behindern lassen? Rebellion!

Es gibt verschiedene Arten, sich behindern zu lassen.

Die Unmenschen reden auch mal vom „Unwerten Leben“.

Behinderung ist Rebellion – Parade!

ein Facebook-Link, der direkte: http://www.koesk-muenchen.de/koeskival-2018/

Ein Beispiel aus der großen Reihe:

Setz‘ di nieder. Sei unser Gast! Die Wanderbank Kunstaktion von Christiane Huber und Susanne Kurz
Setz‘ di nieder. Sei unser Gast! Die Wanderbank Kunstaktion von Christiane Huber und Susanne Kurz

Setz‘ di nieder. Sei unser Gast!
Die Wanderbank
Kunstaktion von Christiane Huber und Susanne Kurz
7. Juni 2018
10 bis 18 Uhr vor dem Köşk
Christiane Huber und Susanne Kurz ziehen seit über drei Jahren durch die Bahnhöfe Bayerns. Sie sammeln dabei Geschichten.

Geschichten, die Menschen bei ihnen lassen, die sich im Transit des Bahnhofs auf der Bank für eine kurze Weile nieder gelassen haben und zur Ruhe gekommen sind.

Wohin treibt das Leben?

Und woher kommt man?

Kann Transit Heimat sein?

Die erzählenden oder ruhig und still verweilenden Menschen stehen bei der Kunstaktion im Mittelpunkt. Respektvoll werden ihre Geschichten handschriftlich in einem Buch gesammelt.

Wer mag, darf sich fotografieren lassen und so auch bildlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Die Wanderbank“ mit Fotografin und Geschichtensammlerin ist ein Projekt zur Rückeroberung des öffentlichen Raums mit Mitteln der performativen Kunst.

BEHINDERUNG IST REBELLION – PARADE!!!

Wir fordern, dass sich alle den Widersprüchen des Lebens stellen.
Wir fordern das Verbot von Kopfsteinpflaster.
Wir fordern das Ende aller Forderungen. Raus aus der Kuschelecke!
Man muss nicht Opfer oder Held sein, wenn man keine Lust dazu hat.

Wir paradieren durch Münchern. So wie wir sind: hinkend, rollend, tanzend, singend. Falsch oder richtig, alles hat seinen Platz.
Und wenn jemand sagt, du bist ein behindertes Nashorn, dann antworten wir: Mach die Augen auf! Jedes Nashorn ist ein Einhorn.

Höhepunkt und gleichzeitig Auftakt für ein buntes Köşkival-Programm ist die Parade „Behinderung ist Rebellion“ am 6. Juni. Um 18:30 ruft Käptn Wheelchair zur Rebellion auf. Mit Performances von Abart www.abart-performance.org, dem Kunstobjekt „Kosmos für ein offenes München“ und viel Musik geht’s ins Köşk, direkt auf den Laufsteg: Nicht, was wir anhaben zählt. Nicht, wie wir gesehen werden zählt. Einzig zählt, wer wir sind, ob mit oder ohne Einschränkung.
Im Anschluss an die Modenschau findet die Vernissage der Ausstellung des Atelierprojekts Ortswechsel statt.

Am Mittwoch, 6. Juni 2018
Vom Sendlinger Tor bis zum Köşk im Westend
Um 18:45 Uhr geht es los.

Feenstaub inklusiv!

www.behinderungistrebellion.de

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essensrettende und foodsharing, neue Kommunikationswege

essen retten und teilen:

eine wachsende Bewegung junger Leute sammelt am frühen Abend die Reste der besonderen Läden ein und verteilt sie an bestimmte Punkte, Treffen und alternative Feste und Termine,

Alle Fair-Teiler in Münchenfoodsharing.de https://foodsharing.de/?page=fairteiler&bid=21

Auf foodsharing.de kannst Du Deine Lebensmittel vor dem Verfall an soziale Einrichtungen oder andere Personen abgeben

www.kartoffelkombinat.de/blog/tag/essensretter

ein Fairteiler ist im www.Einewelthaus.de im 1. Stock nach der Treppe gerade aus, wo man auch Bücher lassen oder mitnehmen kann und hat meistens bis 22h offen.

Ein „Kochbuch“ für www.kartoffelkombinat.de/blog/tag/essensretter und weitere Links von dort:

In Leipzig beginnt ein Startup gegen Verschwendung in der Gastronomie: www.food-service.de/maerkte/news/fairmeals-start-up-gegen-lebensmittelverschwendung-40737

Human Connection BAUM Human connection

STELL DIR VOR,  es gibt ein gemeinnütziges soziales Wissens- und Aktionsnetzwerk…
… das Potential hat, die Welt zu verändern, indem es uns befähigt, die Lösungen für die Probleme unserer Zeit gemeinsam anzugehen.
… das Dich inspiriert und Dich einlädt, positiv zu denken und mit Gleichgesinnten am Geschehen mitzuwirken, das Netzwerk zu gestalten, das Wissen zu teilen und gemeinsam in Aktion zu treten.

UnaVision

ist ein ö̈kosozialer Prototyp für zukü̈nftiges Leben, bei dem Menschen gemeinsam Lernen, Arbeiten und Leben.

Wir schaffen ein lebendiges, globales unaVision Netzwerk für Transformatives Lernen, indem Menschen im ländlichen Raum gemeinsam Lernen und Arbeiten für eine gute, nachhaltige, gesunde und friedliche Lebensgrundlage.

Wir teilen die erlangten Erkenntnisse mit der Öffentlichkeit. 

Entstanden aus dem Global Marshall Plan, wird die nächste Zeit etliches übersetzt werden, was bisher hauptsächlich in englisch zur Verfügung steht, weil sich die Projekte in Äthiopien, Brandenburg und Kosova hautsächlich in Englisch austauschen.

Münchner Machbarn

ist eine offene Sammlung von Nachhaltigkeits-Initiativen, weiteres dazu ganz unten, unsere weiteren Projekte in http://netzwerk-gemeinsinn.org

und weiter geht es in

http://fairmuenchen.de/muenchner-machbarn-treffen-unavision-mo-28-5-um-19h-im-eine-welt-haus/

 

 

Die Geschichte der Zukunft

„Der sicherste Beweis dafür, dass Baiern das irdische Paradies Deutschlands ist, liegt in der Tatsache, dass diese Provinz […] bisher imstande gewesen ist, eine Regierung zu ertragen, die allgemein als die schlechteste aller schlechten Regierungen Europas anerkannt ist“

Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas, 1796.  Münchner Zeitensprünge

Manchmal bringt das Wissen um die Vergangenheit etwas mehr Ruhe zur Zukunft, andererseits kann die Feststellung der Unbeweglichkeit und die geringe Veränderung auch die Angst erhöhen:

Wie geht eigentlich Veränderung?

Die politische Veränderung kam, wenn genügend Menschen begriffen, wie sie geknechtet wurden, dass ihre Kinder neben der Schufterei starben und keine Aussicht auf ein Alter in Würde mehr bestand.

Unsere persönliche Veränderung kommt oft von Krankheiten und dem Gefühl, dass es so nicht mehr weiter gehen kann: Aber wo her nehmen wir die Kraft zur Veränderung?

Wenn die besten Freunde nicht die Verbündeten einer Veränderung sind, sondern wollen, dass alles so bleibt, wie es für sie war, wird es schwierig:

Kann ich genügend Auseinandersetzung leisten, oder muss ich Abstand nehmen, für manche kann es sogar Abschied von den Eltern bedeuten, wenn uns dieser Kontakt krank macht und in alten Gefängnissen und Strukturen fest halten will.

Auch dafür gibt es Selbsthilfe-Gruppen: Wie zu jedem Thema, zu jeder Krankheit, Sucht, zu jeder Veränderung. Auch in deiner Region:

In München das Selbsthilfezentrum in der Westendstr. 68 und bei speziellen Medizin-Problemen der Gesundheitsladen, Neue Adresse Astallerstr. 14, 80339 München. Gesundheitsladen jetzt komplett barrierefrei: Mehr

Veränderung braucht Absicherung

Wie werde ich mir sicherer, wo habe ich meine größten Stärken? Wer sind meine besten Begleitenden durch Angst und Stabilisatoren gegen Rückfälle, falsch gewordene Freunde?

Die Ziele müssen realistisch sein

und in kleinen Schritten erreichbar …

Arztbesuch und gutes Essen, Bewegung und Abwechslung, freudige Momente zum Teilen – mit wem? Pausen und Abwechslung, Erholungsorte …

und in Zeiträumen zu besprechen, zu beschreiben, auch mit einem angefangenen Kommentar hier unten … (deine email-Adresse bleibt anonym!)

verdichtet …

Manchmal drängt es uns, etwas zu schreiben, und dann finden wir es später, staunend:

In einem Internet-Portal der alten Schulfreunde hatte ich vor Jahren einen Text eingetragen, der mich staunen ließ:

nach der FOS im technischen Bereich in AÖ einige Jahre Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit in München, dann Schauspielschule und nach den kirchlichen Rückschritten freiberufliche Arbeit als Theaterpädagoge und Zukunftswerkstatt-Moderator, weiteres mit vielen Links auf http://fritz-letsch.de

himmelsschänke

späte reflexionen

ich,
wilder, gerissener,
sohn des schweigers und der verstummten, tanze und stammele, schweige und brumme,

ich,
friedrich georg,
sohn des friedrich und enkel des georg,
zwischen dem hitlerjungen und seinem kritischen vater.

wir, zerrissene
zwischen elternkrieg und dachauschweigen, hakenkreuzhoffnungen und hungerträumen, bunkersprengende zukunftskraft überstanden

haben gelernt
schnell still zu sein,
wenn sie ihren sorgenvollen blick warfen ob wir schon wieder dumme fragen auf der zunge statt der hostie des schweigens zum wiederaufbau.

an roten abenden
sitzen wir lange und können gut schweigen wenn wir verstanden haben, was wir nicht wissen sollten und dann auch wollten und wie wir lernten ohne zu wissen nicht mehr dran zu denken und zu vergessen.

unruhig
und oft viel zu geschwätzig bereden wir alles damit nichts gesagt wird, das noch schlimmer ist als das vielsagende schweigen, das wir ertragen lernten und das uns noch unbekanntere freuden verheimlichen könnte

das noch die angstlust und die lustangst wie eine grante zünden und ein phosphorlicht aufstecken könnte zwischen die immer schon rechtschaffenen und die anderen, denen jetzt verziehen werden muss, was sie selber nie eingestehen.

in altenheimen
liegen sie jetzt einsam und grübeln
zwischen alpträumen und phantomschmerzen was sie im bdm, in der hj, im bunker und auf der flucht dem nsv, der daf, dem winterhilfswerk nie anvertrauen konnten.

und wir
tanzen und stammeln
suchen unsere hemmnisse und sehnsüchte
und unsere wildheit zu verstehen, mit der wir gerechtigkeit und ehrlichkeit suchten, wo für sie nur endlich überleben war.

und ich
steh nun zwischen gräbern, die ich früher nie ernst nehmen konnte, die mich jetzt erleichtern, alle die damals so bedrohlich bekannt und fremd waren, liegen jetzt ruhig, und kann mich schöneren zukünften widmen.

wenn ich dabei
nur nicht so unruhig wäre,
dass ich vielleicht die schönste zeit
meines lebens schon genossen habe
und nun in ruhe die sachen in ruhe bringe, die so lang nicht ruhen konnten.

frieden wollten wir
schaffen, …

[hier riß der text ab … wo könnte er im original noch sein?]

aber die krieger sind geschäftstüchtiger.

vorfrühlingshimmel