Langsamer Anfang …

Nach neuen Hygiene-Regeln … und mit gutem Abstand haben wir wieder für Beratungen geöffnet, und für maximal drei Stunden / Person, damit alle die Chance haben, an ihren Bewerbungen und Wohnungsprojekten zu arbeiten.

Weihwasserspritzer

In den oberen Räumen und in der Marsstraße gilt Maskenpflicht, weil es da eng ist auf den Fluren und in den Räumen, bei uns ist es so weit, dass es nicht durchgehend nötig ist, und die Desinfektion wartet wie immer neben der Eingangstüre.

Teeküche und Toiletten bitte nur eine Person, und die Frühstücks-Möglichkeiten gibt es nach Absprache, aber kein kochen bis auf Weiteres …

und auf dem Weg zur Herden-Immunität,Schafherde unter Bäumen

denn nach dieser Woche mit offenen Biergärten bis 20h soll es mit Restaurants weiter gehen, aber die Nachrichten von Ansteckungen in geschlossenen Räumen und Kirchen sollten uns noch vorsichtig sein lassen, auch wenn unser Großraumbüro gut gelüftet ist.

Die Organisation „Ärzte der Welt“ hilft Menschen ohne Krankenversicherung.

www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-hilfe-krankenversicherungslose-1.4906910

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet,

desto mehr Hilfsangebote entstehen. Eine Übersicht einiger Angebote und Initiativen, die sich in München zusammengefunden haben.

www.sueddeutsche.de/muenchen/corona-muenchen-hilfe-initiativen-1.4850255

Krisendienste – aber wir sind erreichbar!

Wichtig: Falls du dich in einer akuten Krise befindest, und alleine keinen Ausweg siehst, gibt es – neben uns und unserer Weiterleitung – immer Stellen an die du dich wenden kannst!

Da es sein kann, dass wir eine Weile brauchen um zu reagieren, kannst du dich in einem solchen Notfall immer sofort und rund um die Uhr an folgende Stellen wenden:

• Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt München
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Sucht_und_seelische_Gesundheit/Seelische_Gesundheit_Erwachsene/Beratung_Vermittlung.html
• Krisendienst Psychiatrie (Soforthilfe bei seelischen Krisen), Tel.: 0180 655 3000
• Atriumhaus (Psychiatrisches Krisen- und Behandlungszentrum), Bavariastr. 11, München, Tel.: 089 7678-0
• Klinikum München-Ost Vockestr. 72, München-Haar, Tel.: 089 4562-0
• Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU Nußbaumstr. 7, München, Tel.: 089 5160-5511
• Klinik Psychiatrie & Psychotherapie Klinikum Rechts der Isar Ismaningerstr. 22, München, Tel.: 089 4140-4241

Die Durchwahl der Basis verbindet dich – zu Ortsgebühr, den Rest zahlt die DAA – zu deinen Job-Coaches und gib bitte deine Telefonn-Nummer an, falls belegt ist, die wird bei der Weiterleitung nicht angezeigt … 089-544 302-430 fritz

Wer kommt mit?

Foto: Frank 

Lasst euch nicht verrückt machen!

Wir haben keine Corona-Krise, wir haben verschiedene Bedrohungen, die wir jeweils genau betrachten sollten, sonst werden wir leicht konfus:

Ansteckungsgefahr und die Grundinformationen zum Virus

– Kontaktsperren und die Liebe zu autoritären Sicherheiten
 
– Kapitalismus-Probleme von Hartz4 bis Arbeitsplätze-Fragen
 
– Gesundheitsvorsorge und das Leben im Frühjahr
 
– seelische Probleme der Quarantäne und Kontaktformen
 
– Wohnungsprobleme und Veränderungswünsche
 
Abstand halten ist ja gerade nicht Soziale Distanz, sondern Rücksicht

Einen schnellen Gruß hinterlassen: 

Unten im Kommentar oder auf ffmuc.net/pad/p/basis2.0

– ohne Datenverfolgung, denn die „kostenlosen“ Konzern-Programme Whattsapp und ZOOM liefern wie google alle unsere Nutzerdaten ständig an die Zentralen.

Ich bin zeitweise auch auf meet.ffmuc.net/basis2.0  anzutreffen- oder vielleicht jemand anders, aus unserem Umkreis, wenn ich nicht am PC bin. Das geht auch ohne Kamera, empfohlen ist ein Headset, und der browser chromium, firefox hat vielleicht „Sicherheitsbedenken“ oder Störungen.
 

16 Minuten lang. In Verbundenheit,

 

Corona – eine Chance zum Wandel

„Ihr lieben Großmütter, wo seid ihr? Habt ihr Rat für uns alle?
Was ist das für eine seltsame Lage, in der wir nun sind?
Bitte meldet euch zu Wort…..“

Ja, wo sind wir? Was haben wir zu sagen in Zeiten von Unsicherheit und Angst? Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes gefragt und wollen eine Antwort versuchen.

Fortsetzung folgt:

rabbit in movement will in haidhausen eine neue Rolle finden: Sie versteckten schön verpacktes Klopapier
 
Ein Land herunter-fahren … Artikel für http://fairmuenchen.de
 
Der Kapitalismus verliert um sich … http://eineweltnetz.org
 
und alles im wiki befindethttp://wiki.eineweltnetz.org
 

eure Erde -Erika Mann

und

Ein Gruß direkt aus der Klinik

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

nachdem ich eine Zeit untergetaucht bin, möchte ich mich bei Euch melden und kurz erzählen.

Bei uns herrscht der Ausnahmezustand, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Wir Betriebsräte haben uns zum Teil in unsere Klinik-Abteilungen zurückgemeldet und versuchen nun, unsere Dienste zu kombinieren mit der Betriebsratsarbeit. Und auch dort herrscht Ausnahmezustand, es wird sich seitens der Klinikleitung so gut wie an kein Gesetz mehr gehalten. 

Nun werden wir ja als die Held*innen der Nation gefeiert und von den Balkonen beklatscht, das ist falsch.  

Wir sind eigentlich zu Superheld*innen aufgestiegen, denn nur so lässt es sich erklären, dass wir ohne ausreichende Schutzkleidung die Patient*innen betreuen können. 

Wir sind Superheld*innen, weil wir uns zweiteilen können, nur so lässt es sich erklären, wie demnächst all die vielen Beatmungsgeräte bedient werden und vor allem die beatmeten Patient*innen versorgt werden können mit dem wenigen Personal, das am Start ist. 

Es wird von uns automatisch erwartet, dass wir jetzt einfach da sind und zu allem bereit sind. Auf Zuruf auf anderen Stationen, in anderen Häusern zu arbeiten – egal ob wir uns da auskennen oder nicht, 12-Stundenschichten fahren (und das unter den erschwerten Bedingungen mit Maske und Schutzanzügen), den Urlaub sperren lassen, nach Hause gehen, wenn gerade mal weniger zu tun ist, aber auf Abruf sofort zu Hause alles liegen und stehen lassen und in die Klinik zu eilen.

 Als Wertschätzung für diese Arbeit bekommen wir ab Mittwoch:

Das Kantinenessen umsonst. Na danke schön!

Wir haben unseren Humor nicht verloren, es wird weiter viel gelacht und je schlimmer es wird, umso mehr lachen wir. Das ist so und das hält uns. 

Aber auch wir machen uns Sorgen – um unsere Gesundheit, unsere Angehörigen, denen wir die vielleicht die Krankheit nach Hause bringen. Sorgen darum, wie es sein wird, wenn unsere Kliniken volllaufen und wir die Versorgung gar nicht mehr hinbekommen, Ja, und wir haben unendlich Angst vor einer Situation, wie sie in anderen Ländern schon da ist, nämlich dass entschieden werden muss, wer an die Maschine darf und wer mit Opiaten beim Sterben begleitet wird. All das beschäftigt uns und quält uns.

 Aber wir können und wollen nicht dabei stehen bleiben.

 Deswegen wenden wir uns an Euch, sagt es Allen:

 Hört endlich auf zu klatschen, sondern hängt Transparente und Schilder für unsere Forderungen aus Euren Fenstern und Balkonen!

 Wir fordern:

Erschwerniszulagen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern von mindestens 500 Euro!

Rücknahme aller Privatisierungen im Gesundheitswesen!

Privatisierung ist Raub und Mord!

Verbreitet diese Aufforderung und lasst uns München schmücken! 

Fotografiert Eure Balkone und schickt die Fotos – wir verbreiten Sie unter den Kolleg*innen.

Das ist besser als jeder Kuchen, jede Pizza.

Mit den besten Grüßen, Ingrid Greif

liebe kolleginnen und kollegen,

heute zum hoffentlich gesunden und guten morgen wieder mal einige hinweise, die uns erreichten und die ich gerne weitergebe:

1. Ein Tipp von den Kollinnen des Eulenschreis:
Diese wunderbare Arbeit wurde soeben vom International Opera Choir aus Rom fertiggestellt: Project Manager Raffaella Baioni, Dirigent M° Giovanni Mirabile.
Raffaella hat jedes Chormitglied den eigenen Beitrag mittels Smartphone auf eine Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist. Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewunderswerten Montagetechnik zusammengeschnitten und.. das ist das Ergebnis!
Wenn dir diese bewegende und mitreißende Interpretation gefallen hat, wie mir, teile sie bitte mit jedem dir möglichen Mittel… Ich bin der Meinung, sie ist es absolut wert!! 👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
https://www.youtube.com/watch?v=JTVXEGIS3LE&feature=youtu.be


2. ver.di- Medieninformation vom 3o.März: Reinigung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen unzureichend / ver.di fordert mehr Reinigungspersonal zum Schutz vor Corona 

In der aktuellen Krise weist ver.di auf die problematischen Zustände in der Reinigung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in München hin. Wie wichtig diese dafür sind, die Verbreitung von Viren und Krankenhauskeimen zu unterbinden, ist schon lange bekannt. Dennoch haben die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren gerade hier gespart. In den Servicebereichen wurde besonders viel Personal abgebaut, die Reinigung und andere Dienstleistungen wurden fast überall in Tochtergesellschaften ausgegliedert oder an Fremdfirmen vergeben.  Statements zur aktuellen Lage (siehe bitte anhang)

3. Eine Info von Koll.HT: Wer sich auf https://www.youtube.com/watch?v=D5DhJS5hGWc das Lied „Rinascerò, Rinascerai“ (ich werde wiedergeboren, du wirst wiedergeboren) anhört, unterstützt das Krankenhaus      in Bergamo und damit Menschen, die der Hilfe bedürfen . Lt. gestrigem SZ-Bericht https://www.sueddeutsche.de/kultur/rinascero-rinascerai-bergamo-song-corona-1.4862870 (Kunst in Zeiten des Coronavirus – Eine Hymne für Bergamo) haben die beiden italienischen Künstler Roby Facchinetti und Stefano D’Orazio das Lied anlässlich des Corona-Notstandes in ihrer Heimatstadt Bergamo geschrieben – „Alle Einnahmen aus Downloads, Urheberrechten und Redaktionsrechten werden vollständig gespendet zugunsten des Papa Giovanni XXIII Krankenhauses in Bergamo für den Kauf von medizinischen Geräten“, schreibt Facchinetti.

Obdachlosen-Uni Berlin

Das Programm der Obdachlosen-Uni Berlin für Oktober 2019 ist online:

obdachlosen-uni-berlin.de/sites/default/files/programm_obdachlosen-uni_berlin_oktober_2019.pdf

https://www.wz.de/nrw/stadt-duesseldorf-geht-mit-steinen-gegen-obdachlose-vor_aid-46083435

Nachdem Obdachlosigkeit verboten wurde, zogen alle Stadtstreicher in preiswerte Großstadtwohnungen, nahmen gutbezahlte Jobs an und führen seitdem ein geregeltes Leben.

Die #Obdachlosen haben soeben die #Steine vor dem Rathaus in #Duesseldorf abgelegt

Super Friede Liebe Love

„Was kannst du da noch machen, als den Träumen nachjagen?“

Der Dokumentarfilm SUPER FRIEDE LIEBE LOVE begleitet eine Gemeinschaft sehr verschiedener Männer durch das Jahr. Nach dem Verlust einer eigenen Wohnung sind sie im Männerwohnheim in der Kyreinstraße untergekommen, auf unbestimmte Zeit. SUPER FRIEDE LIEBE LOVE

An ihrem Zusammenleben unter widrigen Umständen nimmt der Film Anteil und bewahrt respektvoll ihren Raum.

Die Diaspora inmitten der reichen Landeshauptstadt München beschreibt auf einfühlsame Weise auch der Dokumentarfilmer Till Cöster, dessen Film heute bundesweit in den Programmkinos anläuft. Über zwei Jahre hinweg begleitete er die Bewohner des katholischen Männerfürsorgeheims „Haus in der Kyreinstraße“ in München.

Jahrelang, teils jahrzehntelang, lebten die meisten Bewohner auf der Straße, bis sie hier ein Zimmer fanden: Ex-Junkies, Trinker, psychisch Kranke.

Cösters Film zeigt nicht zuletzt auch, dass diese Menschen sich nicht so leicht einordnen lassen. Er porträtiert die Männer als Individuen, die nun gemeinsam versuchen, ins Leben zurückzufinden.

Dabei erstarrt der angenehm ruhige Film nie in Betroffenheitspathos. Cöster gelingt der Balanceakt, skurrile Momente in dieser ungewöhnlichen „Männer-WG“ zu zeigen, ohne den Ernst der Schicksale zu trivialisieren. [filmportal]

„Super Friede Liebe Love“ berührt in einer langsamen Erzählweise, die Geduld und Emphatie der zwitschernden twitter-Jugend auf die Probe stellen wird. [dah]

Gegensprechanlage 9.10.Radio Lora München 92,4

Super Friede Liebe Love

mit Till Cösters

Radio-Gespräche zu München und Bayern

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h,

meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen, Wiederholung in DAB+ und im Internet

Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81 Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de

Tagestreff für Wohnungslose: „otto & rosi“

awo münchen Tagestreff der AWO für Wohnungslose, „otto&rosi“ in der Rosenheimer Straße 128d in München-Ramersdorf

Seit 1. Mai 2019 können Obdach- und Wohnungslose und vom Verlust ihrer Wohnung bedrohte Menschen in den für 80 Personen ausgelegten Räumlichkeiten kochen, duschen, Computer nutzen und bei Bedarf auch Beratung und Begleitung zu Behördengängen erhalten.

Das Angebot hat während der Arbeitswoche von 14 bis 20 Uhr und an den Wochenenden von 12 bis 20 Uhr geöffnet.

Die Einrichtung verfügt über einen gesonderten Schutzraum für Frauen.

Die Klientinnen und Klienten haben die Möglichkeit, eine eigene Postadresse einzurichten und so für Behördenpost erreichbar zu sein. Mehr dazu: awo-muenchen.de/…pressemitteilungen

Sie möchten mit dem öffentlichen Nahverkehr zu Otto und Rosi fahren? Hier finden Sie die jeweils nächste Haltestelle der unterschiedlichen Verkehrsmittel in der Nähe von Otto und Rosi:

Haltestelle Karl-Preis-Platz (499m)

Haltestelle St.-Martin-Str. (719m)

Haltestelle Ostbahnhof (771m)

Haltestelle Anzinger Straße (57m)

Als es noch hieß: 9000 Münchner sind wohnungslos: Obdachlose in München müssen auf zweite „Teestube“ warten

Das Geld für Wohnungsbau fliegt …

in den Markt für Neubauten oder in die Aufrüstung?

Wohnen in Gemeinschaften

Nicht für jede Person, aber lernbar:

facebook.com/gemeinwohlwohnen 

oder direkt gemeinwohlwohnen.de

Gemeinwohlwohnen ist ein gemeinnütziger Verein, der sich in München für ein besseres Zusammenleben einsetzt. Wir engagieren uns für die Umsetzung eines selbstverwalteten, inklusiven Wohnprojektes. Wir organisieren interkulturelle, inklusive Veranstaltungen und Workshops. Und wir unterstützen Geflüchtete und Menschen mit Behinderung darin, einen selbstbestimmten Alltag zu erreichen.

www.gemeinwohlwohnen.de

Zusammen mit der Webplattform WOHN:SINN bauen wir ein deutschlandweites Bündnis für inklusives Wohnen auf. In dem Netzwerk bündeln wir unsere Interesse für eine effektive Lobbyarbeit, tauschen Erfahrungen und Wissen aus und unterstützen entstehenden Initiativen dabei eigene inklusive Wohnformen umzusetzen.

Wohnen auf Gegenseitigkeit

Wohnen gegen Hilfe gibt es beim Studentenwerk, kann aber auch für andere zugänglich sein …

Dabei soll für den Quadratmeter Wohnfläche eine Stunde pro Monat im Haushalt an Hilfe für ältere Bewohnende geleistet werden, wie Einkauf, Fenster putzen etc.

ashaninka 2019

Dann gibt es noch wohnen in der Kaserne für junge Leute, da sind noch 100.000 Plätze frei, so viele Wohnungslose hätten wir grade, aber nicht mehr im richtigen Alter:

Startschuss für Europas teuerstes Waffenprogramm aller Zeiten

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihre französische Amtskollegin Florence Parly dürften bei der diesjährigen Tagung des globalen Militär-Industrie-Komplexes im Bayerischen Hof, auch Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) genannt, groß rauskommen.

Die Ministerinnen hatten eine Woche vor dem Treffen von Kalten Kriegern, Militärschädeln, Fabrikanten des Todes und Waffenlobbyisten das „Kampfflugzeugsystem der Zukunft“ (Future Combat Air System) FCAS) auf den Weg gebracht. Das wird ihre militärpolitische Position im Kreis der Aufrüster stärken.

Mit einem ersten Scheck von 65 Millionen Euro an die federführenden Flugzeugkonzerne Airbus Defence und Dassault Aviation finanzieren sie eine Konzeptstudie und die ersten Entwicklungsarbeiten an dem Luftkriegssystem. So billig wird es bei den nächsten Schritten nicht mehr.

Das Future Combat-System wird unseren Kindern schon im Frieden die Zukunft verhageln, denn es wird sauteuer. „Es geht um sehr viel Geld“, schreibt das Handelsblatt (7.11.18). „Ein dreistelliger (!) Milliardenbetrag steht in Aussicht“.

Dreistellig, das sind hundert Milliarden und mehr. Der Spiegel (19.4.18): „Bis zum Bau des ersten Modells rechnen Insider allerdings mit Kosten bis zu 80 Milliarden Euro. Damit wird es das größte gemeinsame Rüstungsprojekt überhaupt“

Damit zerstört der Kriegsjet schon im Frieden ein ganzes Wohnungsbau-Programm. Nach einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung fehlen in den 77 deutschen Großstädten 1,9 Millionen bezahlbare Wohnungen, darunter etwa 1,4 Millionen günstige Apartments unter 45 Quadratmetern (Pressemitteilung, 8.4.18).

Ein Sozialbauprogramm für die fehlenden Wohnungen wäre etwa 200 Milliarden Euro teuer und würde die Wohnungsnot in etwa zwei Dekaden weitgehend beseitigen. Kommt hinzu, dass zur Überbrückung der Eurofighter weiterhin – etwa bis 2060 – eingesetzt wird und dadurch zusätzliche zig-Milliarden Euro für neue Bestellschübe und Reparaturen fällig werden.

Weshalb ist das angestrebte Waffensystem so teuer? „Entwickelt werden soll bis 2040 sehr viel mehr als ein Flugzeug, nämlich ein „System der Systeme“, das Satelliten, Drohnenschwärme, gelenkte Raketen, Überwachungs- und Tankflugzeuge sowie Schiffe integriert“ (HandelsBlatt, 7.11.18). Und im Zentrum natürlich das Kampfflugzeug.

Geplant ist, dass Schwärme kleiner Drohnen den Kampfjet unterstützen, sie können bewaffnet (Killerdrohnen) sein, sind mit Kameras und Radargeräten ausgestattet und sollen teilweise von künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Die Drohnenschwärme sollen bereits früher – etwa Mitte des nächsten Jahrzehnts – einsatzbereit sein.

An dem Kampfflugsystem will sich in Kürze auch Spanien beteiligen. Für den bemannten Kampfjet in dem System zeichnet der Rafale-Hersteller Dassault verantwortlich.

Für das Gesamtsystem einschließlich geplanter Drohnenschwärme, Satelliten und Bodeneinrichtungen ist Airbus zuständig.

Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space: „FCAS ist eines der ambitioniertesten europäischen Verteidigungsprogramme dieses Jahrhunderts“ (Europäische Sicherheit & Technik).

Als Triebwerkshersteller wurden der französische Anbieter Safran sowie das deutsche Unternehmen MTU Aero Engines ausgewählt. Im Verlauf von Entwicklung und Bau des Kampffliegers und System werden die beiden Hauptpartner Airbus und Dassault noch enger zusammenrücken und womöglich fusionieren. Airbus ist ohnehin schon mit knapp 10 Prozent bei Dassault beteiligt.

In Europa wird dann gegen den Kampfflugzeug-Giganten nichts mehr gehen. Der rüstungsindustrielle Druck auf die Regierungen wird zunehmen. Bereits jetzt drängen die Franzosen auf gemeinsame Export-vorschriften und Lockerung der deutschen Bestimmungen, damit etwaige spätere Ausfuhren des Luftkampfsystems nicht einseitig von Deutschland blockiert werden können.

Budenschleuder und Mieten-Wahn

Volksbegehren

Nach dem Erfolg der Artenschutz-Kampagne wollen die Mieter nachlegen, aber ob sie den Eifer der jungen Leute erreichen?

„Uns glangt’s! Mieten-Stopp in Bayern!“

Startschuss für Volksbegehren „Uns glangt’s! Mieten-Stopp in Bayern!“

mieterverein-muenchen.de/startschuss-fuer-volksbegehren-uns-glangts-mieten-stopp-in-bayern/

Budenschleuder-Newsletter:

budenschleuder.de/faqs.html

Täglich mehr Abonnenten

Denn dafür sind es einfach zu viele: Rund 25.000 Mitglieder hat das E-Mail-Netzwerk Budenschleuder mittlerweile. Hier suchen Paare nach ihrer ersten eigenen Wohnung, Studenten nach einem Mitbewohner und Geschäftsleute nach einer Zwischenmiete.

Bei Senioren einziehen

Öffnet euren Geist für neue Wohnformen und zieht in eine WG mit Senioren. Natürlich ist das nichts für jeden, aber bis auf den Verzicht auf Trinkorgien am Küchentisch und Afterhour im Wohnzimmer hat es auf jeden Fall viele Vorzüge. Je nach Deal wohnt ihr umsonst oder günstiger gegen Hilfe, werdet im besten Fall noch täglich bekocht und profitiert von ganz viel Lebenserfahrung. Online gibt es einige Portale, wie Mitwohnen.org oder Wohnen für Hilfe.

… ist die sympathische Idee bei muenchen.mitvergnuegen.com/2017/11-tipps-wohnungssuche

Wohnungslos im Radio

Mi 21h in der Gegensprechanlage: Wohnungslosigkeit, taktische Medien und die Frage von Ansatzpunkten … www.igel-muc.de ist die Interessengemeinschaft der Erwerbslosen München

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06. Dezember 2018
quer mit Christoph Suess Beitrag ‚Wir Wollen Wohnen‘ –

Stadt raeumt Obdachlosenlager – unter Muenchens Isarbruecken https://igel-muc.de/video/20181206-WWW-Brucken-BR-quer.mp4

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13. Dezember 2018

Drei Minuten quer feiern:
‚Es verschwindet nicht‘ [Rudolf Stummvoll]

‚The Revolution Will Not Be Televised‘ [Gil Scott Heron]
https://igel-muc.de/video/20181213-brucken2018-Es_verschwindet_nicht.mp4

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1. Gill Scott Heron: ‚The revolution will not be televised:‘
Format: mp4 [Video h.264 + Audio aac]
https://dherzog.home.xs4all.nl/video/brucken2018-Es_verschwindet_nicht.mp4

2. Zupfgeigenhansel: Arbetlose Marsch
Format: mp4 [Video h.264 + Audio aac]
http://dah.igel-muc.de/audio/music/Zupfgeigenhansel/Zupfgeigenhansel-Arbetlose_Marsch.mp4

3. Gill Scot Heron: The Bottle
Format: mp4 [Video h.264 + Audio aac]
http://dah.igel-muc.de/video/musik/Gil_Scott_Heron/Gil_Scott_Heron-The_Bottle-1974.mp4

Hartbrunners Münchner Zeitsprünge

Das RevolutionsChristkindl stammt dankenswerter Weise von der Website der Chronik vor 100 Jahren:

www.revolutionszeitung.de

Wohnungslos in Bayern

Die Politik – die Sozialverwaltung – die Bundespolitik des Neo-Liberalismus – unsere ReGierung?

Bereicherung an Wohnungen wird der brennendste Punkt – bisher für nur 1% der Bevölkerung?

nein, die Angst reicht in alle Schichten: Vor Mieterhöhung, Schulden, Wohnungsverlust …

In der BR- Mediathek: https://www.br.de/mediathek/video/dokthema-arm-gegen-aermer-obdachlose-in-bayern-av:5bd99e1ede81a400187747aa

  • BR Fernsehen
  • 19.12.2018, 22:00 Uhr
  • 44 Min.
  • Online bis 19.12.2019 Warum?
    Die Obdach- und Wohnungslosigkeit nimmt zu. Zu den Menschen mit Brüchen in der Biografie und den Arbeitsmigranten aus Osteuropa kommen neuerdings auch deutsche Wohnungslose, die schlichtweg ihre Miete nicht mehr bezahlen können. In Wärmestuben oder an den Tafeln treffen diese Gruppen aufeinander. Das geht nicht immer reibungslos.

Jürgen ist Maschinenbauer und arbeitet tagsüber bei einer Leiharbeitsfirma. Nachts schläft er seit einigen Wochen in einer Münchner Notunterkunft. Eigentlich sollte man meinen, er dürfte keine Probleme haben, eine Wohnung zu finden, denn sein Einkommen liegt immerhin bei 1.700 Euro netto im Monat.

Doch kein Vermieter hat ihm, seit er aus dem Allgäu nach München gekommen ist, eine Zusage gegeben. Vermutlich, weil seine Beschäftigungssituation als Leiharbeiter zu unsicher ist. Seit Jahren warnen Sozialarbeiter, dass sie überfordert sind von der Unterbringung gestrandeter Menschen.

Die Gründe sind vielschichtig: Die EU-Freizügigkeit bringt nicht nur arbeitsfähige Steuerzahler aus Osteuropa, sondern auch Menschen, die mit großen Erwartungen kamen und sich hier nun kein Dach über dem Kopf leisten können.

Die Mietentwicklung und fehlende Sozialwohnungen verschärfen die Situation. Und die Flüchtlinge, die geduldet oder anerkannt werden, drängen auch auf den Mietmarkt. Inzwischen, so Sozialarbeiter und Armutsforscher, erreicht das Problem prekärer Lebens- und Wohnsituationen nicht nur Menschen am Rande der Gesellschaft.

Die Autorinnen Susanne Fiedler und Steffi Illinger nehmen im Film drei bayerische Städte genauer unter die Lupe und forschen nach den Ursachen für diesen Kampf von Arm gegen Ärmer. In München begleiten sie Streetworker, die sich um den Kälteschutz kümmern und Bewohner von illegalen Camps vom Umzug in Notunterkünfte überzeugen wollen.

Nürnberg gehört zu den zwölf in Deutschland am meisten von Wohnungslosigkeit betroffenen Städten. Die Wärmestuben sind überfüllt und erstmals müssen Sicherheitskräfte unter den verschiedenen sozialen Gruppen vermitteln.

Auch in kleineren Städten wie Rosenheim geraten die Sozialarbeiter verstärkt unter Druck. Streetworkerin Katja Merker ist verzweifelt: Sie hat keine Möglichkeit mehr, in der Wohnungsnothilfe der Diakonie weitere Menschen unterzubringen.

———– Und die Reaktion? Wählen – organisieren – wie? – Ein heiße Diskussion: Was hieße für uns „aufstehen“, was sind die „gelben Westen“ in München?