Das Leben ist ein Garten

Den gemütlichen Sommer im Garten genießen? Die Glühwürmchen nach 22 Uhr in den Isarauen? Säen, pflanzen und das Unkraut im Zaum halten, Giersch als Salat …

Tag der offenen Gartentür

AKTION | Sonntag, 19. Juni | 14 – 18 Uhr | Ökologisches Bildungszentrum München, Englschalkinger Straße 166 | MUZ / Gartengruppen des Experimentiergartens, Frauengarten, Wabengarten

Die Gartengruppen am ÖBZ bieten abwechslungsreiche Rundgänge an. So laden die Ehrenamtlichen des Experimentiergartens ein, den Garten zu besichtigen und sich zu den Hintergründen des Projekts, zu Gemüsesorten, Rezepten, Düften und zur allgemeinen Gartenlust auszutauschen.

Der Garten umfasst verschiedene Themenbereiche: Insekten-, Duft- und Kräutergarten, Steingarten, Trocken- und Wasserbereich sowie Beeren- und Gemüsegarten. Auch der Frauengarten und der Wabengarten laden zur Besichtigung ein.

Den Juni zu geniessen

Anfang: Fr. 4.06.2021 14.00 Uhr – Ende: 23.30 Uhr. Grünanlage Berliner Straße, Leopoldstraße 202, München, exakt am ehemaligen Standort des Pop-Architektur-Denkmals Yellow Submarine (1971-2013).

Unsere Aktion wird die Demo „Zukunft Disco – Gedenken Yellow Sub“ mit Auf- und Abbau einer „großen Disco-Kugel-Installation“ und ihrer Bespielung durch Expert:innen und Fans – unter Corona-Bedingungen.

Alles ist eine Verbeugung vor Clubkultur und den Menschen, die dafür arbeiten – und für Anti-Rassismus, Gender-Empowerment, Subkultur, korrekte Arbeitsbedingungen, Weltoffenheit, Anerkennung für den kulturellen Wert, u.v.m. – und hat auch historische Bezüge.

Die traurige Geschichte von der „Haifisch-Diskothek“ Yellow Submarine ist recht bekannt. Heute nur noch eine recht öde Grünfläche am Rande des neuen Quartiers „Schwabinger Tor“, das sich trotzdem als Ort der „kreativen Bohème“ vermarktet…

Unsere zentrale Idee: Disco als demokratische Selbstbefreiung auf der Tanzfläche – in Zukunft, Heute und Vergangenheit – mit allem „Licht und Schatten“. Ein Ort sozialer Begegnung – gerade auch in den vereinzelten Quartieren Nordschwabing-Freimanns.

Soweit ist alles spenden-/zuschussfinanziert vom intervox-Archiv und Partner:nnen. Träger sind derzeit „intervox Max Zeidler e.K.“ und „Yellow Submarine Gedenken GbR“. Wir sind alles Kulturschaffende mit Wohnsitz in München.

Mehr auch auf unserer www.facebook.de/yellow.sub.muenchen

Ansonsten gib’s an der Isar den Kulturstrand

Das Einwelthaus ist noch digital:

wöchentlich 20 FFP2-Masken?

Das Jobcenter muss nach erfolgreichem Eilantrag zusätzlich zum Regelsatz entweder als Sachleistung wöchentlich 20 FFP2-Masken verschicken oder als Geldleistung hierfür monatlich weitere 129,- € zahlen.

https://sozialgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Jobcenter+muss+nach+erfolgreichem+Eilantrag+zusaetzlich+zum+Regelsatz+entweder+als+Sachleistung+woechentlich+20+FFP2-Masken+verschicken+oder+als+Geldleistung+hierfuer+monatlich+weitere+129_-+_+zahlen_/?LISTPAGE=8971698

Datum: 12.02.2021

Kurzbeschreibung:    

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 12. Kammer des Sozialgerichts Karlsruhe dem Eilantrag eines Arbeitsuchenden auf Gewährung eines im Epidemie-bedingten Einzelfall unabweisbaren Hygienebedarfs an FFP2-Masken bis zum Sommeranfang am 21.06.2021 stattgegeben.


Die Kammer meint, ein besonderer Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken sei glaubhaft gemacht. Ohne Mund-Nasen-Bedeckungen dieses Standards seien Empfänger:innen von Grundsicherungsleistungen in ihrem Grundrecht auf sozialen Teilhabe in unverhältnismäßiger Weise beschränkt. Nach drei Monaten Lockdown müssten Arbeitsuchende wieder am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise teilnehmen können.


Auf Alltagsmasken oder OP-Masken müssten sie sich nicht verweisen lassen. Diese seien für den Infektionsschutz vor SARS-Cov-2-haltigen Aerosolen in der Straßenbahn, im Supermarkt, im Treppenhaus, im Wartezimmer, in der Leichenhalle, etc. – auch angesichts der Virusvarianten – nicht gut genug geeignet.

Wer bei der Verrichtung alltäglicher Erledigungen trotzdem lediglich eine OP-Maske gebrauche und einen Mitmenschen mit dem lebensgefährlichen Virus anstecke, schädige eine andere Person an der Gesundheit und verstoße gegen das gesetzliche Verbot gefährlicher Körperverletzungen. Dieses verbotswidrige Verhalten sei auch nicht allein deswegen außerhalb von Krankenhäusern oder Pflegeheimen erlaubt, weil die CoronaVO FFP2-Masken lediglich dort vorschreibe und andernorts OP-Masken genügen lasse. (weiterlesen: Link oben)

Nach der online verfügbaren Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es bundesweit im Januar 2021 insgesamt 5.351.000 Empfänger:innen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
(SGB II).

Diese Entscheidung kostet, falls jeder in der Statistik die Masken benötigt 690.279.000 Euro. Kann das dazu führen, die Pflicht für FFP2-Masken überdacht wird? Oder gibt es eine Anhörungsrüge oder sonstiges, auch wenn die Entscheidung nach der PM rechtskräftig ist?

Bewusstseinsbildung

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/12/fritz-letsch-auf-dem-weg-zu-einem.html

Bewusstsein ist im Sinne der Befreienden Pädagogik das breitere Wissen um die Felder des Wissens, nicht eine Anhäufung in Schubladen, sondern ein Denken in gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Bewusstsein wird in der Psychoanalyse auch im Gegensatz zu Unbewusst, zu Unterbewusst und zur Verdrängung gedacht.

Meister Eckhart (*zwischen 1250 & 1270 bis 1327) übersetzt von Gustav Landauer (ermordet 2. Mai 1919 am Ende der Rätezeit in München, wo er KulturBeauftragter war):

Von stetiger Freude

 "Die Seele hat etwas in sich, ein Fünklein der Vernünftigkeit, das nimmer erlischt,
 und in dies Fünklein versetzt man das Bild der Seele als in das oberste Teil des Bewusstseins;
 und es ist auch Erkennen in unsern Seelen, das äußern Dingen nachgeht,
 nämlich das sinnliche und Verstandeserkennen, 
 das in Gleichnissen und in der Sprache vor sich geht, das verbirgt uns dies. 
 

Meister Eckhart, insel TB S.41

die neueste Ausgabe des Münchner Selbsthilfejournals ein•blick per Internetlink:

Der ein•blick erscheint 4x im Jahr und enthält aktuelle Informationen rund um das Thema Selbsthilfe und Bürgerschaftliches Engagement in München.

Wenn Sie die Internet-Ausgabe regelmäßig per E-Mail erhalten möchten, so antworten Sie einfach auf diese E-Mail oder abonnieren Sie den ein•blick über folgenden Link:
http://www.shz-muenchen.de/materialien/einblick-muenchner-selbsthilfejournal/einblick-abonnieren/

Verbitterung als Trauma: Ein Virus stört unser Leben

„Markus Gabriel hat gestern in einem Interview mit der Zeit ziemlich scharfsinnig darauf hingewiesen, dass I can’t breathe wohl das sprachliche Bild unserer Gegenwart sei.

Eine Art Überschrift für 2020. I can’t breathe als Conclusio dreier weltbetreffender Katastrophen, die in sprachlich-semantischer Analogie auf einen Nenner gebracht werden:

Die nicht erst seit diesem Jahr, nun aber öffentlich und mit mehr Schlagkraft ausgetragene Forderung nach sozialer Gerechtigkeit für schwarze Menschen, die anhaltende und Tag für Tag gravierendere Klimakrise und SARS-CoV-2, ein Atemwegsvirus.

Verschleiert, verursacht, begünstigt durch das „kapitalistische Ausbeutungssystem“. We can’t breathe. Und das ist kein Zufall.

Unser voriges Leben in der Illusion „sozialer Marktwirtschaft“

ist seit zwanzig oder 30 Jahren durch neoliberale Privatisierungen zerstört, aber das medien- und Presse-Wesen ist immer nur bunter geworden mit allen Konsumreizen.

Die vorige Lebensform ist uns verloren gegangen, ohne offiziellen Systemwechsel: Eine Posttraumatische Verbitterungsstörung
wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Verbitterungsst%C3%B6rung

Zu schweren Verbitterungsreaktionen kommt es, wenn durch ein Ereignis oder andere Personen wichtige „Grundannahmen“ grob verletzt werden.

Grundannahmen (im Englischen: basic beliefs) sind psychologische Einstellungen und Wertorientierungen, über die sich ein Mensch definiert und die dazu dienen, sich über die Lebensspanne hin kohärent verhalten zu können (zum Beispiel
„Die Familie ist das Wichtigste im Leben!“
„Der Beruf ist das Wichtigste im Leben!“
„Materielle Sicherheit oder Reichtum ist das Wichtigste im Leben!“ „Verlässlichkeit und Ehrlichkeit sind das Wichtigste im Leben!“ usw.).

Grundannahmen werden dabei oftmals auch über Jahrhunderte transgenerational von den Eltern an die Kinder weitergegeben und prägen damit wesentlich die Kultur von Menschengruppen.

Eine der wichtigsten Grundannahmen ist hierbei z. B. der Glaube an eine gerechte Welt (im Englischen: belief in a just world psychology).

Grundannahmen entscheiden mit darüber, was Menschen für wichtig halten und wofür sie sich einsetzen. Daher gilt, dass Menschen vor allem in den Bereichen, in denen sie besonders leistungsstark sind, auch besonders kränkbar sind.

Kränkungen und Ungerechtigkeit sind psychologisch als Aggressionen zu verstehen, und wenn auf diese nicht mit wirksamer Verteidigung reagiert werden kann, können Hilflosigkeit, Resignation und Verbitterung die Folge sein, wobei letztere ihrerseits ebenfalls den Charakter einer Aggression hat, in diesem Fall freilich unter Inkaufnahme der Selbstzerstörung, was die z. T. dysfunktionalen Aktionen bis hin zu erweiterten Suiziden erklärt.

Faktoren, die vor einer Verbitterungsreaktion schützen können und die auch therapeutisch genutzt werden, sind „Weisheit“ im Sinn der modernen „Weisheitspsychologie“ (Expertise im Umgang mit schwierigen und unauflösbaren Lebensfragen) oder auch die Fähigkeit zur Vergebung im Sinne der „Vergebungspsychologie“.

Nach erfolgreicher Bewältigung von Verbitterungsreaktionen kann dementsprechend auch wieder posttraumatisches Wachstum stattfinden.“

Und wie kommen wir da wieder raus?

Ähnlich wie beim Burn Out und bei der Depression die Selbst-Fürsorge in einer Aktion finden, in einer Gruppe und im gemeinsamen Tätig-Werden:

Mit wem, wann, wie viel: Sorgsam dosiert, gegenseitig begleitet, …

Alles das, was uns das „sportliche“ Konkurrenz-System abtrainieren wollte: Einfühlsam, aber ohne sich selbst zu überlasten, aus jedem Jammern eine Tat werden lassen (Jammern hilft nur bei den eigenen Eltern!) und gemeinschaftlich forschen, wo die Alternativen sind, denn zwei sind es sicher nicht:

TINA: There is no Alternative! sagte Thatcher …

und privatisierte die staatlichen Einrichtungen wie die Bahn … und auch die rachten Rückschritts-Ideen ziehen nicht in einer globalisiert vermarkteten Welt.

Im chinesisch wachsenden Kapitalismus unsere Inseln gestalten, auch wenn sie vom Klima bedroht werden, und die Inseln der anderen unterstützen: hambacherforst.org

 

Langsames Öffnen der Kultur und viel im Netz

Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling

Theater zur Rätezeit wird Video-Serie im Kollektiv Herzfeld

Da eine Wiederaufnahme unseres sichtbaren Hörspiels nicht möglich ist, wollen wir nun eine Aufzeichnung der Vorstellung Tag für Tag als kleine Webserie veröffentlichen. Die Startseite heißt: www.muenchner-fruehling.de

Hier folgt  ein Auszug aus dem Newsletter des Kulturreferates, unten die Möglichkeit, ihn zu abonnieren und den ganzen zu sehen, und ein Sammmlungsaufruf zu bleibenden CORONA-Erinnerungen fürs Stadtmuseum

Newsletter 06.05.2020

Corona: Teilöffnungen im Kulturbereich – so geht es jetzt weiter

Die städtischen Museen öffnen wieder ab Dienstag, die Münchner Stadtbibliothek Schritt für Schritt ab 11. Mai, und das Münchner Volkstheater plant ein Sommerprogramm für alle. Zu den aktuellen Meldungen

Internationales Dokumentarfilmfestival »DOK.fest« als Online-Ausgabe (6. – 24. Mai)

Dokumentarisches Kinoerlebnis mit Filmen und Gästen aus der ganzen Welt im Heimkino. Virtuell an Preisverleihungen, Live-Gesprächen und der Eröffnung heute Abend teilnehmen.Zum Programm


Streaming »The Vacuum Cleaner« in der digitalen Kammer 4 (8. Mai)

Das Stück über Menschen, die sich wegen des Anpassungsdrucks aus der Gesellschaft zurückgezogen haben, wurde dieses Jahr zum Berliner Theatertreffen eingeladen.Zum Stück


Lesungen zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 (10. Mai)

Lesen gegen das Vergessen. Dieses Mal statt auf dem Odeonsplatz vor der Kamera. Jetzt Mitmachen und selbst aus einem Werk der »verbrannten Bücher« vorlesen.Mehr Informationen

Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum © Show it 360

Angebote der städtischen Museen ab 12. Mai

Jüdisches Museum München: Das Jüdische Museum zeigt die neue Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal (1913-1975) – Zeichnungen“. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ gibt Impulse und Informationen zur Münchner jüdischen Geschichte und Gegenwart.

Lenbachhaus und Kunstbau: Das Lenbachhaus öffnet erstmals die bisher nur digital präsentierte Ausstellung „Sheela Gowda. It…matters“. Auch die Ausstellungen „Das Malerische – Werke des 19. Jahrhunderts“, die Präsentation zur Kunst von Joseph Beuys und die Sammlung Blauer Reiter sind wieder zugänglich.

Münchner Stadtmuseum: Das Stadtmuseum öffnet seine Ausstellungen schrittweise. Begonnen wird mit den beiden Sonderausstellungen. „Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930“ und der erfolgreichen Ausstellung „Ready to go! Schuhe bewegen“.

Museum Villa Stuck: In der Villa Stuck wird die Ausstellung „She wants to go to her bedroom but she can´t be bothered. 30 Jahre Schmuck von Lisa Walker“ zu sehen sein.

NS-Dokumentationszentrum München: Das NS-Dokumentationszentrum kann zu seinem fünfjährigen Bestehen vermelden, dass der Eintritt dauerhaft frei bleiben wird. Neben der historischen Dauerausstellung zeigt das Haus noch bis voraussichtlich 30. August die Ausstellung „Tell me about ̶y̶̶e̶̶s̶̶t̶̶e̶̶r̶̶d̶̶a̶̶y̶ tomorrow“.

Valentin-Karlstadt-Musäum: Das Musäum präsentiert seine Dauerausstellungen zu Karl Valentin, Liesl Karlstadt und den Münchner Volkssängern. Am 14. Mai öffnet dann die neue Sonderausstellung „Musik, Krawall und andere schöne Künste“, eine Vinyl-Reise durch Zeiten, Musiken und Gelegenheiten.

Informationen zu den Museumsangeboten

Lesende Frau  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Medienangebot der Münchner Stadtbibliothek © Münchner Stadtbibliothek / Eva Jünger

Schritt für Schritt:
Die Münchner Stadtbibliothek öffnet ihre Türen

Ab Montag, 11. Mai, öffnen die Stadtbibliothek Am Gasteig sowie die Kinder- und Jugendbibliothek ihre Türen, ab Dienstag, 12. Mai, die Stadtteilbibliotheken Pasing, Neuhausen, Giesing und Hasenbergl. Möglich ist dort die Vorbestellung, die Ausleihe und die Rückgabe von Medien. Auch zentrale Dienstleistungen wie Anmeldung, Verlängerung, Zahlung und eine eingeschränkte Beratung werden angeboten.
Zusätzlich ist an den Standorten Westend, Laim, Hadern und Fürstenried die Medienrückgabe über die Außenautomaten möglich.

Ab Montag, 18. Mai, öffnet die Monacensia im Hildebrandhaus. Die Bibliotheks- und Archivnutzung funktioniert  – unter Einhaltung der Hygieneauflagen – wie gewohnt. Der Ausstellungsbesuch ist für eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen möglich.

Mitmachen:
Münchner Stadtmuseum sammelt Gegenstände zur Corona-Krise

Wie und was verändert sich in München in Zeiten des Coronavirus? Gesucht werden Fotografien, Videos oder Texte aber auch Erinnerungsstücke und Alltagsgegenstände, die während der Corona-Krise von persönlicher Bedeutung sind. Am besten Fotos davon mailen an corona.stadtmuseum@muenchen.de


Dieser Newsletter ist ein Service der Pressestelle des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.
Er informiert Sie über aktuelle städtische und städtisch geförderte Kulturangebote.

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Impressum: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jennifer Becker, www.muenchen.de/kulturreferat, kulturreferat@muenchen.de
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Wie geht es weiter? Erst mal ohne direkten Kontakt …

… denn der Termin für Wieder-Öffnung ist noch unklar. Die Allermeisten haben sich an die Telefon-Coachings gewöhnt und ihre Situation gut stabilisiert, bei manchen ist es allerdings auch noch turbulent …

Viele von euch haben die Einladung zum Test eines Coaching-Tools bekommen, und wenn ihr die Möglichkeit habt, ins Netz zu kommen, nutzt es bitte, das kann auch in den Zeiten, wenn wir schrittweise öffnen können, zur Koordination helfen, und auch, wenn ihr mal krank und verhindert seid:

stockholm syndrom gesichter
stockholm syndrom gesichter

Eine Öffnung kann nach der offiziellen Aufhebung der Ausgangs-Beschränkung, die ab 11. Mai möglich sein könnte, schrittweise für Einzelne, vielleicht auch tageweise eingeteilt, stattfinden, dafür brauchen wir euren Bedarf, zB für Sowon.

Alle Verlängerungen der Hartz4-Anträge laufen grade unkompliziert auch per Telefon mit euren Ansprechpartner*innen im Jobcenter, die fälligen Zuleitungen dürften ab nächster Woche noch ohne direkten Kontakt erfolgen.

Die Schwarz-Weißen Bilder sind von unserem Kollegen mit dem Künstler-Namen stockholm syndrom, und demnächst hoffentlich mit eigenem Blog hier nebenan … und der Name muss in Zukunft ins Bild, an den Rand …

stockholm syndrom spitzer stift
stockholm syndrom spitzer stift

 … und nun guten Start in den Mai, genießt die Weißen Fahnen am Rathaus und manchen städtischen und öffentlichen Gebäuden bis zum 8. Mai,

 

Feiertag erst in Berlin, wenn du für mehr änder bist: http://chng.it/KNyyVJ2gVD

Gehorsam und Herdenimmunität

Ihr habt sicher viel erlebt in den letzten Wochen,
und jedeR hat ihre / seine Corona-Krisen in einem anderen Rhythmus … 

Die Risikogruppe schützt sich selbst

Ihr habt gelernt, auf euch aufzupassen, und auf die andren?

Auch etliches zu Genießen gefunden in den letzten Tagen und Wochen?

Die Ungläubigen sorgen für Durchseuchung

Der Virus geht seinen Weg, wie damals, vor 100 Jahren die Spanische Grippe

Die Worte von der HERDEN-Immunität stammen noch aus den Zeiten der Entdeckung der Viren 1930, als die Mikroskope besser wurden und die Mediziner die Bazillen (gegen die Antibiotika später gefunden wurde) von den Viren unterscheiden lernten, gegen die es seit Jahrzehnten nur angenäherte Impfstoff-Mixturen gab, kaum abzuwarten … ob es Weihnachtsmärkte geben wird?

Die Schulen im Norden starten mit den Kinder-Herden, auch wenn auf Hygiene geachtet werden soll: Wir werden sehen.

Bayern startet frühestens am 11. Mai etwas, wohl für unsere Abiturient*innen?

Ob wir da auch drunter fallen könnten?

Die Ordnungspolitiker demonstrieren Macht

Sie wollen beweisen, wie stark sie sind, aber wir werden sie erinnern, dass in einer Demokratie nicht die Macker wie Trump und Orban die Sieger bleiben können. Es gibt schon eine Menge Gerichtsverfahren um Demonstrationen, und wenn die Dresdner Rechten noch Führers Geburtstag feiern konnten, mussten sie auch die Teilnehmenden-Daten abgeben?

Gehorsams-Volk applaudiert und denunziert

Etwas erstaunt sah ich heut mittag etliche Leute mit den medizinischen Masken beim Radfahren, eine Wirkung der Nachrichten von gestern für die nächste Woche? Oder die Vorstellung, die Viren wären überall in der Luft?

Es gibt viel zu wenig Informationen, dass die Viren nur im feuchten Zustand lebensfähig sind, der Nachweis auf trockenen Flächen war zwar richtig, aber sie sind dann nicht mehr lebensfähig …

 … außer vielleicht, wenn sie von feuchter Maske zu feuchter Maske fliegen können? ;-))

„Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen.“ So stand es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse. rubikon.news/artikel/die-gehorsams-probe

Die Masken- oder Halstuch-Pflicht beim öffentlichen Verkehr und beim Einkauf versteh ich ja, aber Hubschrauber-Kontrollen an Ausflugsgebieten sind schon übergriffig …

MASKEN am Hauptbahnhof

Es kommt eine neue Zeit, die Alte ist vergangen

Immer, wenn jemand sagt, wann wird es denn wieder so wie früher… sag ich: NIE MEHR!

Die Lebensform der mit Feinstaub und Schwermetallen verdreckten Luft, die Kranken aus den italienischen Kliniken, die man auf Anweisung der regionalen Lega-Regierung in die Altenheime verlegte,  in denen dann das massive Sterben losging, die Abrechnungs- und Sparprogramme unserer Kassen und der Altenheim- und Krankenhaus-Konzerne … das braucht nicht mehr wieder so zu werden …

Coaching in Corona-Zeiten

Am Telefon oder in neuen Medien: Wir alle lernen erst die Internet-Konferenz-Möglichkeiten, und die sichersten sind von den Internet-Fuzzis längst vorbereitet, viele gehen kostenlos, wenn du WLAN findest:
auf https://ffmuc.net/pad/p/basis2.0 hab ich meine zusammengestellt.

Und hier noch ein Tip aus Twitter:

Krisendienste – aber wir sind erreichbar!

Wichtig: Falls du dich in einer akuten Krise befindest, und alleine keinen Ausweg siehst, gibt es – neben uns und unserer Weiterleitung – immer Stellen an die du dich wenden kannst!

Da es sein kann, dass wir eine Weile brauchen um zu reagieren, kannst du dich in einem solchen Notfall immer sofort und rund um die Uhr an folgende Stellen wenden:

• Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt München
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Sucht_und_seelische_Gesundheit/Seelische_Gesundheit_Erwachsene/Beratung_Vermittlung.html
• Krisendienst Psychiatrie (Soforthilfe bei seelischen Krisen), Tel.: 0180 655 3000
• Atriumhaus (Psychiatrisches Krisen- und Behandlungszentrum), Bavariastr. 11, München, Tel.: 089 7678-0
• Klinikum München-Ost Vockestr. 72, München-Haar, Tel.: 089 4562-0
• Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU Nußbaumstr. 7, München, Tel.: 089 5160-5511
• Klinik Psychiatrie & Psychotherapie Klinikum Rechts der Isar Ismaningerstr. 22, München, Tel.: 089 4140-4241

Die Durchwahl der Basis verbindet dich – zu Ortsgebühr, den Rest zahlt die DAA – zu deinen Job-Coaches und gib bitte deine Telefonn-Nummer an, falls belegt ist, die wird bei der Weiterleitung nicht angezeigt … 089-544 302-430 fritz

Wer kommt mit?

Foto: Frank 

Lasst euch nicht verrückt machen!

Wir haben keine Corona-Krise, wir haben verschiedene Bedrohungen, die wir jeweils genau betrachten sollten, sonst werden wir leicht konfus:

Ansteckungsgefahr und die Grundinformationen zum Virus

– Kontaktsperren und die Liebe zu autoritären Sicherheiten
 
– Kapitalismus-Probleme von Hartz4 bis Arbeitsplätze-Fragen
 
– Gesundheitsvorsorge und das Leben im Frühjahr
 
– seelische Probleme der Quarantäne und Kontaktformen
 
– Wohnungsprobleme und Veränderungswünsche
 
Abstand halten ist ja gerade nicht Soziale Distanz, sondern Rücksicht

Einen schnellen Gruß hinterlassen: 

Unten im Kommentar oder auf ffmuc.net/pad/p/basis2.0

– ohne Datenverfolgung, denn die „kostenlosen“ Konzern-Programme Whattsapp und ZOOM liefern wie google alle unsere Nutzerdaten ständig an die Zentralen.

Ich bin zeitweise auch auf meet.ffmuc.net/basis2.0  anzutreffen- oder vielleicht jemand anders, aus unserem Umkreis, wenn ich nicht am PC bin. Das geht auch ohne Kamera, empfohlen ist ein Headset, und der browser chromium, firefox hat vielleicht „Sicherheitsbedenken“ oder Störungen.
 

16 Minuten lang. In Verbundenheit,

 

Corona – eine Chance zum Wandel

„Ihr lieben Großmütter, wo seid ihr? Habt ihr Rat für uns alle?
Was ist das für eine seltsame Lage, in der wir nun sind?
Bitte meldet euch zu Wort…..“

Ja, wo sind wir? Was haben wir zu sagen in Zeiten von Unsicherheit und Angst? Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes gefragt und wollen eine Antwort versuchen.

Fortsetzung folgt:

rabbit in movement will in haidhausen eine neue Rolle finden: Sie versteckten schön verpacktes Klopapier
 
Ein Land herunter-fahren … Artikel für http://fairmuenchen.de
 
Der Kapitalismus verliert um sich … http://eineweltnetz.org
 
und alles im wiki befindethttp://wiki.eineweltnetz.org
 

eure Erde -Erika Mann

und

Ein Gruß direkt aus der Klinik

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

nachdem ich eine Zeit untergetaucht bin, möchte ich mich bei Euch melden und kurz erzählen.

Bei uns herrscht der Ausnahmezustand, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Wir Betriebsräte haben uns zum Teil in unsere Klinik-Abteilungen zurückgemeldet und versuchen nun, unsere Dienste zu kombinieren mit der Betriebsratsarbeit. Und auch dort herrscht Ausnahmezustand, es wird sich seitens der Klinikleitung so gut wie an kein Gesetz mehr gehalten. 

Nun werden wir ja als die Held*innen der Nation gefeiert und von den Balkonen beklatscht, das ist falsch.  

Wir sind eigentlich zu Superheld*innen aufgestiegen, denn nur so lässt es sich erklären, dass wir ohne ausreichende Schutzkleidung die Patient*innen betreuen können. 

Wir sind Superheld*innen, weil wir uns zweiteilen können, nur so lässt es sich erklären, wie demnächst all die vielen Beatmungsgeräte bedient werden und vor allem die beatmeten Patient*innen versorgt werden können mit dem wenigen Personal, das am Start ist. 

Es wird von uns automatisch erwartet, dass wir jetzt einfach da sind und zu allem bereit sind. Auf Zuruf auf anderen Stationen, in anderen Häusern zu arbeiten – egal ob wir uns da auskennen oder nicht, 12-Stundenschichten fahren (und das unter den erschwerten Bedingungen mit Maske und Schutzanzügen), den Urlaub sperren lassen, nach Hause gehen, wenn gerade mal weniger zu tun ist, aber auf Abruf sofort zu Hause alles liegen und stehen lassen und in die Klinik zu eilen.

 Als Wertschätzung für diese Arbeit bekommen wir ab Mittwoch:

Das Kantinenessen umsonst. Na danke schön!

Wir haben unseren Humor nicht verloren, es wird weiter viel gelacht und je schlimmer es wird, umso mehr lachen wir. Das ist so und das hält uns. 

Aber auch wir machen uns Sorgen – um unsere Gesundheit, unsere Angehörigen, denen wir die vielleicht die Krankheit nach Hause bringen. Sorgen darum, wie es sein wird, wenn unsere Kliniken volllaufen und wir die Versorgung gar nicht mehr hinbekommen, Ja, und wir haben unendlich Angst vor einer Situation, wie sie in anderen Ländern schon da ist, nämlich dass entschieden werden muss, wer an die Maschine darf und wer mit Opiaten beim Sterben begleitet wird. All das beschäftigt uns und quält uns.

 Aber wir können und wollen nicht dabei stehen bleiben.

 Deswegen wenden wir uns an Euch, sagt es Allen:

 Hört endlich auf zu klatschen, sondern hängt Transparente und Schilder für unsere Forderungen aus Euren Fenstern und Balkonen!

 Wir fordern:

Erschwerniszulagen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern von mindestens 500 Euro!

Rücknahme aller Privatisierungen im Gesundheitswesen!

Privatisierung ist Raub und Mord!

Verbreitet diese Aufforderung und lasst uns München schmücken! 

Fotografiert Eure Balkone und schickt die Fotos – wir verbreiten Sie unter den Kolleg*innen.

Das ist besser als jeder Kuchen, jede Pizza.

Mit den besten Grüßen, Ingrid Greif

liebe kolleginnen und kollegen,

heute zum hoffentlich gesunden und guten morgen wieder mal einige hinweise, die uns erreichten und die ich gerne weitergebe:

1. Ein Tipp von den Kollinnen des Eulenschreis:
Diese wunderbare Arbeit wurde soeben vom International Opera Choir aus Rom fertiggestellt: Project Manager Raffaella Baioni, Dirigent M° Giovanni Mirabile.
Raffaella hat jedes Chormitglied den eigenen Beitrag mittels Smartphone auf eine Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist. Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewunderswerten Montagetechnik zusammengeschnitten und.. das ist das Ergebnis!
Wenn dir diese bewegende und mitreißende Interpretation gefallen hat, wie mir, teile sie bitte mit jedem dir möglichen Mittel… Ich bin der Meinung, sie ist es absolut wert!! 👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
https://www.youtube.com/watch?v=JTVXEGIS3LE&feature=youtu.be


2. ver.di- Medieninformation vom 3o.März: Reinigung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen unzureichend / ver.di fordert mehr Reinigungspersonal zum Schutz vor Corona 

In der aktuellen Krise weist ver.di auf die problematischen Zustände in der Reinigung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in München hin. Wie wichtig diese dafür sind, die Verbreitung von Viren und Krankenhauskeimen zu unterbinden, ist schon lange bekannt. Dennoch haben die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren gerade hier gespart. In den Servicebereichen wurde besonders viel Personal abgebaut, die Reinigung und andere Dienstleistungen wurden fast überall in Tochtergesellschaften ausgegliedert oder an Fremdfirmen vergeben.  Statements zur aktuellen Lage (siehe bitte anhang)

3. Eine Info von Koll.HT: Wer sich auf https://www.youtube.com/watch?v=D5DhJS5hGWc das Lied „Rinascerò, Rinascerai“ (ich werde wiedergeboren, du wirst wiedergeboren) anhört, unterstützt das Krankenhaus      in Bergamo und damit Menschen, die der Hilfe bedürfen . Lt. gestrigem SZ-Bericht https://www.sueddeutsche.de/kultur/rinascero-rinascerai-bergamo-song-corona-1.4862870 (Kunst in Zeiten des Coronavirus – Eine Hymne für Bergamo) haben die beiden italienischen Künstler Roby Facchinetti und Stefano D’Orazio das Lied anlässlich des Corona-Notstandes in ihrer Heimatstadt Bergamo geschrieben – „Alle Einnahmen aus Downloads, Urheberrechten und Redaktionsrechten werden vollständig gespendet zugunsten des Papa Giovanni XXIII Krankenhauses in Bergamo für den Kauf von medizinischen Geräten“, schreibt Facchinetti.

Wohnungslos: Ohne Zuhause keine häusliche Quarantäne

Übernachtungs- und Hilfseinrichtungen schließen wegen Corona. Run auf verbleibende offene Einrichtungen, Ansteckungsgefahr nimmt zu

"Würdigen Wohnraum - Jetzt". Wandbild an einer Einrichtung von Proyecto 7 in Buenos Aires

„Würdigen Wohnraum – Jetzt“. Wandbild an einer Einrichtung von Proyecto 7 in Buenos Aires

Buenos Aires. Menschen, die auf der Straße leben, sind durch die Corona-Epidemie besonders stark gefährdet. Viele schlafen in staatlichen Obdachlosenunterkünften, wo es keine Möglichkeit gibt, den empfohlenen räumlichen Abstand einzuhalten. Hinzu kommen chronische Krankheiten und Atemwegsbeschwerden.

Wohnungslose in Argentinien: Ohne Zuhause keine häusliche Quarantäne amerika21.de/2020/03/238445/obdachlose-argentinien-corona

BASIS 2.0 bis auf Weiteres geschlossen! Aber wir sind erreichbar:

Auch alle Termine im Jobcenter sind jetzt nur noch telefonisch zu erledigen,

gesicherte Corona-Info
https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/amt-und-aufgaben/corona-virus-1730818

bis (vorläufig wohl) 20.4. sind wir nur im Home-Office zu erreichen,

Meist 10-16h, wenn ich nicht unterwegs oder im Gespräch bin,
Telefon: 089 – 544 302 – 430

hat dann kommt die Rufweiterleitung, entsprechend bei den Kolleginnen

Überlastung des Telefonnetzes beim Jobcenter:

Bitte beschränken Sie Ihre Anrufe auf Notfälle! Termine entfallen *ohne Rechtsfolgen*, Sie müssen dafür NICHT anrufen.

Bitte weiterverbreiten. Weitere Infos arbeitsagentur.de/corona-virus-a#COVID19de

#CoronaVirusDE führt dazu,dass sich gerade von #Armut Betroffene isoliert fühlen. Die Wünsche nach Telefonaten nimmt zu.
Größte Sorge bisher: Ausverkauf der Grundnahrungsmittel, insbesondere Günstigere.
Bild

 

Die Münchner Tafel kann durch Austausch der früheren Senioren durch junge Freiwillige weiter arbeiten …
 
Pflegeausbildung 1989. Schon da Überlastungsanzeigen wegen Personalmangels Konsequenzen? 0 Dann die große Privatisierungswelle. #Pflege als Kostenfaktor. Weitere Stellen weg Und nun das Gejammer Jetzt merkt ihr die Misere
 
#Spanien so: alle privaten Krankenhäuser werden verstaatlicht, um genug Ressourcen für die Bekämpfung von #Coronavirus #covid19 zu haben. https://www.businessinsider.de
 
++ Gesicherte Informationen der Bundesregierung zu #CoronaVirusDE in 6+ Fremdsprachen ++ stellen wir auf unserer Website bereit, aktualisieren laufend. Bitte weitersagen + weiterleiten
 
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im Thread auch in den Fremdsprachen integrationsbeauftragte.de/corona-virus #COVID19de

 

Zum Glück geht’s dem Sommer entgegen

Filmvorführung mit Diskussion – in 10 Tagen:

Je veux du soleil / Ich will Sonne
Ein Film von Gilles Perret und François Ruffin (Doku | Regie: F. Ruffin/G. Peret | FR 2019 | 76 Min. | OmU)

Donnerstag, 27. Februar 2020,19 Uhr, EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80, München (U4/U5 Theresienwiese)

Jede*r hat von der Gelbwesten-Bewegung in Frankreich gehört. Hier kommt ein Film, der dieser Bewegung Gesichter gibt. Es werden Menschen gezeigt, die ihre Not, ihre Motivation und ihre Sehnsüchte erzählen.

Es ist ein Roadmovie, das einen sehr untypischen Abgeordneten (François Ruffin) auf seinem Weg zu den Gelbwesten auf den Verkehrskreiseln begleitet, im Dezember 2018 gedreht.

Gezeigt wird das „Frankreich der kleinen Leute“, derjenigen, die nur ihre Arbeitskraft besitzen, die nicht mehr mitmachen wollen und sich aufzulehnen beginnen: Erwerbslose, Lohnabhängige, prekär Beschäftigte, Saisonarbeiter, Kleinunternehmer oder Handwerker mit geringen Einkommen.

Auch viele Rentner und Rentnerinnen haben eine gelbe Weste angezogen.

Es ist jedoch keine Opfermentalität, die sie antreibt, sondern Wut, Verzweiflung und Abscheu gegenüber der systematischen Täuschung und Demütigung durch eine sozial völlig ignorante Politik, aber auch neu entdecktes Selbstbewusstsein und wachsender Spott gegenüber Regierung, Superreichen und den ihnen ergebenen Medien.

Ein Film voller Empathie, er rührt das Publikum zu Tränen und zum Lachen. Er zeigt ein unverzerrtes Bild der Menschen, das in den Mainstream-Medien kaum vorkommt.

Auch heute ist die Bewegung noch immer aktiv, sie ist jetzt Teil der sozialen Proteste, die viele Franzosen gegen die Rentenreform der Regierung auf die Straßen treibt.

Über die aktuelle Situation in Frankreich werden wir nach dem Film informieren und mit Vertreter*innen von La France Insoumise diskutieren.

Eintritt frei, Spenden willkommen. Attac München www.attac-muenchen.org

Dieser Termin im Internet: https://www.einewelthaus.de/events/je-veux-du-soleil-auch-ich-will-sonne/

Aus der Zeit der 1968er

gab es schon lange ein wunderbares Buch: „Zum Glück geht’s dem Sommer entgegen„, das die Stimmungen der Zeit in Frankreich sehr gut fest gehalten hat: Bei den „Fridays for Future“ kannst du heute ähnliches auch bei uns erleben:

Christiane Rochefort Zum Glück gehts dem Sommer entgegen – Roman. Aus dem Französischen von Eugen Helmlé

Zum Glück gehts dem Sommer entgegen Christiane Rochefort erzählt vom Auszug der Kinder aus der Welt der Erwachsenen.
Ohne Absprache und ohne erkennbaren Anlaß verlassen einzelne oder kleine Gruppen Elternhäuser und Schulen.
Sie gehen ohne Gepäck und Wegzehrung, Kinder eines heutigen Loth, ohne Blick zurück auf Sodom und Gomorrha.
Im Gefühl, ihr Leben retten zu müssen, wandern sie nach Süden, dem Meer zu.
Sie wählen keine Führer, kennen keine Hierarchien; um nicht aufzufallen, werden sie nur kurze Zeit zu Weggefährten.
Motivation und Ziel aber sind bei allen dieselben, und alle brechen Tabus und entdecken neue Freiheitsdimensionen.
Auf Erwachsenenart versuchen Familien und Behörden, die Geschehnisse zunächst zu bagatellisieren und, als dies nicht mehr möglich ist, die Flüchtigen einzufangen. Aber die Helfer sind zahlreich.

»Statt anzuklagen, bildet Christiane Rachefort die verschütteten Sehnsüchte der Eltern in den Kindern ab und benennt als eine Quelle des Generationenkonflikts den Versuch, Kinder auf die eigenen Lebenshaltungen einzuschwören, ohne diese Bemühung durch ein ähnlich großes Interesse für die Weltanschauung der Kinder zu entgelten.« Günter Engelhardt, Deutsche Zeitung

basis für kunst: lüpertz besuchen

Veranstaltung der DAA – BASIS 2.0 im H A U S   D E R   K U N S T

Besuch der Ausstellung:

Ü B E R   D I E   K U N S T   Z U M   B I L D

Der Malerfürst MARKUS LÜPERTZ 

Mittwoch, 22.01.2020, 13 Uhr

Einführung: Matthias Schüßler, Projektteilnehmer, Kulturkurator

„Ich bin alles, was ich bin, durch Malerei“, Markus Lüpertz

Markus Lüpertz ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er zählt zu den bekanntesten deutschen Nachkriegs-Künstlern und Künstlern der Gegenwart. Seine Bildgegenstände zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus.

China in Dosen: Lebensmittel ohne Herkunft?

Die verlängerte Werkbank nennt sich die Sklavenhaltung in anderen Ländern, die hier die Arbeitsplätze wegspart:

„Weiloisirgendwiazamhängd“

– Ein Film über Landwirtschaft, Landschaft und Menschen läuft am Do 7. November um 19 Uhr im EineWeltHaus.

openDOKU: Weiloisirgendwiazamhängd
Die Doku wurde auf Initiative des Agrarbündnisses BGL/TS gedreht. Er setzt die Sorgen und Nöte, aber auch die Hoffnungen von kleinen Bauernhöfen eindrucksvoll in Szene. Kurzweilig, informativ, kritisch und immer mit einer Prise bayrischen Humors! Im Anschluss könnt ihr mit Leonhard Strasser vom Agrarbündnis ins Gespräch kommen. Weitere Infos gibt’s hier.
Am 7. November um 19 Uhr im Kleinen Saal 211/12 im EineWeltHaus.

nach dem Frühstück Freitag 8.11.

Billige Lebensmittel aus Fernost –

China in Dosen  Zum Artikel

44:59 min | 12.6. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

Umweltschützer klagen über vergiftete Gewässer und Agrarflächen. Diese Lebensmittel aus China erreichen ohne Herkunftsnachweis Europa. Wie arbeitet die riesige Produktionsmaschinerie für billige Lebensmittel im Reich der Mitte?

Verbraucherinnen und Verbraucher lieben regionale Lebensmittel. Doch große Mengen der Nahrungsmittel werden importiert – und dabei spielt China eine zunehmend wichtige Rolle. Das Land der Mitte ist nicht nur Lieferant für billige Kleidung, Sportschuhe und Smartphones, sondern auch für deutsche Lebensmitteldiscounter. Gemüse und Früchte in Gläsern und Tiefkühlmischungen, Pilze in Dosen, Schweinedärme für deutsche Würste: Sie kommen immer häufiger aus Fernost. Längst sind die Chinesen bei Produkten wie Tomatenmark und Apfelsaftkonzentrat marktführend. Doch auf kaum einer Flasche oder Dose findet sich ein Hinweis auf die Herkunft. Im Gegenteil: nicht selten landen etwa chinesische Tomaten als Tomatenmark „Made in Italy“ in den Kochtöpfen.

Nach Lebensmittelskandalen und massiven Umweltproblemen, die in China selbst für große Aufregung sorgten, ist die Skepsis auch hierzulande groß. Organisationen wie Foodwatch und Verbraucherzentralen klagen über mangelnde Transparenz und fordern, die Herkunft von verarbeiteten Lebensmitteln verbindlich offen zu legen. Auch bei den Kontrollen sehen sie Verbesserungsbedarf. Bislang müssen nur tierische Nahrungsmittel an der EU-Außengrenze gezeigt werden, verarbeitete pflanzliche Lebensmittel aber nicht.
Sind die Befürchtungen berechtigt? „betrifft“-Autor Christian Jentzsch begibt sich auf Spurensuche und blickt hinter die Kulissen der Branche. Wie arbeitet die riesige Produktionsmaschinerie für billige Lebensmittel im Reich der Mitte? In China trifft er einen deutschen Nahrungsmittelimporteur, der für seine Waren die Hand ins Feuer legen würde. Er spricht im Hamburger Hafen mit Lebensmittelkontrolleuren und mit verzweifelten chinesischen Tomatenbauern, die Schwierigkeiten haben, ihrem Boden eine gute Ernte abzugewinnen.

Umweltschützer dort klagen über vergiftete Gewässer und Agrarflächen, die Bauern bekämen diese Umweltbelastung nur schwer in den Griff. EU-Behörden führten jüngst Kontrollen in der chinesischen Lebensmittelindustrie durch. Die Ergebnisse sind unbefriedigend – die Kontrolleure fanden zahlreiche Mängel. In China gelobte man Besserung. Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt jedoch nur, sich darauf zu verlassen, dass sich wirklich etwas verbessert.

Obdachlosen-Uni Berlin

Das Programm der Obdachlosen-Uni Berlin für Oktober 2019 ist online:

obdachlosen-uni-berlin.de/sites/default/files/programm_obdachlosen-uni_berlin_oktober_2019.pdf

https://www.wz.de/nrw/stadt-duesseldorf-geht-mit-steinen-gegen-obdachlose-vor_aid-46083435

Nachdem Obdachlosigkeit verboten wurde, zogen alle Stadtstreicher in preiswerte Großstadtwohnungen, nahmen gutbezahlte Jobs an und führen seitdem ein geregeltes Leben.

Die #Obdachlosen haben soeben die #Steine vor dem Rathaus in #Duesseldorf abgelegt

Handlungsfähig werden

Wenn das aktuelle Handeln dem eigenen Denken widerspricht, werden wir krank.

Wie es geht, die eigene Wirkung zu entfalten, Gegenmacht aufzubauen …

Sonder-Sendung der Gegensprechanlage auf Radio Lora München Lora924.de : Mi 28.8. von 21-22h auch im Netz zu hören und anzurufen: 089 – 489 523 05

Mit workers for Future gegen das Artensterben Extinction Rebellion XR bis zu zu Democracy-For-Future

Die Widersprüche unseres Denkens und Handelns, die wir alltäglich erleben, nennen auch die psychologistsforfuture kognitive Dissonanzen: Es ist uns schwer erträglich, wenn sich unser Denken und Handeln widersprechen, und wir werden krank davon:

Ob wir es Burn out oder Depression nennen, das Unwohlsein wird als privates Versagen wahrgenommen, obwohl es gesellschaftliches Versagen ist: Auch noch so vieles Beten, „Positives Denken“ und „Achtsamkeitstraining“ wird uns nicht zur inneren Übereinstimmung bringen, wir brauchen das wirkliche Gefühl von Wirksamkeit, sonst bleiben wir im Trauma hängen.

Die Nachrichten und die Wirkungen passen nicht zusammen, unsere alten Wünsche nach rustikaler Nahrung mit Kindheits-Erinnerungen und die Anreicherung von Bayer-DDT, in Deutschland verboten, in Brasilien vom Flugzeug über Soja-Plantagen und Dörfer versprüht, das Soja-Schrot der Baywa reichert sich in Hühnern, Schweinen und Kühen – und dann in uns noch etwas konzentrierter an … Mahlzeit?

Man muss nicht Überzeugungs-Veganer*in werden …

 

Weltmarsch für Aktionen zu Frieden und Gewaltfreiheit

Es werden folgende Ziele verfolgt:

  • Das Aufgeben die Kriegsführung als Mittel zur Konfliktlösung zwischen Staaten
  • Verbreitung von Bewusstsein für Frieden und Gewaltfreiheit
  • Die Zukunft für neue Generationen öffnen
  • Förderung von Aktionen zugunsten der Menschenrechte
  • Den UN-Vertrag über das Verbot von Kernwaffen zu fördern.
  • Eine progressive Abrüstung von konventionellen Waffen
  • Förderung des Kontakts zwischen verschiedenen Kulturen
  • Neue Wege zur Reduzierung von Diskriminierung finden
  • Den Weg für eine universelle menschliche Nation vorbereiten

youtube.com/watch?v=0lyxh2LAE3w

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Valerie Schwane Torres aus dem ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!

pressenza.com/de/2019/08/nach-10-jahren-findet-der-2-weltmarsch-fuer-frieden-und-gewaltfreiheit-statt/

Am Mi 11. September werden wir in der Gegensprechanlage in den Iran reisen und uns verlieben …

Artensterben: Extinction Rebellion

Extinction Rebellion (kurz XR; englisch‚ Rebellion gegen das Aussterben’) ist eine weltweite soziale Bewegung, die sich mit Mitteln des zivilen Ungehorsams gegen das Massenaussterben von Tieren und Pflanzen und das mögliche Aussterben der Menschheit als Folge der Klimakrise und der Vernichtung von Lebensraum einsetzt. Diese sogenannte Graswurzelbewegung ging im Jahr 2018 im Vereinigten Königreich aus Vorläufern hervor. Im April 2019 war sie in 49 Ländern auf sechs Kontinenten mit 331 Ortsgruppen vertreten.[1] wikipedia

Seit fast 3 Wochen brennt der Amazonas-Regenwald. Die Rauchwolke ist so groß wie die EU. In São Paulo war es gestern Nachmittag stockfinster. Währenddessen wird in den deutschen Medien immer noch darüber debattiert, wie viel CO2 Greta Thunberg auf ihrer Reise in die USA erzeugt.

twitter.com/DrWaumiau/status/1…

Freitag 16.8. wieder für das Klima: 11h durch die Fußgängerzone und abends:

Artensterben wahrnehmen:

Freitag, 18:30 Uhr Sigi-Sommer Denkmal, Rosenstr. zwischen Marienplatz und Rindermarkt: Aktion von XR MUNICH

(DIE IN VON EXTINCTION REBELLION #MÜNCHEN) @mucrebellion

extinctionrebellion.de/og/muenchen/

2. Veranstaltung 18.50 bis 19.10 und zum 3. mal 19.10 bis 19.30 am Sendlinger Tor: bis dahin hast du hoffentlich Lust, mit zu machen: #Lernfeld

Das DIE-IN

hat noch keine Übersetzung gefunden: Sterben spielen / darstellen ist aus der Aufrüstungszeit 1978-1983 als Aktionsform übrig geblieben, heute müssten wir wie die Wespen durch die Fußgängerzonen surren …

facebook.com/XRMunich und www.xr-muc.de

Die Veranstaltung ist angemeldet. Weitere folgen …

Weihnachts-Essen

Kostenloses Heiligabend-Essen

Essen für alle Gäste in der Herberge der Pfarrei Maria Hilf am Herrgottseck 2 und auch am Mariahilfplatz 4 (Eingang Sammtstrasse) im Saal des Hotels „Maria ́s Platzl“

Montag, den 24.12.2018 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Anmeldung (dringend erforderlich!): bis zum 21.12.2018 unter Mariahilf.Muenchen@ebmuc.deoder telefonisch unter 089-6512866
und Lebensmittelabholung: Heiligabend, 24.12.2018, 14 Uhr – kostenfrei
Unter dem Motto „Gemeinsam Weihnachten Feiern!“ findet heuer zum vierten Mal in der Mariahilfkirche ein großes festliches Weihnachtsessen für alle Münchnerinnen und Münchner statt, die Heiligabend mal mit anderen Menschen ((neuen Leuten)) verbringen möchten.
Worum geht es an Weihnachten? Viele – speziell Kinder – werden sagen: Geschenke! Damit haben sie Recht! Aber es geht nicht darum, jedes Jahr immer mehr zu kaufen, sondern lieben Menschen Aufmerksamkeit zu schenken, Beisammensein und gemeinsame Freude.
Das wollte Günes Seyfarth ihren drei Kindern zeigen. Deshalb beschloss sie, jedes Jahr ein großes Weihnachtsessen zu veranstalten, aber nicht nur für ihre Familie und Freunde, sondern für einfach alle, die Lust haben zu kommen.
Junge, Alte, mit Familie und ohne sind eingeladen, im geschmückten Herrgottseck bei Musik und Geschenken fein zu essen und gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Darin steckt eine Menge Engagement, Energie und Liebe vieler fleißiger Helfer. Als erfahrenes Organisationsteam haben sich Andrea Lissner, Kathrin Schurrer, Markus Herbst und Günes Seyfarth zusammengefunden.
Bereits am Tag zuvor wird der Abend gemeinsam vorbereitet und festlich aufgekocht. Die Lebensmittel dazu kommen aus den nicht verwendeten Vorräten des
Tollwood-Festivals ((alles bio!##)) und Abgaben von Privaten.
Inzwischen kommen so viele Gäste, dass dieses Jahr ein weiterer Festsaal eröffnet wird, der von einem zweiten Team betreut wird. Hier geht’s aber nicht weniger feierlich und fröhlich zu!
Jede und jeder ist herzlich eingeladen am Heiligabend zu kommen, fein zu essen, zu ratschen, zu lachen und neue Leute kennen zu lernen – eben gemeinsam Weihnachten zu feiern!
Das Essen findet an Heiligabend zwischen 18 und 20 Uhr im Pfarrsaal der Mariahilfkirche statt.
Der Eingang befindet sich neben dem Hotel Auerhof in der Seitenstraße beim Schild SAAL. Es fallen keine Kosten an. Die Helfer und Helferinnen sind ehrenamtlich aktiv für ein schönes gemeinsames Essen.
Wer nicht am Heiligabend zum gemeinsamen Essen kommen kann oder möchte, ist herzlich eingeladen bereits um 14 Uhr im Pfarrsaal Lebensmittel für daheim abzuholen, die nicht fürs Heiligabendessen gebraucht werden.
Es wird darum gebeten ausreichend Behälter für den Transport mitzubringen.

Die Daten auf einen Blick:

Festessen: Heiligabend, 24.12.2018, 18-20 Uhr
Lebensmittelabholung: Heiligabend, 24.12.2018, 14 Uhr – kostenfrei

Wie ist das möglich?

Tollwood besteht bei den Speisen am Weihnachtsmarkt auf Bio-Qualität und schließt am 23.12. nachts, die Reste gehen an www.foodsharing.de München
Die Essensretter brauchen immer noch weitere Mitwirkende, denn die Bereitschaft zur Abgabe wächst in allen Betrieben, die gute Lebensmittel wirklich lieben.

#ausspekuliert: Sa 15.09. ab 14h große Mieterdemo in München

Das Leben in München wird durch die Mieterhöhungen und Spekulationen für alle, die nicht in eigenen Häusern und Wohnungen leben,

Am Sa 15.09. ab 14h gibt es endlich wieder eine große Mieterdemo in München (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die InitiatorInnen!);

Motto „#ausspekuliert“.

Los geht es um 14 Uhr am Mariahilfplatz, und dann durch die Stadt bis zum Geschwister-Scholl-Platz an dem ab 17 Uhr die Abschlusskundgebung mit einem tollem Kulturprogramm geplant ist.

Näheres entnehmt bitte dem angehängten Flugblatt und dem folgenden Link:

                https://www.ausspekuliert.de

Ich denke, zurzeit steht die Politik in allen Ebenen dem Thema „Wohnen“ relativ aufgeschlossen gegenüber (anders formuliert: war schon mal schlimmer). Und so denke ich, dass eine große Demo in München nochmal einen guten Schub liefern kann und muss.

! Also kommt bitte auf die Demo und bringt viele Leute mit !

Aktualisierungen kommen auf http://fairmuenchen.de

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-demo-mieten-ausspekuliert

Petition gegen illegal vermietete Wohnungen

Als „Zweckentfremdung“ gelten zum Beispiel Umwandlungen in Büros, Leerstehen lassen, Abriss oder auch Vermietung der Wohnung als Ferienwohnung über einen längeren Zeitraum. Das Zweckentfremdungsgesetz wurde vor circa einem Jahr verschärft, so dass zum Beispiel deutlich höhere Bußgelder verhängt werden können als früher – jetzt bis zu 500.000 €.

Trotzdem ist es für die Stadtverwaltung immer noch schwer, gegen professionelle Vermieter vorzugehen, die reguläre Wohnungen als Ferienwohnungen vermieten. Die Gewinnspannen sind teils so hoch, dass sich die Leute durch Geldstrafen nicht abschrecken lassen. In einem Fall wurde in München der Vermieter sogar in Haft genommen – sein „Geschäft“ hat er weiter betrieben.

Insofern braucht es weitere Möglichkeiten, um die Zweckentfremdungen zu beenden. Und da bieten sich zum Beispiel folgende Maßnahmen als „letzte Mittel“ an, wenn alles andere nicht fruchtet:

Räumung der zweckentfremdeten Wohnung und Abschöpfung der Gewinne aus der illegalen Vermietung.

Genau diese beiden Forderungen stellt die folgende Petition an den Bayrischen Landtag:

www.openpetition.de/petition/online/wohnraummangel-in-bayern-null-toleranz-gegenueber-illegalen-vermietungen

Die Initiatoren dieser Petition haben bereits früher eine Petition zum selben Thema gemacht, die sicher auch zur Verschärfung des Zweckentfremdungsgesetzes mit beigetragen hat.

Theresienwiese