vertiefung verschiedener Themenbereiche können thematische Untergruppen eingerichtet werden.

Die Gruppe findet online auf der Internetplattform BigBlueButton (BBB) statt, wo das SHZ die Möglichkeit zur Einrichtung von mehreren virtuellen Gruppenräumen geschaffen hat, die auch eigenständig von den Gruppen organisiert werden können.

Die bisherigen Treffen bestätigten die sehr unterschiedlichen Formen der Betroffenheit von der Krisensituation. Es gab Personen, die sich aufgrund gesundheitlicher Vorbelastungen erheblich von der Situation bedroht fühlten, weil sie befürchteten, selbst zu erkranken oder vorbelastete Angehörige anzustecken und die sich infolgedessen sehr zurückgezogen haben.

Entsprechend berichteten sie auch unter den Folgen der selbstgewählten Isolation gelitten zu haben. Aus dem Kreis von Personen, die sich in Suchtgruppen engagieren, wurde berichtet, dass das Ausfallen der regelmäßigen Gruppentreffen zu zahlreichen Rückfällen von Gruppenmitgliedern geführt habe.

Von allen, die sich bereits in der Selbsthilfe engagieren, wurde berichtet, wie schwierig es war, den Austausch unter den Gruppenmitgliedern in irgendeiner Form aufrecht zu erhalten. Einige hatten mit Telefonkonferenzen begonnen und gingen später zu E-Mail-Austausch oder Videokonferenzen über.

Der Wechsel in digitale Formate hat aber in allen Gruppen zu einer deutlich sinkenden Beteiligung geführt. Teilweise waren die technischen Hürden zu groß und auch nicht alle Mitglieder entsprechend technisch ausgestattet, teilweise fühlten sich die Mitglieder mit dem digitalen Austausch einfach nicht wohl.

Eine Gruppenleitung berichtete, sie habe begonnen, an die Gruppenmitglieder persönliche Briefe zu schreiben, so dass auch diejenigen erreicht werden konnten, die nicht mit den digitalen Medien arbeiten können oder wollen. Die Briefe seien von Gruppenmitgliedern sehr positiv aufgenommen worden.

Andere Gruppenmitglieder berichteten, die Krisensituation habe sie dazu gebracht, auch fortgesetzt mehr digitale Medien zu nutzen. Während diese vorher hauptsächlich für organisatorische Aufgaben im Vorstand der Gruppe genutzt wurden, würden sie jetzt auch verstärkt für die Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern eingesetzt.

Der Großteil der Teilnehmenden an der virtuellen Selbsthilfegruppe berichtete aber, sehr froh zu sein, wieder zu realen Treffen zurückkehren zu können.

Bisher fanden die virtuellen Treffen wöchentlich am Mittwochabend, zwischen 18.30 und 20.00 Uhr statt und wurden zunächst von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des SHZ moderiert.

Im weiteren Verlauf sollen die Treffen ohne externe Moderation eigenständig fortgeführt werden und auf Wunsch der Teilnehmenden jede zweite Woche stattfinden. Technische Voraussetzungen sind ein Computer, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Mikrofon.

Informationen und Anmeldung zur virtuellen Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art:

Erich Eisenstecken, E-Mail: erich.eisenstecken@shz-muenchen.de, Tel.: 089/53 29 56 – 16, Selbsthilfezentrum München (SHZ), Westendstraße 68, 80339 München

Bei Teilnahmewunsch erhalten Sie kurz vor dem Treffen per E-Mail einen Link und einen Zugangscode. Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt.

Mittwoch, 18.30 bis 20.00 Uhr (voraussichtlich jede zweite Woche)

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an:

Stephanie Striebel, E-Mail: stephanie.striebel@shz-muenchen.de, Tel.: 089/53 29 56 – 20 Selbsthilfezentrum München (SHZ), Westendstraße 68, 80339 München www.shz-muenchen.de

Wir würden uns, im Falle einer Veröffentlichung, über einen Hinweis oder ein Belegexemplar freuen.

35 Jahre selbsthilfe-münchen
35 Jahre selbsthilfe-münchen

Wie der Dialog fruchtbar werden kann, haben wir in den Schulen oft nicht gelernt, und auch die Medien zeigen uns eher unfruchtbare Diskussionen gegensätzlicher Standpunkte, ohne wirklich von uns zu sprechen. Paulo Freire entwickelte aus seiner Pädagogik der Unterdrückten auch eine Pädagogik der Hoffnung, die über Lern-Autonomie erarbeitet werden kann.

Am 19.9.2021 würde Paulo Freire 100 Jahre alt werden, und wir blicken ab Januar im Nord-Süd-Forum im Einewelthaus München zurück auf 50 Jahre mit seine Ideen, und den Kampf der Autoritären dagegen, wie er an unseren Hochschulen statt fand und aktuell auch in Brasilien wieder ausgetragen wird.

Reichlich Gelegenheit, mit zu reden:
www.lora924.de mitreden: 089 – 489 523 05

Radio Lora München 92,4
Radio Lora München 92,4

(aktuellere Hinweise möglicherweise auf www.fairmuenchen.de und auch Links zum Nachhören …)

am 3.9.2020 bei Bernhard: Corona und die Selbstorganisation mit einem Beitrag des Selbsthilfezentrum München

Corona-Selbsthilfe in den Anfängen

Betroffene wollen wahrgenommen werden und sich vernetzen

Viele Menschen sind von der Corona-Pandemie betroffen: Etliche sind an Covid-19 erkrankt und haben auch Monate nach der Infektion noch Beschwerden. Andere sind durch die Pandemie zum Beispiel in wirtschaftliche Not geraten.

Wie machen Betroffene auf ihre Situation aufmerksam, wie tauschen sie sich bislang aus?

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) hat dazu recherchiert und dokumentiert die Ergebnisse in ihrer Reihe

NAKOS PERSPEKTIVE 2|2020 und hier die NAKOS Webseite

Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der September-Ausgabe: [mehr…]

Foto zu Beitrag'Der neue ein•blick ist da!'

Digitalisierung der Selbsthilfe?

  • Erfahrungen eines Selbsthilfeaktiven während der Corona-Zeit
  • „Keine Angst in Zeiten der Isolation“ – Die Münchner Angstselbsthilfe MASH
  • Virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art – Erfahrungen austauschen und aus der Krise lerneneinblick-3-2020 (pdf, 3,5 MB)

die Demo in Berlin

https://www.kritische-polizisten.de/2020/08/verbot-des-demonstrationsverbots/
hat auch andere aktiviert:

es gibt ein neues Thesenpapier über den Übergang zur chronischen Phase
http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/thesenpapier_4_endfass_200830.pdf
.
Außerdem hat David Klemperer ein Kapitel aus seinem neuen Lehrbuch zu
Corona zum Download bereit gestellt. http://sozmad.de/Corona.pdf

Dr. Angela Spelsberg ist bei youtube in „Hangar 7“, in die Suchmaschine
„Angela Spelsberg zu corona“ eingeben, sie sagt, wir sind am Ende der Epidemie.

eine gute Analyse finde ich ist der Artikel https://www.rubikon.news/artikel/machen-wir-s-selbst die anderen Artikel sind das ganze breite Spektrum, das oft durchgehend negativ bewertet wird.

Langsamer Anfang …

Nach neuen Hygiene-Regeln … und mit gutem Abstand haben wir wieder für Beratungen geöffnet, und für maximal drei Stunden / Person, damit alle die Chance haben, an ihren Bewerbungen und Wohnungsprojekten zu arbeiten.

Weihwasserspritzer

In den oberen Räumen und in der Marsstraße gilt Maskenpflicht, weil es da eng ist auf den Fluren und in den Räumen, bei uns ist es so weit, dass es nicht durchgehend nötig ist, und die Desinfektion wartet wie immer neben der Eingangstüre.

Teeküche und Toiletten bitte nur eine Person, und die Frühstücks-Möglichkeiten gibt es nach Absprache, aber kein kochen bis auf Weiteres …

und auf dem Weg zur Herden-Immunität,Schafherde unter Bäumen

denn nach dieser Woche mit offenen Biergärten bis 20h soll es mit Restaurants weiter gehen, aber die Nachrichten von Ansteckungen in geschlossenen Räumen und Kirchen sollten uns noch vorsichtig sein lassen, auch wenn unser Großraumbüro gut gelüftet ist.

Die Organisation „Ärzte der Welt“ hilft Menschen ohne Krankenversicherung.

www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-hilfe-krankenversicherungslose-1.4906910

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet,

desto mehr Hilfsangebote entstehen. Eine Übersicht einiger Angebote und Initiativen, die sich in München zusammengefunden haben.

www.sueddeutsche.de/muenchen/corona-muenchen-hilfe-initiativen-1.4850255

Gehorsam und Herdenimmunität

Ihr habt sicher viel erlebt in den letzten Wochen,
und jedeR hat ihre / seine Corona-Krisen in einem anderen Rhythmus … 

Die Risikogruppe schützt sich selbst

Ihr habt gelernt, auf euch aufzupassen, und auf die andren?

Auch etliches zu Genießen gefunden in den letzten Tagen und Wochen?

Die Ungläubigen sorgen für Durchseuchung

Der Virus geht seinen Weg, wie damals, vor 100 Jahren die Spanische Grippe

Die Worte von der HERDEN-Immunität stammen noch aus den Zeiten der Entdeckung der Viren 1930, als die Mikroskope besser wurden und die Mediziner die Bazillen (gegen die Antibiotika später gefunden wurde) von den Viren unterscheiden lernten, gegen die es seit Jahrzehnten nur angenäherte Impfstoff-Mixturen gab, kaum abzuwarten … ob es Weihnachtsmärkte geben wird?

Die Schulen im Norden starten mit den Kinder-Herden, auch wenn auf Hygiene geachtet werden soll: Wir werden sehen.

Bayern startet frühestens am 11. Mai etwas, wohl für unsere Abiturient*innen?

Ob wir da auch drunter fallen könnten?

Die Ordnungspolitiker demonstrieren Macht

Sie wollen beweisen, wie stark sie sind, aber wir werden sie erinnern, dass in einer Demokratie nicht die Macker wie Trump und Orban die Sieger bleiben können. Es gibt schon eine Menge Gerichtsverfahren um Demonstrationen, und wenn die Dresdner Rechten noch Führers Geburtstag feiern konnten, mussten sie auch die Teilnehmenden-Daten abgeben?

Gehorsams-Volk applaudiert und denunziert

Etwas erstaunt sah ich heut mittag etliche Leute mit den medizinischen Masken beim Radfahren, eine Wirkung der Nachrichten von gestern für die nächste Woche? Oder die Vorstellung, die Viren wären überall in der Luft?

Es gibt viel zu wenig Informationen, dass die Viren nur im feuchten Zustand lebensfähig sind, der Nachweis auf trockenen Flächen war zwar richtig, aber sie sind dann nicht mehr lebensfähig …

 … außer vielleicht, wenn sie von feuchter Maske zu feuchter Maske fliegen können? ;-))

„Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen.“ So stand es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse. rubikon.news/artikel/die-gehorsams-probe

Die Masken- oder Halstuch-Pflicht beim öffentlichen Verkehr und beim Einkauf versteh ich ja, aber Hubschrauber-Kontrollen an Ausflugsgebieten sind schon übergriffig …

MASKEN am Hauptbahnhof

Es kommt eine neue Zeit, die Alte ist vergangen

Immer, wenn jemand sagt, wann wird es denn wieder so wie früher… sag ich: NIE MEHR!

Die Lebensform der mit Feinstaub und Schwermetallen verdreckten Luft, die Kranken aus den italienischen Kliniken, die man auf Anweisung der regionalen Lega-Regierung in die Altenheime verlegte,  in denen dann das massive Sterben losging, die Abrechnungs- und Sparprogramme unserer Kassen und der Altenheim- und Krankenhaus-Konzerne … das braucht nicht mehr wieder so zu werden …

Coaching in Corona-Zeiten

Am Telefon oder in neuen Medien: Wir alle lernen erst die Internet-Konferenz-Möglichkeiten, und die sichersten sind von den Internet-Fuzzis längst vorbereitet, viele gehen kostenlos, wenn du WLAN findest:
auf https://ffmuc.net/pad/p/basis2.0 hab ich meine zusammengestellt.

Und hier noch ein Tip aus Twitter:

Lasst euch nicht verrückt machen!

Wir haben keine Corona-Krise, wir haben verschiedene Bedrohungen, die wir jeweils genau betrachten sollten, sonst werden wir leicht konfus:

Ansteckungsgefahr und die Grundinformationen zum Virus

– Kontaktsperren und die Liebe zu autoritären Sicherheiten
 
– Kapitalismus-Probleme von Hartz4 bis Arbeitsplätze-Fragen
 
– Gesundheitsvorsorge und das Leben im Frühjahr
 
– seelische Probleme der Quarantäne und Kontaktformen
 
– Wohnungsprobleme und Veränderungswünsche
 
Abstand halten ist ja gerade nicht Soziale Distanz, sondern Rücksicht

Einen schnellen Gruß hinterlassen: 

Unten im Kommentar oder auf ffmuc.net/pad/p/basis2.0

– ohne Datenverfolgung, denn die „kostenlosen“ Konzern-Programme Whattsapp und ZOOM liefern wie google alle unsere Nutzerdaten ständig an die Zentralen.

Ich bin zeitweise auch auf meet.ffmuc.net/basis2.0  anzutreffen- oder vielleicht jemand anders, aus unserem Umkreis, wenn ich nicht am PC bin. Das geht auch ohne Kamera, empfohlen ist ein Headset, und der browser chromium, firefox hat vielleicht „Sicherheitsbedenken“ oder Störungen.
 

16 Minuten lang. In Verbundenheit,

 

Corona – eine Chance zum Wandel

„Ihr lieben Großmütter, wo seid ihr? Habt ihr Rat für uns alle?
Was ist das für eine seltsame Lage, in der wir nun sind?
Bitte meldet euch zu Wort…..“

Ja, wo sind wir? Was haben wir zu sagen in Zeiten von Unsicherheit und Angst? Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes gefragt und wollen eine Antwort versuchen.

Fortsetzung folgt:

rabbit in movement will in haidhausen eine neue Rolle finden: Sie versteckten schön verpacktes Klopapier
 
Ein Land herunter-fahren … Artikel für http://fairmuenchen.de
 
Der Kapitalismus verliert um sich … http://eineweltnetz.org
 
und alles im wiki befindethttp://wiki.eineweltnetz.org
 

eure Erde -Erika Mann

und

Ein Gruß direkt aus der Klinik

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

nachdem ich eine Zeit untergetaucht bin, möchte ich mich bei Euch melden und kurz erzählen.

Bei uns herrscht der Ausnahmezustand, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Wir Betriebsräte haben uns zum Teil in unsere Klinik-Abteilungen zurückgemeldet und versuchen nun, unsere Dienste zu kombinieren mit der Betriebsratsarbeit. Und auch dort herrscht Ausnahmezustand, es wird sich seitens der Klinikleitung so gut wie an kein Gesetz mehr gehalten. 

Nun werden wir ja als die Held*innen der Nation gefeiert und von den Balkonen beklatscht, das ist falsch.  

Wir sind eigentlich zu Superheld*innen aufgestiegen, denn nur so lässt es sich erklären, dass wir ohne ausreichende Schutzkleidung die Patient*innen betreuen können. 

Wir sind Superheld*innen, weil wir uns zweiteilen können, nur so lässt es sich erklären, wie demnächst all die vielen Beatmungsgeräte bedient werden und vor allem die beatmeten Patient*innen versorgt werden können mit dem wenigen Personal, das am Start ist. 

Es wird von uns automatisch erwartet, dass wir jetzt einfach da sind und zu allem bereit sind. Auf Zuruf auf anderen Stationen, in anderen Häusern zu arbeiten – egal ob wir uns da auskennen oder nicht, 12-Stundenschichten fahren (und das unter den erschwerten Bedingungen mit Maske und Schutzanzügen), den Urlaub sperren lassen, nach Hause gehen, wenn gerade mal weniger zu tun ist, aber auf Abruf sofort zu Hause alles liegen und stehen lassen und in die Klinik zu eilen.

 Als Wertschätzung für diese Arbeit bekommen wir ab Mittwoch:

Das Kantinenessen umsonst. Na danke schön!

Wir haben unseren Humor nicht verloren, es wird weiter viel gelacht und je schlimmer es wird, umso mehr lachen wir. Das ist so und das hält uns. 

Aber auch wir machen uns Sorgen – um unsere Gesundheit, unsere Angehörigen, denen wir die vielleicht die Krankheit nach Hause bringen. Sorgen darum, wie es sein wird, wenn unsere Kliniken volllaufen und wir die Versorgung gar nicht mehr hinbekommen, Ja, und wir haben unendlich Angst vor einer Situation, wie sie in anderen Ländern schon da ist, nämlich dass entschieden werden muss, wer an die Maschine darf und wer mit Opiaten beim Sterben begleitet wird. All das beschäftigt uns und quält uns.

 Aber wir können und wollen nicht dabei stehen bleiben.

 Deswegen wenden wir uns an Euch, sagt es Allen:

 Hört endlich auf zu klatschen, sondern hängt Transparente und Schilder für unsere Forderungen aus Euren Fenstern und Balkonen!

 Wir fordern:

Erschwerniszulagen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern von mindestens 500 Euro!

Rücknahme aller Privatisierungen im Gesundheitswesen!

Privatisierung ist Raub und Mord!

Verbreitet diese Aufforderung und lasst uns München schmücken! 

Fotografiert Eure Balkone und schickt die Fotos – wir verbreiten Sie unter den Kolleg*innen.

Das ist besser als jeder Kuchen, jede Pizza.

Mit den besten Grüßen, Ingrid Greif

liebe kolleginnen und kollegen,

heute zum hoffentlich gesunden und guten morgen wieder mal einige hinweise, die uns erreichten und die ich gerne weitergebe:

1. Ein Tipp von den Kollinnen des Eulenschreis:
Diese wunderbare Arbeit wurde soeben vom International Opera Choir aus Rom fertiggestellt: Project Manager Raffaella Baioni, Dirigent M° Giovanni Mirabile.
Raffaella hat jedes Chormitglied den eigenen Beitrag mittels Smartphone auf eine Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist. Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewunderswerten Montagetechnik zusammengeschnitten und.. das ist das Ergebnis!
Wenn dir diese bewegende und mitreißende Interpretation gefallen hat, wie mir, teile sie bitte mit jedem dir möglichen Mittel… Ich bin der Meinung, sie ist es absolut wert!! 👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
https://www.youtube.com/watch?v=JTVXEGIS3LE&feature=youtu.be


2. ver.di- Medieninformation vom 3o.März: Reinigung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen unzureichend / ver.di fordert mehr Reinigungspersonal zum Schutz vor Corona 

In der aktuellen Krise weist ver.di auf die problematischen Zustände in der Reinigung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in München hin. Wie wichtig diese dafür sind, die Verbreitung von Viren und Krankenhauskeimen zu unterbinden, ist schon lange bekannt. Dennoch haben die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren gerade hier gespart. In den Servicebereichen wurde besonders viel Personal abgebaut, die Reinigung und andere Dienstleistungen wurden fast überall in Tochtergesellschaften ausgegliedert oder an Fremdfirmen vergeben.  Statements zur aktuellen Lage (siehe bitte anhang)

3. Eine Info von Koll.HT: Wer sich auf https://www.youtube.com/watch?v=D5DhJS5hGWc das Lied „Rinascerò, Rinascerai“ (ich werde wiedergeboren, du wirst wiedergeboren) anhört, unterstützt das Krankenhaus      in Bergamo und damit Menschen, die der Hilfe bedürfen . Lt. gestrigem SZ-Bericht https://www.sueddeutsche.de/kultur/rinascero-rinascerai-bergamo-song-corona-1.4862870 (Kunst in Zeiten des Coronavirus – Eine Hymne für Bergamo) haben die beiden italienischen Künstler Roby Facchinetti und Stefano D’Orazio das Lied anlässlich des Corona-Notstandes in ihrer Heimatstadt Bergamo geschrieben – „Alle Einnahmen aus Downloads, Urheberrechten und Redaktionsrechten werden vollständig gespendet zugunsten des Papa Giovanni XXIII Krankenhauses in Bergamo für den Kauf von medizinischen Geräten“, schreibt Facchinetti.