Das Leben ist eine Baustelle

Wann war der Film ein Renner, wie „Lola rennt“? Das Leben als Großstadt-Erleben, das Anderen viel zu anstrengend und hektisch wäre, wie Berlin, aber es ist was los, es fällt was ab, die Hoffnung, auch was zu erwischen … Großstadt.

Es wird immer dichter … auch in unserem hinteren Garten.

das ist die Planung: denisstrasse-lichthoefe

Die Einen brauchen einen Garten zum Graben, säen und ernten, die anderen einen zum Ausstrecken, die Seele baumeln lassen, und manchen können sich dabei ergänzen …

Wie ein Projekt entstehen könnte, in dem Platz für mehr Leute ist, die sich ergänzen, vielleicht sogar eine alte Bauern-Wirtschaft wieder in Gang setzen, ein Gästehaus an einer alten Straße …

Eine wirkliche Utopie geht an die grundlegenden Absprachen, Bräuche, Konventionen und Regeln: Warum tragen wir unser Geld immer zu den Reichsten, die es zur Zerstörung der Welt verbrauchen?

Den Begriff Zukunftswerkstatt prägte Robert Jungk schon in den 1960ern als Vorschlag:

Zukunftswerkstätten sind seit den 1980er Jahren gemeinschaftliche Projekte und Prozesse, die von Moderierenden angeleitet werden, damit alle Beteiligten zu Wort kommen können und die drei Schritte ausgewogen durchlaufen werden:

Der Elefant im Raum

Es wird zuerst darum gehen, die Hindernisse zu erkennen, die Ängste anzusprechen, den „Elefant im Raum“: Was alle spüren, aber nicht wagen, zu benennen, weil der Bote hierzulande für die Wahrheit zumindest gefürchtet, wenn auch nicht mehr getötet wird?

Angst ist wie Ärger und Wut eine große Kraft, und bindet enorm Energie, wenn sie nicht frei gelassen werden darf, weil alle zittern: Corona, schon wieder, wir haben doch noch Krieg?

Und nun trotz alle dem gemütliche Sommertage mit gutem Abstand …

Ba.5 ist leider sehr leicht, auch im Sommer bei Sonne etc. übertragbar, kommt zuerst wie eine kleine Sommergrippe mit Fieber, aber die Folgen sind, wie immer bei Coraona, Angriffe auf deine schwächsten Punkte …

Das Leben ist ein Garten

Den gemütlichen Sommer im Garten genießen? Die Glühwürmchen nach 22 Uhr in den Isarauen? Säen, pflanzen und das Unkraut im Zaum halten, Giersch als Salat …

Tag der offenen Gartentür

AKTION | Sonntag, 19. Juni | 14 – 18 Uhr | Ökologisches Bildungszentrum München, Englschalkinger Straße 166 | MUZ / Gartengruppen des Experimentiergartens, Frauengarten, Wabengarten

Die Gartengruppen am ÖBZ bieten abwechslungsreiche Rundgänge an. So laden die Ehrenamtlichen des Experimentiergartens ein, den Garten zu besichtigen und sich zu den Hintergründen des Projekts, zu Gemüsesorten, Rezepten, Düften und zur allgemeinen Gartenlust auszutauschen.

Der Garten umfasst verschiedene Themenbereiche: Insekten-, Duft- und Kräutergarten, Steingarten, Trocken- und Wasserbereich sowie Beeren- und Gemüsegarten. Auch der Frauengarten und der Wabengarten laden zur Besichtigung ein.

Ein positiver Begriff von „Heimat“

Nach Trennungen, Schulden, Zusammenbruch klingt das fast zu schön: Wie kommen Leute wieder zu einem Gefühl von „Normal“?

https://www.deutschlandfunkkultur.de/autorin-stephanie-auras-lehmann-heimat-ist-da-wo-man-immer.970.de.html?dram:article_id=451882

Ein positiver Begriff von „Heimat“

Stephanie Auras-Lehmann möchte den Begriff der „Heimat“ positiv besetzen und nicht „den falschen Leuten überlassen“. Heimat sei für viele Menschen ein Thema.

„Ich habe in Gesprächen mit Freunden und Bekannten festgestellt, dass man sich gern über seine Heimat unterhält. Diesen Menschen will ich einfach Hoffnung geben und ein Beispiel, wie man wieder zurück kann. Man muss nicht irgendwo unglücklich in der Welt sitzen, wenn man eigentlich Heimatgefühle hat. Heimat ist da, wo man immer einen Parkplatz findet.“

Im Roman „Heeme. Eine Rückkehrergeschichte“ von Stephanie Auras-Lehmann wird aus Finsterwalde „Lieblingswalde“. „Das drückt aus, dass ich da gerne bin“, sagt die Autorin. „Und es hat einen positiveren Touch als Finsterwalde.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/autorin-stephanie-auras-lehmann-heimat-ist-da-wo-man-immer.970.de.html?dram:article_id=451882

Mehr zum Thema: Initiativen aus Brandenburg und Sachsen – Großes Rückkehr-bedürfnis nach Ostdeutschland (Deutschlandfunk, Hintergrund, 20.09.2018)

Als Nächstes brauche ich noch eine Starthilfe für Bosnien. Hat wer Tips?

Erste Ideen:

Beispiel Hessen – Kosova, ich bräuchte Bayern – Bosnia? für einen jungen Handwerker

https://www.vdz.org/gesellschaft-und-politik/best-practice-unterstuetzung-der-freiwilligen-rueckkehr-von-fluechtlingen

Bewusstseinsbildung

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/12/fritz-letsch-auf-dem-weg-zu-einem.html

Bewusstsein ist im Sinne der Befreienden Pädagogik das breitere Wissen um die Felder des Wissens, nicht eine Anhäufung in Schubladen, sondern ein Denken in gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Bewusstsein wird in der Psychoanalyse auch im Gegensatz zu Unbewusst, zu Unterbewusst und zur Verdrängung gedacht.

Meister Eckhart (*zwischen 1250 & 1270 bis 1327) übersetzt von Gustav Landauer (ermordet 2. Mai 1919 am Ende der Rätezeit in München, wo er KulturBeauftragter war):

Von stetiger Freude

 "Die Seele hat etwas in sich, ein Fünklein der Vernünftigkeit, das nimmer erlischt,
 und in dies Fünklein versetzt man das Bild der Seele als in das oberste Teil des Bewusstseins;
 und es ist auch Erkennen in unsern Seelen, das äußern Dingen nachgeht,
 nämlich das sinnliche und Verstandeserkennen, 
 das in Gleichnissen und in der Sprache vor sich geht, das verbirgt uns dies. 
 

Meister Eckhart, insel TB S.41

die neueste Ausgabe des Münchner Selbsthilfejournals ein•blick per Internetlink:

Der ein•blick erscheint 4x im Jahr und enthält aktuelle Informationen rund um das Thema Selbsthilfe und Bürgerschaftliches Engagement in München.

Wenn Sie die Internet-Ausgabe regelmäßig per E-Mail erhalten möchten, so antworten Sie einfach auf diese E-Mail oder abonnieren Sie den ein•blick über folgenden Link:
http://www.shz-muenchen.de/materialien/einblick-muenchner-selbsthilfejournal/einblick-abonnieren/

Corona-Gespräche im Radio

Angst, Ärger, Müdigkeit, Verzweiflung, alle reagieren auf Corona, und

corona-Gnom
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irgendwann kann man nix mehr hören dazu – meint man. Dann wächst der Ärger …

Wie können wir richtig und ehrlich dazu kommunizieren?

Virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art – Erfahrungen austauschen und aus der Krise lernen

Die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 hat in den vergangenen Monaten nahezu auf der ganzen Welt massiv unser Leben beeinträchtigt. In vielen Ländern der Welt wurden das soziale Leben und auch die wirtschaftlichen Aktivitäten phasenweise radikal heruntergefahren.

Familienmitglieder, Freund*innen und Bekannte durften sich nicht mehr sehen, alte Menschen wurden isoliert und starben mitunter einsam in Betreuungseinrichtungen. Manche erkrankten schwer und einigen konnte nicht mehr geholfen werden, vor allem dort, wo das Gesundheitssystem die außerordentlichen Belastungen nicht mehr auffangen konnte.

Kinder und Schüler konnten nicht mehr in den Einrichtungen und Schulen betreut werden. Unternehmen stellten ihre Produktion ein und viele verloren ihre Arbeit oder mussten diese erheblich einschränken. Viele Selbstständige sahen sich existentiell bedroht oder verloren ihre Unternehmen.

Andere, die von Einschränkungen kaum negativ betroffen waren, empfanden die erzwungene Entschleunigung unseres Alltags dagegen mitunter als Gewinn oder zumindest als interessante Erfahrung. Es wurde auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie unterschiedlich eine solche Krise verschiedene gesellschaftliche Gruppen trifft.

Deshalb bietet das Selbsthilfezentrum München (SHZ) – neben anderen Formaten des persönlichen Austauschs, die in den Räumen des SHZ wieder möglich sind – seit Ende Juni eine neue offene virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art an.

Dort können sich alle Interessierten über die sehr unterschiedlichen Erfahrungen mit der Krise und ihren Folgen austauschen und vielleicht auch die eine oder andere Lehre daraus ziehen, was wir in Zukunft anders und vielleicht auch besser machen können – individuell, in den verschiedenen Gemeinschaften und gesamtgesellschaftlich.

Der thematische Zuschnitt wurde ganz bewusst sehr breit gewählt, damit sich möglichst viele Interessierte angesprochen fühlen können. Zur Vertiefung verschiedener Themenbereiche können thematische Untergruppen eingerichtet werden.

Die Gruppe findet online auf der Internetplattform BigBlueButton (BBB) statt, wo das SHZ die Möglichkeit zur Einrichtung von mehreren virtuellen Gruppenräumen geschaffen hat, die auch eigenständig von den Gruppen organisiert werden können.

Die bisherigen Treffen bestätigten die sehr unterschiedlichen Formen der Betroffenheit von der Krisensituation. Es gab Personen, die sich aufgrund gesundheitlicher Vorbelastungen erheblich von der Situation bedroht fühlten, weil sie befürchteten, selbst zu erkranken oder vorbelastete Angehörige anzustecken und die sich infolgedessen sehr zurückgezogen haben.

Entsprechend berichteten sie auch unter den Folgen der selbstgewählten Isolation gelitten zu haben. Aus dem Kreis von Personen, die sich in Suchtgruppen engagieren, wurde berichtet, dass das Ausfallen der regelmäßigen Gruppentreffen zu zahlreichen Rückfällen von Gruppenmitgliedern geführt habe.

Von allen, die sich bereits in der Selbsthilfe engagieren, wurde berichtet, wie schwierig es war, den Austausch unter den Gruppenmitgliedern in irgendeiner Form aufrecht zu erhalten. Einige hatten mit Telefonkonferenzen begonnen und gingen später zu E-Mail-Austausch oder Videokonferenzen über.

Der Wechsel in digitale Formate hat aber in allen Gruppen zu einer deutlich sinkenden Beteiligung geführt. Teilweise waren die technischen Hürden zu groß und auch nicht alle Mitglieder entsprechend technisch ausgestattet, teilweise fühlten sich die Mitglieder mit dem digitalen Austausch einfach nicht wohl.

Eine Gruppenleitung berichtete, sie habe begonnen, an die Gruppenmitglieder persönliche Briefe zu schreiben, so dass auch diejenigen erreicht werden konnten, die nicht mit den digitalen Medien arbeiten können oder wollen. Die Briefe seien von Gruppenmitgliedern sehr positiv aufgenommen worden.

Andere Gruppenmitglieder berichteten, die Krisensituation habe sie dazu gebracht, auch fortgesetzt mehr digitale Medien zu nutzen. Während diese vorher hauptsächlich für organisatorische Aufgaben im Vorstand der Gruppe genutzt wurden, würden sie jetzt auch verstärkt für die Kommunikation zwischen den Gruppenmitgliedern eingesetzt.

Der Großteil der Teilnehmenden an der virtuellen Selbsthilfegruppe berichtete aber, sehr froh zu sein, wieder zu realen Treffen zurückkehren zu können.

Bisher fanden die virtuellen Treffen wöchentlich am Mittwochabend, zwischen 18.30 und 20.00 Uhr statt und wurden zunächst von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin des SHZ moderiert.

Im weiteren Verlauf sollen die Treffen ohne externe Moderation eigenständig fortgeführt werden und auf Wunsch der Teilnehmenden jede zweite Woche stattfinden. Technische Voraussetzungen sind ein Computer, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Mikrofon.

Informationen und Anmeldung zur virtuellen Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art:

Erich Eisenstecken, E-Mail: erich.eisenstecken@shz-muenchen.de, Tel.: 089/53 29 56 – 16, Selbsthilfezentrum München (SHZ), Westendstraße 68, 80339 München

Bei Teilnahmewunsch erhalten Sie kurz vor dem Treffen per E-Mail einen Link und einen Zugangscode. Die Teilnehmendenzahl ist beschränkt.

Mittwoch, 18.30 bis 20.00 Uhr (voraussichtlich jede zweite Woche)

Für Presseanfragen wenden Sie sich bitte an:

Stephanie Striebel, E-Mail: stephanie.striebel@shz-muenchen.de, Tel.: 089/53 29 56 – 20 Selbsthilfezentrum München (SHZ), Westendstraße 68, 80339 München www.shz-muenchen.de

Wir würden uns, im Falle einer Veröffentlichung, über einen Hinweis oder ein Belegexemplar freuen.

35 Jahre selbsthilfe-münchen
35 Jahre selbsthilfe-münchen

Wie der Dialog fruchtbar werden kann, haben wir in den Schulen oft nicht gelernt, und auch die Medien zeigen uns eher unfruchtbare Diskussionen gegensätzlicher Standpunkte, ohne wirklich von uns zu sprechen. Paulo Freire entwickelte aus seiner Pädagogik der Unterdrückten auch eine Pädagogik der Hoffnung, die über Lern-Autonomie erarbeitet werden kann.

Am 19.9.2021 würde Paulo Freire 100 Jahre alt werden, und wir blicken ab Januar im Nord-Süd-Forum im Einewelthaus München zurück auf 50 Jahre mit seine Ideen, und den Kampf der Autoritären dagegen, wie er an unseren Hochschulen statt fand und aktuell auch in Brasilien wieder ausgetragen wird.

Reichlich Gelegenheit, mit zu reden:
www.lora924.de mitreden: 089 – 489 523 05

Radio Lora München 92,4
Radio Lora München 92,4

(aktuellere Hinweise möglicherweise auf www.fairmuenchen.de und auch Links zum Nachhören …)

am 3.9.2020 bei Bernhard: Corona und die Selbstorganisation mit einem Beitrag des Selbsthilfezentrum München

Corona-Selbsthilfe in den Anfängen

Betroffene wollen wahrgenommen werden und sich vernetzen

Viele Menschen sind von der Corona-Pandemie betroffen: Etliche sind an Covid-19 erkrankt und haben auch Monate nach der Infektion noch Beschwerden. Andere sind durch die Pandemie zum Beispiel in wirtschaftliche Not geraten.

Wie machen Betroffene auf ihre Situation aufmerksam, wie tauschen sie sich bislang aus?

Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) hat dazu recherchiert und dokumentiert die Ergebnisse in ihrer Reihe

NAKOS PERSPEKTIVE 2|2020 und hier die NAKOS Webseite

Der neue ein•blick ist da!

Lesen Sie in der September-Ausgabe: [mehr…]

Foto zu Beitrag'Der neue ein•blick ist da!'

Digitalisierung der Selbsthilfe?

  • Erfahrungen eines Selbsthilfeaktiven während der Corona-Zeit
  • „Keine Angst in Zeiten der Isolation“ – Die Münchner Angstselbsthilfe MASH
  • Virtuelle Selbsthilfegruppe für Corona-Betroffene aller Art – Erfahrungen austauschen und aus der Krise lerneneinblick-3-2020 (pdf, 3,5 MB)

die Demo in Berlin

https://www.kritische-polizisten.de/2020/08/verbot-des-demonstrationsverbots/
hat auch andere aktiviert:

es gibt ein neues Thesenpapier über den Übergang zur chronischen Phase
http://www.matthias.schrappe.com/index_htm_files/thesenpapier_4_endfass_200830.pdf
.
Außerdem hat David Klemperer ein Kapitel aus seinem neuen Lehrbuch zu
Corona zum Download bereit gestellt. http://sozmad.de/Corona.pdf

Dr. Angela Spelsberg ist bei youtube in „Hangar 7“, in die Suchmaschine
„Angela Spelsberg zu corona“ eingeben, sie sagt, wir sind am Ende der Epidemie.

eine gute Analyse finde ich ist der Artikel https://www.rubikon.news/artikel/machen-wir-s-selbst die anderen Artikel sind das ganze breite Spektrum, das oft durchgehend negativ bewertet wird.

Den Herbst vorbereiten, den Sommer genießen

Die NEUE ZEIT kommt nicht von einem „zurück“ in die alten Verhältnisse, die wird es nicht mehr geben: Wenn wir nicht wirklich lernen, werden wir gehen.

Die Viren gehören jetzt zu unserer Lebenswirklichkeit, was wir schon seit 2012 hätten wissen können, denn die Schutz-Vorkehrungen waren schon damals beschlossen, aber auch schnell wieder eingespart. Darüber soll uns eine „starke“ Regelung des Alltags hinwegtäuschen, die aber nicht allen erklären kann, was nicht erklärbar ist: Welche Umgangsformen wir jetzt selber brauchen.

Radwege grün

Erfahrungen austauschen

Alte Erfahrungen wollen wieder ans Licht, wenn wir etwas Zeit zum Nach-Denken haben: Unsere Kindheits-Erinnerungen, die verdrängten Geschichten unserer Eltern, die Traumatisierungen unserer Großeltern …

neben dem Holocaust, dem Porajmos, wie die Vernichtung von Sinti und Roma genannt wird, die Verfolgung von Schwulen und Lesben mit §175 und die „Korrektur“ von lesbischen Frauen …

Nicht nur der Fluch wirkt über 7 Generationen, auch die ignorierte Vorsorge für unsere Ur-Ur-Enkel-Generationen, denen wir derzeit einen irrsinnigen Müllhaufen hinterlassen,

Jammern wirkt nicht

Das wirkte vielleicht bei deinen Eltern, aber nur neues Tun verändert die Welt.

Neue Bräuche und Gewohnheiten entwickeln, mit den wichtigsten Freunden: Wie feiern wir für unser Alter und unsere Gesundheit entsprechend, wer tut uns so gut, wem wollen wir gut tun?

Das falsche Sparen

wird uns noch öfter auf die Füße fallen, wenn wir nicht die wirklichen Werte sehen, sondern die Rabatte und Sonderangebote glauben. Die vorübergehend gesenkte Mehrwertsteuer kann uns beschäftigen …

Nicht das Geld arbeitet, es sind immer Sklaven

der Physiker Hans-Peter Dürr hatte uns vorgerechnet, wie viele Sklaven in anderen Ländern wir jeweils benützen, wenn wir „billig leben“: Das Wasser der Avocados fehlt in Palästina, das mit deutschen Patenten und DDT sowie pestizid-gespritzte Soja aus Brasilien rodete dort den Regenwald, füttert jetzt hier Hühner und Schweine … der Großschlachtereien. Kunstakademie jahresausstellung2020.de

… und die ehemaligen Minister

über Beraterverträge entstehen die wirklichen Politiker-Pensionen, neben den staatlich garantierten lebenslangen Einkommen … beraten Konzerne und handeln Deals aus, die Milliarden Steuern erlassen. Cum-Ex ohne Reue?

Und was machen wir daraus?

Nun können wir mit Grün-Schwarz rumrechnen, München rettet sich Grün-Rot, aber weder Klima, noch Nato, noch Rüstungsexporte werden damit verhindert oder vermindert.

Organisieren und den Wandel vorbereiten

Es geht uns gut, so lang der Schornstein raucht. Corona lehrt uns das Fürchten vor Herbst, Entlassungen, Insolvenzen, Kurzarbeit auf Dauer, Rettungsschirmen für allerlei Andere: Atom, Kohle, (fff 25.9.)

Unsere Straßenfeste statt Oktoberfest

Die ersten künstlerischen Gartenfeste konnte ich schon genießen, FreundInnen und Studentenkreise, und München stellt an allerlei Ecken die Mischung aus Weihnachts-Buden und Wurstbratereien, Kettenkarussell und Riesenrad auf, fehlen noch die Losbuden und Schießstände, Glühweinbuden und Stricksocken

Wie gehen sichere Weihnachtsmärkte?

Die zweite Welle ist schon im August in den Köpfen, die Angst vor zu wenig Nasen-Schutz der Anderen … und die Ängste der Älteren, die zu den Gefährdetsten zählen. Wir können auf allerlei Plätzen in München schon üben, denn die Buden stehen schon und können dann ganzjährig manchen toten Platz beleben – den Schausteller sind die zentrale Kultur, wie sie dem Wirtschafts-Minister verkünden durften, mit 12 MRD Umsatz …

Statt Glühwein-Saufen eine Künstler-Gestaltung?

Menschenkette für das Klima fff

Die Sommerfeste von KünstlerInnen geben schon einen guten Vorgeschmack, und die jammernden privilegierten Staats-Künstler und ihre mäzenierenden Medien-Verehrenden kommen noch nicht hinterher …

Künstler+innen pflegen ihre Kreise

Michaele Dietl singt und spielt

Literatur und Musik mit Malerei verknüpft: Nicht alles ist Garten-fähig, aber der Sommer verwöhnt uns in München, wenn wir mit dem Wetter und den Gewittern gehen und unsere Zeit an den genuss anpassen, statt der Arbeit hinterher zu laufen.

Neue Nachbarschaften beleben Viertel

Die Schani-Gärten bekommen Flohmarkt-Assistenzen in den Einfahrten gemeinschaftlich belebter Häuser …

wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=herbst_vorbereiten#organisieren_und_den_wandel_vorbereiten

Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen

Durch Mitarbeit in den Initiativen gibt es gute Kontakte und neue Orientierungen:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/corona-muenchen-hilfe-initiativen-1.4850255

und bitte eine Petition zur Selbsthilfe unterschreiben:

https://www.openpetition.de/petition/online/selbsthilfegruppen-und-selbstorganisierte-initiativen-als-systemrelevant-einordnen

Die Gruppen sollen sich selbstverantwortlich wieder treffen können, ohne Bußgelder zu riskieren

Schafherde unter Bäumen

Langsamer Anfang …

Nach neuen Hygiene-Regeln … und mit gutem Abstand haben wir wieder für Beratungen geöffnet, und für maximal drei Stunden / Person, damit alle die Chance haben, an ihren Bewerbungen und Wohnungsprojekten zu arbeiten.

Weihwasserspritzer

In den oberen Räumen und in der Marsstraße gilt Maskenpflicht, weil es da eng ist auf den Fluren und in den Räumen, bei uns ist es so weit, dass es nicht durchgehend nötig ist, und die Desinfektion wartet wie immer neben der Eingangstüre.

Teeküche und Toiletten bitte nur eine Person, und die Frühstücks-Möglichkeiten gibt es nach Absprache, aber kein kochen bis auf Weiteres …

und auf dem Weg zur Herden-Immunität,Schafherde unter Bäumen

denn nach dieser Woche mit offenen Biergärten bis 20h soll es mit Restaurants weiter gehen, aber die Nachrichten von Ansteckungen in geschlossenen Räumen und Kirchen sollten uns noch vorsichtig sein lassen, auch wenn unser Großraumbüro gut gelüftet ist.

Die Organisation „Ärzte der Welt“ hilft Menschen ohne Krankenversicherung.

www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-hilfe-krankenversicherungslose-1.4906910

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet,

desto mehr Hilfsangebote entstehen. Eine Übersicht einiger Angebote und Initiativen, die sich in München zusammengefunden haben.

www.sueddeutsche.de/muenchen/corona-muenchen-hilfe-initiativen-1.4850255

Wohnungslos: Ohne Zuhause keine häusliche Quarantäne

Übernachtungs- und Hilfseinrichtungen schließen wegen Corona. Run auf verbleibende offene Einrichtungen, Ansteckungsgefahr nimmt zu

"Würdigen Wohnraum - Jetzt". Wandbild an einer Einrichtung von Proyecto 7 in Buenos Aires

„Würdigen Wohnraum – Jetzt“. Wandbild an einer Einrichtung von Proyecto 7 in Buenos Aires

Buenos Aires. Menschen, die auf der Straße leben, sind durch die Corona-Epidemie besonders stark gefährdet. Viele schlafen in staatlichen Obdachlosenunterkünften, wo es keine Möglichkeit gibt, den empfohlenen räumlichen Abstand einzuhalten. Hinzu kommen chronische Krankheiten und Atemwegsbeschwerden.

Wohnungslose in Argentinien: Ohne Zuhause keine häusliche Quarantäne amerika21.de/2020/03/238445/obdachlose-argentinien-corona

BASIS 2.0 bis auf Weiteres geschlossen! Aber wir sind erreichbar:

Auch alle Termine im Jobcenter sind jetzt nur noch telefonisch zu erledigen,

gesicherte Corona-Info
https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/amt-und-aufgaben/corona-virus-1730818

bis (vorläufig wohl) 20.4. sind wir nur im Home-Office zu erreichen,

Meist 10-16h, wenn ich nicht unterwegs oder im Gespräch bin,
Telefon: 089 – 544 302 – 430

hat dann kommt die Rufweiterleitung, entsprechend bei den Kolleginnen

Überlastung des Telefonnetzes beim Jobcenter:

Bitte beschränken Sie Ihre Anrufe auf Notfälle! Termine entfallen *ohne Rechtsfolgen*, Sie müssen dafür NICHT anrufen.

Bitte weiterverbreiten. Weitere Infos arbeitsagentur.de/corona-virus-a#COVID19de

#CoronaVirusDE führt dazu,dass sich gerade von #Armut Betroffene isoliert fühlen. Die Wünsche nach Telefonaten nimmt zu.
Größte Sorge bisher: Ausverkauf der Grundnahrungsmittel, insbesondere Günstigere.
Bild

 

Die Münchner Tafel kann durch Austausch der früheren Senioren durch junge Freiwillige weiter arbeiten …
 
Pflegeausbildung 1989. Schon da Überlastungsanzeigen wegen Personalmangels Konsequenzen? 0 Dann die große Privatisierungswelle. #Pflege als Kostenfaktor. Weitere Stellen weg Und nun das Gejammer Jetzt merkt ihr die Misere
 
#Spanien so: alle privaten Krankenhäuser werden verstaatlicht, um genug Ressourcen für die Bekämpfung von #Coronavirus #covid19 zu haben. https://www.businessinsider.de
 
++ Gesicherte Informationen der Bundesregierung zu #CoronaVirusDE in 6+ Fremdsprachen ++ stellen wir auf unserer Website bereit, aktualisieren laufend. Bitte weitersagen + weiterleiten
 
⬇
im Thread auch in den Fremdsprachen integrationsbeauftragte.de/corona-virus #COVID19de

 

Tell me about yesterday tomorrow

Frieden oder Sicherheitskonferenz

Alles muss sich ändern! – Nein zu Krieg und Umweltzerstörung!

Vom 14. bis zum 16. Februar findet die „Münchner Sicherheitskonferenz“ (Siko) statt. Dort treffen sich Staats- und Regierungschefs mit Vertretern von Großkonzernen und der Rüstungsindustrie, mit Militärs, Geheimdiensten und Politikern.

Wenn sie von Sicherheit reden, geht es nicht – wie Konferenzleiter Wolfgang Ischinger behauptet – um die „friedliche Lösung von Konflikten“, nicht um die Sicherheit der Menschen hier und nicht um die Sicherheit der Menschen anderswo auf der Welt, sondern um die Vormachtstellung des Westens mit seinem kapitalistischen Wirtschaftssystem, das auf der Ausbeutung von Mensch und Natur basiert. …

Dieses Wirtschaftssystem heizt Konflikte an – egal ob kalte Wirtschaftskriege wie die in Folge der Putsch- und Sanktionspolitik gegen Kuba, Venezuela und Bolivien oder die zugespitzten wirtschaftlichen und militärischen Konfrontationen gegen die VR China und Russland, die drohen, in heiße Kriege umzuschlagen wie sie in Afghanistan, Libyen, Mali und im Sudan ausgetragen oder gegen den Iran provoziert und in Syrien geführt werden.

Die herrschende Politik von Regimewechsel und gewaltsamem Zugriff auf Ressourcen bedeutet Destabilisierung, Sanktionen, Wirtschaftsboykott, Bürgerkrieg und Krieg. Dabei wird das Völkerrecht systematisch gebrochen; aktuellste Beispiele sind der totgeschwiegene Völkermord im Jemen durch die saudische Kriegskoalition, der andauernde Krieg zur Zerschlagung Syriens und der Angriff der Türkei auf die Kurden in Nordostsyrien.  

Wir wollen nicht zusehen, wie die Mächtigen die Sicherheit der Menschen gefährden. Wir stehen in der Tradition derer, die schon immer gegen Kriege und Massensterben aufgestanden sind und Solidarität mit den Völkern geübt haben, die von der westlichen Staatengemeinschaft angegriffen wurden.

Umbau der Bundeswehr zur Offensivarmee und die Bewaffnung der EU.

Die deutsche Bundesregierung deckt und betreibt diese Kriegspolitik und sie verkauft sie als Sicherheit. In den Verteidigungspolitischen Richtlinien der Bundesregierung definiert sie (seit 1992) die „Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in der Welt“ als „vitales deutsches Sicherheitsinteresse“.

Mit Landesverteidigung hat das nicht das Geringste zu tun. Bis 2031 will die Bundesregierung die Militärausgaben im Vergleich zu 2018 verdoppeln. Die Münchner Sicherheitskonferenz, die der strategischen Planung der Kriegspolitik dient, wird von der Bundesregierung mitgetragen.

Vor dieser Kulisse inszeniert sie das Märchen von Sicherheit und Frieden, während deutsches Militär durch massive Aufrüstung zur angriffsfähigen Interventionsarmee umstrukturiert wird.

Um „neue Macht“ und „neue Verantwortung“ zu übernehmen, treibt die Bundesregierung die Militarisierung der EU voran: Gemeinsam mit Frankreich hat sie das bisher teuerste europäische Waffenprogramm beschlossen.

Militarismus hat Tradition!

Die Bundesregierung steht in der Tradition derer, die die Bundesrepublik unter dem Deckmantel der Verteidigung wiederbewaffnet und aufgerüstet haben. Vor 20 Jahren zog sie als rot-grüne Bundesregierung – zusammen mit der NATO – in den Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien.

Später gab der damals verantwortliche Bundeskanzler Gerhard Schröder zu, damit „gegen das Völkerrecht verstoßen“ zu haben. Inzwischen ist die Bundeswehr eine Berufsarmee, die auch Minderjährige rekrutiert. Damit verstößt sie gegen die Kinderrechtskonvention, die unter 18-Jährige als Kindersoldaten bezeichnet.  

Die Bundesregierung beteiligt sich am weltweiten Drohnenkrieg der USA, indem sie amerikanische Militärstützpunkte wie Ramstein mit Millionen unterstützt. Sie baut die Straßen- und Schienennetze so aus, dass Rüstungstransporte der NATO-Staaten Richtung Russland reibungslos funktionieren, unterstützt die Lagerung von US-Atomwaffen in Büchel; sie lässt die Bundeswehr den Abwurf dieser Atomwaffen trainieren und weigert sich, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterschreiben.

„Diese Wirtschaft tötet!“

Das ist wörtlich zu nehmen: Profitstreben und wirtschaftliche Erpressungspolitik zerstören ökonomische und ökologische Existenzgrundlagen. Rüstungsexporte und Waffenlieferungen entfalten eine vernichtende Wirkung.

Die Kriege der NATO-Staaten dienen der Durchsetzung globaler Macht- und Wirtschaftsinteressen. Sie kosten unzählige Menschenleben, verwüsten ganze Regionen der Erde, rauben künftigen Generationen die Lebensgrundlage und treiben die Menschen massenhaft in die Flucht. In vollem Bewusstsein dieser Folgen eskalieren die Vertreter der westlichen „Wertegemeinschaft“ weiter.

So hat beispielsweise US-Präsident Trump den INF-Vertrag über nukleare Mittelstreckenwaffen gekündigt und – mit Rückendeckung aller NATO-Staaten – eine neue Phase der atomaren Aufrüstung eingeleitet. Mit der Neustationierung von US-Mittelstreckenraketen in Europa, die keine Defensiv- sondern Erstschlagwaffen sind, droht die Gefahr eines Atomkrieges in Europa.

Krieg, Ausbeutung und die Zerstörung der Umwelt sind die Ursachen für Flucht!

Schon jetzt – auch ohne atomare Kriegsführung – erleben wir, wie neben den zahlreichen Kriegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen, insbesondere durch den Klimawandel, zur bedrohlichsten Fluchtursache wird. Deutschland ist viertgrößter Waffen- und Rüstungsexporteur der Welt. – Wer Fluchtgründe beseitigen will, darf zu Krieg, Ausbeutung und Umweltzerstörung und deren Ursachen nicht schweigen!

Alles muss sich ändern!

Wir stellen uns der herrschenden Politik entgegen, weil es Frieden nur demokratisch, sozial und ökologisch gibt. Alles muss sich ändern! Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft, in der die Interessen der Vielen und nicht die Profite der Wenigen im Mittelpunkt stehen. – Unser Aktionsbündnis ist Teil der weltweiten Bewegung für Gerechtigkeit und Frieden. Wir lehnen jede militärische Drohung und jeden Angriffskrieg ab.

Unser Protest richtet sich in erster Linie gegen die Bundesregierung, die sich im Rahmen der NATO an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Mit der NATO wird es keine friedliche, gerechte und solidarische Welt geben. Eine solche Welt ist aber nötig und möglich. – Lasst uns gemeinsam dafür aktiv werden!

Deutschland darf keinerlei Beihilfe zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen leisten. Die US-Air Base Ramstein, die US-Truppenstützpunkte und alle anderen Kommandozentralen der USA und NATO in Deutschland müssen geschlossen werden.  

Für die Einhaltung des Völkerrechts und die Stärkung der Vereinten Nationen (UNO) als Institution gemeinsamer Sicherheit.

Demonstration am Samstag, den 15. Februar 2020, 13 Uhr, in München am Stachus!

basis für kunst: lüpertz besuchen

Veranstaltung der DAA – BASIS 2.0 im H A U S   D E R   K U N S T

Besuch der Ausstellung:

Ü B E R   D I E   K U N S T   Z U M   B I L D

Der Malerfürst MARKUS LÜPERTZ 

Mittwoch, 22.01.2020, 13 Uhr

Einführung: Matthias Schüßler, Projektteilnehmer, Kulturkurator

„Ich bin alles, was ich bin, durch Malerei“, Markus Lüpertz

Markus Lüpertz ist ein deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer. Er zählt zu den bekanntesten deutschen Nachkriegs-Künstlern und Künstlern der Gegenwart. Seine Bildgegenstände zeichnen sich durch suggestive Kraft und archaische Monumentalität aus.

Super Friede Liebe Love

„Was kannst du da noch machen, als den Träumen nachjagen?“

Der Dokumentarfilm SUPER FRIEDE LIEBE LOVE begleitet eine Gemeinschaft sehr verschiedener Männer durch das Jahr. Nach dem Verlust einer eigenen Wohnung sind sie im Männerwohnheim in der Kyreinstraße untergekommen, auf unbestimmte Zeit. SUPER FRIEDE LIEBE LOVE

An ihrem Zusammenleben unter widrigen Umständen nimmt der Film Anteil und bewahrt respektvoll ihren Raum.

Die Diaspora inmitten der reichen Landeshauptstadt München beschreibt auf einfühlsame Weise auch der Dokumentarfilmer Till Cöster, dessen Film heute bundesweit in den Programmkinos anläuft. Über zwei Jahre hinweg begleitete er die Bewohner des katholischen Männerfürsorgeheims „Haus in der Kyreinstraße“ in München.

Jahrelang, teils jahrzehntelang, lebten die meisten Bewohner auf der Straße, bis sie hier ein Zimmer fanden: Ex-Junkies, Trinker, psychisch Kranke.

Cösters Film zeigt nicht zuletzt auch, dass diese Menschen sich nicht so leicht einordnen lassen. Er porträtiert die Männer als Individuen, die nun gemeinsam versuchen, ins Leben zurückzufinden.

Dabei erstarrt der angenehm ruhige Film nie in Betroffenheitspathos. Cöster gelingt der Balanceakt, skurrile Momente in dieser ungewöhnlichen „Männer-WG“ zu zeigen, ohne den Ernst der Schicksale zu trivialisieren. [filmportal]

„Super Friede Liebe Love“ berührt in einer langsamen Erzählweise, die Geduld und Emphatie der zwitschernden twitter-Jugend auf die Probe stellen wird. [dah]

Gegensprechanlage 9.10.Radio Lora München 92,4

Super Friede Liebe Love

mit Till Cösters

Radio-Gespräche zu München und Bayern

Gegensprechanlage- eine Radiosendung, wie sie von Bert Brecht erträumt war: Radio zum Mitreden auf Radio LoRa München UKW 92,4 – im Netz auf www.lora924.de jeden Mittwoch live ab 21 h,

meistens am 2. Mi im Monat mit Fritz Letsch ansonsten mit den KollegInnen, Wiederholung in DAB+ und im Internet

Treffen zur Sendung um 20.30 Uhr bei Radio Lora in der Schwanthalerstr. 81 Anrufen während der Sendung und mitreden: 089 – 489 523 05

Monatliche Erinnerungs-und Programm-Mail bestellen bei fritz @ fairmuenchen.de

Die UNO 1969 zum Klima

Einführung zu „Die Grenzen des Wachstums“:

„Ich will die Zustände nicht dramatisieren. Aber nach den Informationen, die mir als Generalsekretär der vereinten Nationen zugehen, haben nach meiner Schätzung die Mitglieder dieses Gremiums noch etwa ein Jahrzehnt zur Verfügung …

ihre alten Streitigkeiten zu vergessen und eine weltweite Zusammenarbeit zu beginnen, um das Wettrüsten zu stoppen, den menschlichen Lebensraum zu verbessern, die Bevölkerungsexplosion niedrig zu halten und den notwendigen Impuls zur Entwicklung zu geben.

Wenn eine solch weltweite Partnerschaft innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zustande kommt, so werden, fürchte ich, die erwähnten Probleme derartige Ausmaße erreicht haben, dass ihre Bewältigung menschliche Fähigkeiten übersteigt.“ U Thant, 1969

Ein halbes Jahrhundert später muss man wohl konstatieren: Hat super geklappt. Not! Wir sind auf keinem guten Pfad. Und für den 20.9. ist aus dem sog. „Klimakabinett“ wohl auch kein großer Wurf zu erwarten. Daher am 20.9. alle auf die Straße.

Jürgen Müller (@exrealo) twitterte um 10:01 vorm. on Mi., Sep. 18, 2019:
Einführung zu „Die Grenzen des Wachstums“:
twitter.com/exrealo/status/1174231868402741248?s=03)

 

Insolvenz: Schuldenfrei werden

Manche unglücklichen Umstände lassen uns in Schulden geraten, von denen wir grade noch angenommen hatten, sie abzahlen zu können: Baustellen, Bestellungen, Finanzamt, Justiz … und jede Stelle kann noch was drauf legen …

Davon leben Anwälte, Inkasso-Büros und die Mafia, und sie leben gut dabei!

Die Auswege dagegen sind kleine Nadelöhre, enge Stellen mit viel Arbeit an der Vergangenheit.

Die Liste der Gläubiger

ist der Anfang, und sie sollte wirklich vollständig sein, damit nicht ein offener Posten übrig bleibt: Wer hat noch offene Forderungen an mich?

Eine Schufa-Auskunft und eine Anfrage an die Gerichtsvollzieher meiner früheren Wohnorte schafft Klarheit, ein Musterschreiben kannst du dir hier wünschen: Fritz.Letsch@daa.de

Auch bei der Justiz kann – mit Aktenzeichen – nachgefragt werden, ob noch etwas offen ist, doch sind Strafen und Bußgelder in der Insolvenz nicht enthalten, sie bleiben. Das wären noch lohnende Abzahlungen …

Dann folgt eine außergerichtliche Einigung

durch eine Schuldnerberatung, in unserem Falle durch das ganz hervorragende H-Team, ein Angebot an alle Gläubiger in der Liste, mit einer Einmal-Zahlung auf die Forderung zu verzichten.

Falls diese nicht von allen angenommen wird, folgt die Eröffnung der Insolvenz, mit einem Insolvenz-Verwalter, der die Korrespondenz übernimmt.

Arbeitsbemühungen und die Bereitschaft zur Lohnpfändung (minimal 1130.- und je nach Einkommen ansteigend sind derzeit Selbstbehalt) schaffen dann in 5-6 Jahren Ruhe und Freiheit:

Die EU hat vorgegeben, dass schon in drei Jahren die Sache gelöst sein sollte, aber die Bundesregierung hat noch drei Jahre Zeit, die Gesetze anzupassen …

Weihnachts-Essen

Kostenloses Heiligabend-Essen

Essen für alle Gäste in der Herberge der Pfarrei Maria Hilf am Herrgottseck 2 und auch am Mariahilfplatz 4 (Eingang Sammtstrasse) im Saal des Hotels „Maria ́s Platzl“

Montag, den 24.12.2018 von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Anmeldung (dringend erforderlich!): bis zum 21.12.2018 unter Mariahilf.Muenchen@ebmuc.deoder telefonisch unter 089-6512866
und Lebensmittelabholung: Heiligabend, 24.12.2018, 14 Uhr – kostenfrei
Unter dem Motto „Gemeinsam Weihnachten Feiern!“ findet heuer zum vierten Mal in der Mariahilfkirche ein großes festliches Weihnachtsessen für alle Münchnerinnen und Münchner statt, die Heiligabend mal mit anderen Menschen ((neuen Leuten)) verbringen möchten.
Worum geht es an Weihnachten? Viele – speziell Kinder – werden sagen: Geschenke! Damit haben sie Recht! Aber es geht nicht darum, jedes Jahr immer mehr zu kaufen, sondern lieben Menschen Aufmerksamkeit zu schenken, Beisammensein und gemeinsame Freude.
Das wollte Günes Seyfarth ihren drei Kindern zeigen. Deshalb beschloss sie, jedes Jahr ein großes Weihnachtsessen zu veranstalten, aber nicht nur für ihre Familie und Freunde, sondern für einfach alle, die Lust haben zu kommen.
Junge, Alte, mit Familie und ohne sind eingeladen, im geschmückten Herrgottseck bei Musik und Geschenken fein zu essen und gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Darin steckt eine Menge Engagement, Energie und Liebe vieler fleißiger Helfer. Als erfahrenes Organisationsteam haben sich Andrea Lissner, Kathrin Schurrer, Markus Herbst und Günes Seyfarth zusammengefunden.
Bereits am Tag zuvor wird der Abend gemeinsam vorbereitet und festlich aufgekocht. Die Lebensmittel dazu kommen aus den nicht verwendeten Vorräten des
Tollwood-Festivals ((alles bio!##)) und Abgaben von Privaten.
Inzwischen kommen so viele Gäste, dass dieses Jahr ein weiterer Festsaal eröffnet wird, der von einem zweiten Team betreut wird. Hier geht’s aber nicht weniger feierlich und fröhlich zu!
Jede und jeder ist herzlich eingeladen am Heiligabend zu kommen, fein zu essen, zu ratschen, zu lachen und neue Leute kennen zu lernen – eben gemeinsam Weihnachten zu feiern!
Das Essen findet an Heiligabend zwischen 18 und 20 Uhr im Pfarrsaal der Mariahilfkirche statt.
Der Eingang befindet sich neben dem Hotel Auerhof in der Seitenstraße beim Schild SAAL. Es fallen keine Kosten an. Die Helfer und Helferinnen sind ehrenamtlich aktiv für ein schönes gemeinsames Essen.
Wer nicht am Heiligabend zum gemeinsamen Essen kommen kann oder möchte, ist herzlich eingeladen bereits um 14 Uhr im Pfarrsaal Lebensmittel für daheim abzuholen, die nicht fürs Heiligabendessen gebraucht werden.
Es wird darum gebeten ausreichend Behälter für den Transport mitzubringen.

Die Daten auf einen Blick:

Festessen: Heiligabend, 24.12.2018, 18-20 Uhr
Lebensmittelabholung: Heiligabend, 24.12.2018, 14 Uhr – kostenfrei

Wie ist das möglich?

Tollwood besteht bei den Speisen am Weihnachtsmarkt auf Bio-Qualität und schließt am 23.12. nachts, die Reste gehen an www.foodsharing.de München
Die Essensretter brauchen immer noch weitere Mitwirkende, denn die Bereitschaft zur Abgabe wächst in allen Betrieben, die gute Lebensmittel wirklich lieben.

vorschein der friedlichen revolution in bayern

Premiere: Dort kämpfen wo das Leben ist

Szenische Lesungen im Teamtheater Salon, Am Einlass 4 (Nähe Marienplatz), München

Dienstag, 11.09.2018 um 20.00 Uhr
Mittwoch, 12.09.2018 um 20.00 Uhr – Karten an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

In einem Wartesaal treffen sich am Ende des Ersten Weltkriegs sieben
Frauen. Sie spielen in den sich umstürzenden Verhältnissen eine besondere
politische Rolle. Sie erzählen von ihrem Leben, ihrer Arbeit und dem Kampf
um Gleichberechtigung.

Zu Wort kommen:
Anita Augspurg/Heidi Meinzolt, Constanze Hallgarten/Sibylle Dippel, Gabriele Kätzler/Christiane Hauck, Sarah Sonja Lerch/Cornelia Naumann,

Rosa Luxemburg/Julia Killet, Toni Pfülf/Irmgard Hover, Clara Zetkin/Sabine Bollenbach.

Musikalische Begleitung: Inga Däubner

Am Montag, den 24.9. um 19.00 Uhr lesen Günther Gerstenberg und Cornelia Naumann gemeinsam mit dem Schauspieler Robert Valentin Hofmann im Gasteig, Carl-Amery-Saal aus diversen Büchern:

Sarah Sonja Lerch und Kurt Eisner.
Frauen und Männer in der bairischen Revolution

Moderation: Ulrich Chaussy

Der Eintritt ist frei.

Und am Mittwoch, den 26.9. gibts um 17.00 Uhr einen Rundgang durch die Ausstellung Sarah Sonja Lerch. Treffpunkt im 4. Stock des Gewerkschaftshauses, Schwanthaler Str. 64.

Ob wir danach auf die Oide Wiesn gehn entscheiden wir spontan …


Eine Zeitreise über gut hundert Jahre, eine junge Frau setzt sich durch und studiert, kämpft und endet mit 36 Jahren im Gefängnis Stadelheim –

Vorschein Revolution in Bayern Sarah SonjaLerch

www.basisfinden.wordpress.com in der ausstellung „vorschein der friedlichen revolution in bayern“ im verdi kulturforum im dgb-haus münchen http://verdi-kultur.de

Juli 2018 bis 25. Oktober 2018

Der nächste Rundgang ist für den 26.9. um 17.00 Uhr vorgesehen.

Vorschein der friedlichen Revolution in Bayern

Die lange vergessene Revolutionärin Sarah Sonja Lerch

Die Ausstellung zeigt Dokumente aus verschiedenen Archiven und aktuelle Fotos von Schauplätzen in München.
Sie schildert die Biographie Sarah Sonja Lerchs vor dem Hintergrund der vorrevolutionären Geschichte Bayerns.

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr von 7:30 bis 21 Uhr
Sa i.a.R. von 10 bis 14 Uhr.

An So- und Feiertagen nicht!
Wer samstags sicher gehen will,
ob das Haus geöffnet ist, ruft bitte 089-53.56.17 an.

In Bayern gab es schon frühere Aufstände

und sogar einen Anlauf 1705 für ein Parlament

http://raete-muenchen.de/das-parlament-von-braunau

den wir allgemein nur als „Sendlinger Mordweihnacht“ in München mit den einzelnen Helden an Romanfiguren wie dem „Schmied von Kochel“ kennen …

… und dann sind wir zwar an vermeintlich heldischen Kämpfen, die kaiserlich nieder geschlagen werden, bekommen aber keinen Blick auf die Organisation des Parlamentes, die nicht von „Helden“ und „Schmieden“ mit Gewalt erreicht worden war:

Wie kamen sie zu der Vorstellung von den gleichen Rechten, während der Adel sich in Frondiensten die Schlösser bauen und ausbauen ließ?

 

Streiks und Revolution 1918: Sonja Lerch

 

VorscheinRevolutioninBayernSarahSonjaLerch

noch bis 25. Oktober 2018:

Vorschein der friedlichen Revolution in Bayern

Die lange vergessene Revolutionärin Sarah Sonja Lerch

Die Ausstellung zeigt Dokumente aus verschiedenen Archiven und aktuelle Fotos von Schauplätzen in München.
Sie schildert die Biographie Sarah Sonja Lerchs
vor dem Hintergrund der vorrevolutionären Geschichte Bayerns.

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr von 7:30 bis 21 Uhr
Sa i.a.R. von 10 bis 14 Uhr.
An So- und Feiertagen nicht!
Wer samstags sicher gehen will,
ob das Haus geöffnet ist, ruft bitte 089-53.56.17 an.

http://verdi-kultur.de/

80336 München, Schwanthalerstraße 64
DGB Haus B (vom Eingangsbereich aus durch den langen Gang) 4. und 5. Stock

Wir bekommen am Mi 8.Aug. 2018 ab etwa 12.30 eine Führung durch die Künstlerin und Autorin des Buches zu Sarah Sonja Lerch

Der_Abend_kommt_so_schnellErreichbar mit U4 und U5 (Haltestelle Theresienwiese) und U1, U2 und U7 (Hauptbahnhof) Tram 18,19 (Bayer-/Paul-Heyse-Straße)

Weitere Projekte zur bayrischen Revolution und den Räterepubliken:

www.plenum-R.org

www.raete-muenchen.de