wöchentlich 20 FFP2-Masken?

Das Jobcenter muss nach erfolgreichem Eilantrag zusätzlich zum Regelsatz entweder als Sachleistung wöchentlich 20 FFP2-Masken verschicken oder als Geldleistung hierfür monatlich weitere 129,- € zahlen.

https://sozialgericht-karlsruhe.justiz-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Presse/Jobcenter+muss+nach+erfolgreichem+Eilantrag+zusaetzlich+zum+Regelsatz+entweder+als+Sachleistung+woechentlich+20+FFP2-Masken+verschicken+oder+als+Geldleistung+hierfuer+monatlich+weitere+129_-+_+zahlen_/?LISTPAGE=8971698

Datum: 12.02.2021

Kurzbeschreibung:    

Mit heute veröffentlichtem Beschluss hat die 12. Kammer des Sozialgerichts Karlsruhe dem Eilantrag eines Arbeitsuchenden auf Gewährung eines im Epidemie-bedingten Einzelfall unabweisbaren Hygienebedarfs an FFP2-Masken bis zum Sommeranfang am 21.06.2021 stattgegeben.


Die Kammer meint, ein besonderer Mehrbedarf an wöchentlich 20 FFP2-Masken sei glaubhaft gemacht. Ohne Mund-Nasen-Bedeckungen dieses Standards seien Empfänger:innen von Grundsicherungsleistungen in ihrem Grundrecht auf sozialen Teilhabe in unverhältnismäßiger Weise beschränkt. Nach drei Monaten Lockdown müssten Arbeitsuchende wieder am Gemeinschaftsleben in einer dem sozialen Existenzminimum entsprechenden Art und Weise teilnehmen können.


Auf Alltagsmasken oder OP-Masken müssten sie sich nicht verweisen lassen. Diese seien für den Infektionsschutz vor SARS-Cov-2-haltigen Aerosolen in der Straßenbahn, im Supermarkt, im Treppenhaus, im Wartezimmer, in der Leichenhalle, etc. – auch angesichts der Virusvarianten – nicht gut genug geeignet.

Wer bei der Verrichtung alltäglicher Erledigungen trotzdem lediglich eine OP-Maske gebrauche und einen Mitmenschen mit dem lebensgefährlichen Virus anstecke, schädige eine andere Person an der Gesundheit und verstoße gegen das gesetzliche Verbot gefährlicher Körperverletzungen. Dieses verbotswidrige Verhalten sei auch nicht allein deswegen außerhalb von Krankenhäusern oder Pflegeheimen erlaubt, weil die CoronaVO FFP2-Masken lediglich dort vorschreibe und andernorts OP-Masken genügen lasse. (weiterlesen: Link oben)

Nach der online verfügbaren Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es bundesweit im Januar 2021 insgesamt 5.351.000 Empfänger:innen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch
(SGB II).

Diese Entscheidung kostet, falls jeder in der Statistik die Masken benötigt 690.279.000 Euro. Kann das dazu führen, die Pflicht für FFP2-Masken überdacht wird? Oder gibt es eine Anhörungsrüge oder sonstiges, auch wenn die Entscheidung nach der PM rechtskräftig ist?

Basis finden: Coaching für Obdach- und Wohnungslose

Basis finden: Coaching für Obdach- und Wohnungslose in München, den Grund für eine neue Existenz aus Hartz4 finden Es gibt so viele Möglichkeiten, aus bürgerlicher Existenz zu fliegen, wie Mieter in der Stadt sind … bei steigender Konkurrenz aller zu-Ziehenden.

Die aktuell steigenden Krisen der Einkommen werden die Schicksale anreichern: Entlassungen und Kurzarbeit, die nicht mehr genug bringt, Schulden und Beziehungs- oder Nachbarschafts-Streit, Bußgeld, Knast, Schwarzfahren, aber auch Krankheit, Reha, Schlaganfall … und schon fühle ich mich unfähig, ein amtlich aussehendes Schreiben zu lesen, zu verstehen. Und wer hat schon den Hintergrund, in Ruhe zu zu hören?

Der Weg zu einer Unterkunft: 

Jobcenter Franziskanerstraße, Antrag auf Hartz4, Sozialticket, Zugang zu SOWON, der Verwaltungs-Plattform der Sozialwohnungen in München, die Schlange ist zwar lang, etwa 10.000 Wohnungslose, aber die Stadt baut … und Genossenschaften, falls mal noch mal was an Erbe drin ist.

Schuldnerberatung, Insolvenz?

In guter Zusammenarbeit mit Fachleuten von Help

Der Weg zur Prozesskostenhilfe: 

Lass es uns erst noch mal durch gehen, was die Sache ist, und geh davon aus, dass die Staatsanwaltschaft kein Interesse hat, dir einen teuren Knast-Aufenthalt zu finanzieren:

Eingliederungshilfen statt Strafen sind angesagt, gemeinnützige Arbeit kann klar machen, was in deine nächste Bewerbung soll …. rak-muenchen.de/…/prozesskostenhilfe-beratungshilfe

Bewerbung?

PC-Kenntnisse? Email-Adresse? Alles erlernbar, in deiner Geschwindigkeit.

Keine Mappen mehr, aber eine übersichtliche Darstellung deiner Fähigkeiten … und vielleicht einen Flyer dazu?

Lebenslauf?

Nicht mehr „lückenlos“, sondern eine Skizze deiner Erfahrungen, Interessen …

Zeugnisse?  

Fall es notwendig erscheint, die Firmen und Stellen und Schulen ausfindig zu machen … begleiten wir dich gerne dabei: DU baust deine Zukunft.

und ansonsten einen gesunden Lebensstil finden …

Brauchst du noch einen Entzug oder kommst du selbst dosiert klar, brauchst du andere Medikation und stimmt die Krankenkasse schon?

damit wir wieder Lust am Leben entwickeln:

Ausstellungen, Botanischer Garten, Kultur, Musik, Theater … und gemeinsames Kochen, wenn wieder möglich, einkaufen und gemeinsames Frühstück,

… und Neues kennen lernen, das dir noch nicht begegnet ist? 

Das Jobcenter in der Franziskanerstraße kann dich zuleiten … 

Aber erst nach dem Lockdown sind wir real für alle da, bis dahin telefonisch 

und per mail: fritz.letsch ( at) daa.de

Mehr Informationen:

basisfinden.wordpress.com sowie http://daa.de und  facebook.com/daamuenchen

instagram.com/basisfinden sowie instagram.com/daa.muenchen und eine Seite auf facebook.com/basisfinden von facebook.com/fritz.letsch

Du kannst hier gerne deine Erlebnisse rein schreiben, auch als Kommentar unten und gerne mit Bild, damit ich’s reinsetze, oder ich nehm dich in die Reihe der Redakteur*innen auf …

Du kannst hier gerne deine Erlebnisse rein schreiben, auch als Kommentar unten und gerne mit Bild an mich, damit ich’s reinsetze, oder ich nehm dich in die Reihe der Redakteur*innen auf …

Lockdown bis 31.1. verlängert

Liebe Kolleg*innen und Teilnehmende,

getreu den Weisungen der Staatsregierung könnte ich anfangen …

aber nein, wir gehen von der Vernunft der Virologie aus, die sich zu Weihnachten schon verbreitet haben sollte: Wir bleiben „daheim“! Der Rest wird begraben.

Auch, wenn wir wenig Erkrankungen im Umfeld haben, der neue Virenstamm als Abschiedsgruß aus Großbritannien scheint noch gefährlicher in der Übertragung zu sein, und wir sollten uns auf einen schönen März mit Neustart draußen vorbereiten.

Wir haben uns heut zu dritt getroffen, die Zukunft vorzubereiten, und ich habe Befürchtungen, dass sie noch nicht im Februar beginnt, wo uns üblicherweise die Erkältungs- und Grippewellen im Fasching beglückten.

Die Viren werden bleiben, auch wenn uns die Impfer falsche Hoffnungen machen wollen: Mutationen kannten wir auch bei HIV, aber auch viel bessere Medikamente, die nun auch schützen können. Hier unsere rüstige 80-jährige …

Wir sind alle telefonisch erreichbar, sind an der Planung neuer Ausflüge, Workshops und Projekte, alle Verlängerungen mit dem Jobcenter werden freundlichst erledigt.

Nächste Woche kommt vielleicht eine Rundmail, und zum Vormerken, wenn du an einem privaten PC oder am Smartphone bist, kannst du dir den Platz merken:

Du kannst hier gerne deine Erlebnisse rein schreiben, auch als Mail an Fritz.Letsch@daa.de und gerne mit Bild, damit ich’s reinsetze, oder ich nehm dirch in die Reihe der Redakteur*innen auf …

Ich hoffe, dass die Erinnerungen gut tun, und die Freude auf Frühjahr und Sommer wächst, denn die Sonne geinnt schon Kraft, wenn sie durchkommt, und am 2. Februar zu Lichtmeß … oder schon am 1.2.? Mal sehen …

Ein positiver Begriff von „Heimat“

Nach Trennungen, Schulden, Zusammenbruch klingt das fast zu schön: Wie kommen Leute wieder zu einem Gefühl von „Normal“?

https://www.deutschlandfunkkultur.de/autorin-stephanie-auras-lehmann-heimat-ist-da-wo-man-immer.970.de.html?dram:article_id=451882

Ein positiver Begriff von „Heimat“

Stephanie Auras-Lehmann möchte den Begriff der „Heimat“ positiv besetzen und nicht „den falschen Leuten überlassen“. Heimat sei für viele Menschen ein Thema.

„Ich habe in Gesprächen mit Freunden und Bekannten festgestellt, dass man sich gern über seine Heimat unterhält. Diesen Menschen will ich einfach Hoffnung geben und ein Beispiel, wie man wieder zurück kann. Man muss nicht irgendwo unglücklich in der Welt sitzen, wenn man eigentlich Heimatgefühle hat. Heimat ist da, wo man immer einen Parkplatz findet.“

Im Roman „Heeme. Eine Rückkehrergeschichte“ von Stephanie Auras-Lehmann wird aus Finsterwalde „Lieblingswalde“. „Das drückt aus, dass ich da gerne bin“, sagt die Autorin. „Und es hat einen positiveren Touch als Finsterwalde.“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/autorin-stephanie-auras-lehmann-heimat-ist-da-wo-man-immer.970.de.html?dram:article_id=451882

Mehr zum Thema: Initiativen aus Brandenburg und Sachsen – Großes Rückkehr-bedürfnis nach Ostdeutschland (Deutschlandfunk, Hintergrund, 20.09.2018)

Als Nächstes brauche ich noch eine Starthilfe für Bosnien. Hat wer Tips?

Erste Ideen:

Beispiel Hessen – Kosova, ich bräuchte Bayern – Bosnia? für einen jungen Handwerker

https://www.vdz.org/gesellschaft-und-politik/best-practice-unterstuetzung-der-freiwilligen-rueckkehr-von-fluechtlingen

Vormärz?

Das war eine revolutionäre Bewegung für Demokratie, die von wem nieder geschossen wurde?

https://www.sueddeutsche.de/kultur/buecher-ueber-georg-herwegh-ein-heldenliedermacher-1.5134891

„Alle Räder stehen still…“: Georg Herwegh, hier als junger Mann, dichtete bis heute unvergessene Zeilen der Politlyrik.(Foto: imago stock&people/imago/Leemage)

„… beim Unglücksunternehmen der „deutschen demokratischen Legion“, mit der Herwegh 1848 von Paris aus den badischen Aufständischen unter Friedrich Hecker zu Hilfe eilen wollte.“

… „Wagner, das Pumpgenie, bewunderte Emma wegen dieser Fähigkeit trotz seiner antisemitischen Hysterie. Übrigens machte Herwegh bei dergleichen nicht mit, sondern formulierte: „Die Rassenfrage gehört in die Gestüte, nicht in die Geschichte.“

… „Da er sich nicht für das Deutsche Reich von Bismarcks und Preußens Gnaden begeisterte, sondern sich entsetzte über den Krieg von 1870/71, verlor er auch die Zustimmung von Wagner und anderen, die sich nationalistisch anstecken ließen.“

… „In seinem zornigen Gedicht „Herr Wilhelm braucht ein großes Heer“ von 1863 ließ er keine Zweifel daran, dass „Eisen und Blut“ (Bismarck) und das darauf gegründete ständestaatliche Reich nicht zu Freiheit und Demokratie führten und taugten“ …

Als die Demokratie in Deutschland gegen Adel und Fürsten, Banken und Kirchen durchgesetzt werden sollte …

und heute?

Monarchische Fürst*innen sorgen für uns?

Die Coronakrise hat das Zeug uns zu spalten. In Gesunde und Infizierte, in Politik und Bürgerschaft, in Einsichtige und Uneinsichtige. Wir erleben es im privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld: Zum Umgang mit dem Virus gibt es viele Ansichten. Die Krise berührt uns im Kern unserer Überzeugungen, stellt die Frage nach unserem Menschen- und Weltbild. Manch langjährige Freundschaft muss dran glauben, weil plötzlich offensichtlich wird, dass man in wesentlichen Fragen nicht übereinstimmt. Andere Beziehungen werden enger, verständnisvoller, mitfühlender. Denn auf einer bestimmten Ebene sind wir uns alle ähnlich: gefordert, erschöpft, frustriert, besorgt angesichts dessen, was passiert.
 
Viele eint die Sehnsucht nach überlegten und nachvollziehbaren, an die Bevölkerung angebundenen Entscheidungen. Während die Schweizer bereits 2017 ihr Pandemiegesetz in einer Volksabstimmung beschlossen haben, wird in Deutschland im Eiltempo die dritte Änderung des Infektionsschutzgesetzes durchs Parlament gejagt. Es entspricht unseren Forderungen, dass Einschnitte nur auf gesetzlicher Basis erfolgen dürfen, aber ein Gesetz muss auch gründlich durchdacht geschrieben werden.
 
Immerhin: Mehr Demokratie wurde als einzige zivilgesellschaftliche Organisation zur Stellungnahme im Gesundheitsausschuss eingeladen.1 Unsere Quintessenz: Drastische Grundrechtseingriffe konnten verhindert werden, manches bleibt für die Gerichte zu überprüfen… Vor allem aber wird staatliche Kontrolle über gesellschaftliche Verantwortung gestellt. Unser Menschenbild ist ein anderes: „Wir Menschen sind fähig, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen und trotzdem das Gemeinwohl im Blick zu haben. Wenn man es uns zutraut und wir gefragt werden.“
 
In unserem Aufruf an die Bundeskanzlerin und den Bundestag fordern wir daher eine umfassendere und nachvollziehbare Beratung und die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger bei Corona-Fragen.

Falls Sie noch nicht dabei sind, können Sie jetzt unseren Aufruf unterschreiben!
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­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ ­ Hier die neun Forderungen nachlesen
und Aufruf unterschreiben

Eine Haltung, die seit Monaten unser Leben bestimmt, ist die Angst. Jedes Gesetz, jede Verordnung entspringt der Angst vor dem Virus. Das ist nachvollziehbar, aber es ist eben nur eine Seite. Wir werden noch eine Weile mit Corona in der Welt leben müssen und das wird nicht die letzte Krise sein. Zusätzlich zu Schutzmaßnahmen braucht es Maßnahmen und Empfehlungen, die uns stabilisieren, vitalisieren, unser Vertrauen und unseren Zusammenhalt stärken. Ängste können uns schützen, aber sie können uns auch schwächen und gerade anfällig und „ungesund“ machen – umso wichtiger ist es, dass wir uns dessen bewusst sind.
 
Unser Umgang mit der Pandemie hat vier vorherrschende Angstmuster in der Gesellschaft aktiviert:
  die Angst vor eigener Krankheit und Tod die Angst vor staatlicher Kontrolle und dem Verlust der Selbstbestimmung die Existenzangst, Beruf und Einkommen zu verlieren die Angst vor der Schuld, andere lebensbedrohlich anzustecken  
Es ist wichtig, zu erkennen, welche Angst uns gerade zu welchen Handlungen treibt. Denn dann wird viel verständlicher, warum die einen nach absoluter Isolierung und Kontaktvermeidung rufen und andere Einschränkungen ihrer Freiheit bekämpfen. Wir brauchen einen Raum für den öffentlichen Austausch über diese Sorgen und Ängste.
 
Bürgerbeiräte können einen solchen Raum bieten, daher ist eine unserer Forderung die Einbindung der Bevölkerung. Baden-Württemberg macht hier gerade den ersten Versuch. Die Landesregierung will sich in Coronafragen von einem gelosten Bürgerbeirat beraten lassen. Das fordern wir auch von Bundestag und Regierung.
 
Sorgen müssen ernst genommen und gegeneinander abgewogen werden. Gesetze, die nach einer ausgewogenen Debatte entstehen, werden eher akzeptiert, als Verordnungen im Eilverfahren. Debatte bedeutet: die Tatsache anerkennen, dass es unterschiedliche Erlebnisweisen, Sichtweisen, Risikowahrnehmungen und Wertehierarchien in der Bevölkerung gibt. Darauf aufbauend gilt es jetzt, eine langfristige Strategie für das Leben mit dem Virus zu entwickeln.

  ­ Hier die neun Forderungen nachlesen
und Aufruf unterschreiben


Wir brauchen gemeinsame Überwindungsstrategien für diese umfassende Krise.

Bewusstseinsbildung

https://paulo-freire-muenchen.blogspot.com/2020/12/fritz-letsch-auf-dem-weg-zu-einem.html

Bewusstsein ist im Sinne der Befreienden Pädagogik das breitere Wissen um die Felder des Wissens, nicht eine Anhäufung in Schubladen, sondern ein Denken in gesellschaftlichen Zusammenhängen.

Bewusstsein wird in der Psychoanalyse auch im Gegensatz zu Unbewusst, zu Unterbewusst und zur Verdrängung gedacht.

Meister Eckhart (*zwischen 1250 & 1270 bis 1327) übersetzt von Gustav Landauer (ermordet 2. Mai 1919 am Ende der Rätezeit in München, wo er KulturBeauftragter war):

Von stetiger Freude

 "Die Seele hat etwas in sich, ein Fünklein der Vernünftigkeit, das nimmer erlischt,
 und in dies Fünklein versetzt man das Bild der Seele als in das oberste Teil des Bewusstseins;
 und es ist auch Erkennen in unsern Seelen, das äußern Dingen nachgeht,
 nämlich das sinnliche und Verstandeserkennen, 
 das in Gleichnissen und in der Sprache vor sich geht, das verbirgt uns dies. 
 

Meister Eckhart, insel TB S.41

die neueste Ausgabe des Münchner Selbsthilfejournals ein•blick per Internetlink:

Der ein•blick erscheint 4x im Jahr und enthält aktuelle Informationen rund um das Thema Selbsthilfe und Bürgerschaftliches Engagement in München.

Wenn Sie die Internet-Ausgabe regelmäßig per E-Mail erhalten möchten, so antworten Sie einfach auf diese E-Mail oder abonnieren Sie den ein•blick über folgenden Link:
http://www.shz-muenchen.de/materialien/einblick-muenchner-selbsthilfejournal/einblick-abonnieren/

Verwalten Sie auch Unvermögen?

Vor allem.

Wie die „Deutsche Bank„, die Trump 400 Millionen $ lieh. Amerikanische Banken gaben dem früheren Spielcasino-Unterhaltungs-Veranstalter schon länger nichts mehr, der Trump-Tower in Kanada ist von russischen Oligarchen finanziert.

Basis heißt nun auch eine neue Partei

Wenn man immer nur Querdenkt: Kommt man dann noch mal vorwärts?

Längsdenken üben: Wo geht’s in eine Zukunft?

Für die Klima-Situation brauchen wir etwas anderes als die Wiederholung alter Fehler vom Autobahnbau, über Baumfällungen, Braunkohle bis zum Atom-Endlager:

Koffeinspiegel, Nikotinspiegel, Zuckerspiegel Ein wichtiger Spiegel unserer Politik fehlt.
Der fällt hier wie in allen Betrieben unter die Kultur des Schweigens.

Vorausdenken ohne Panik: Wie kann es gut werden?

Backwahn: 7 Frauen mit Teig

Es liegt nicht nur an den alten Rezepten, es braucht auch zukunftsfähige Zutaten:

Wenn plötzlich alle aktuellen ReGierungsverlautbarungen in jedem dritten Satz das Wort nachhaltig benutzen: Was sagt uns das wirklich?

Vorsicht: Ab Januar bricht bei allen Hartz4-Beziehenden der Reichtum aus, der nur durch wieder erhöhte Mehrwertsteuer abgefangen werden kann, die Milliardäre hinter aldi, lidl etc. werden uns retten.

„Wenn die stille Zeit vorbei ist, wird es auch wieder ruhiger!“ Karl Valentin

Ansteckung und Arbeitssicherheit

In einem Überblicksartikel im Fachjournal „Science“ betont das Team um die Epidemiologin Elizabeth Lee von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore, dass ein Großteil der Sars-CoV-2-Infektionen vermutlich auf Haushalte entfällt: Auszüge von

Die drei Haupttreiber der Pandemie

… nach der Analyse von mehr als 59.000 Fällen zum Schluss, dass die Ansteckungsgefahr in einem Haushalt sechs Mal höher ist als bei anderen engen Kontakten.

2. Haupttreiber: Superspreader

… Beispiele dafür waren in der Vergangenheit etwa Chorproben, Gottesdienste, Hochzeiten oder Fleisch-verarbeitende Betriebe. Dabei könne eine kleine Anzahl Menschen für sehr viele Infektionen verantwortlich sein. 

3. Haupttreiber: Reisen

… Dass Reisebeschränkungen funktionieren können, hätten die strengen Regeln in China gezeigt, durch die es gelungen sei, das Virus im Land einzudämmen.

„Das relative Übertragungsrisiko in verschiedenen Gemeinschaftsumgebungen wie Restaurants und Einzelhandelsgeschäften ist noch immer unklar, ebenso wie die Auswirkungen von Maßnahmen zur Eindämmung der Übertragung in diesen Kontexten“

Schweizer Forscher haben eine neue SARS-CoV-2-Variante identifiziert, die sich in den letzten Monaten europaweit verbreitet hat. U.a. die Lockerung der Reisebeschränkungen machten der neuen Variante ein leichtes Spiel sich auszubreiten. https://t.co/jZFZ9D1J0y

 

Ideen bilden den Weg

Die Bilder von www.der-flix.de oder auf twitter @DerFlixxx

Jede Woche veröffentlicht Flix eine neue Folge des Comicstrips
Jede Woche veröffentlicht Flix eine neue Folge des Comicstrips „Glückskind“ in der F.A.Z.

erinnern mich an den Satz von Paulo Freire, der meinte:

Der Weg kommt beim Gehen

Wer Paulo Freire war?

Ein brasilianischer Jurist, der in den 1960er Jahren in der Pädagogik landete, durch Liebe und als Quer-Einsteiger, der die seltsamen Rituale der Schulen und Hochschulen durchschaute und ihre sonderbare Art der Ausgrenzung in Brasilien:

paulo-freire-1994 in München
paulo-freire-1994 in München

Militärdiktatur und kirchliche Autoritäts-Systeme, leeres Reden von Demokratie und Freiheit, Chancengleichheit war noch nicht mal Thema:

Paulo Freire lehrte uns, auch in der Pädagogik dahinter zu schauen, und zu fragen, wie geht eine Pädagogik der Unterdrückten? Die Befreiungstheologie redete vom Evangelium der Armen, das in Betlehem begann …

Götter, Herakles, Bibel und Koran: Dämonen und Gespenster …

Die jahrtausende alten Erzählungen der Religionen dienten dazu, damals die Welt zu erklären, und wenn heute die selben Leute Kriege un das Öl der letzten Jahrmillionen führen und gleichzeitig die „Wahrheiten“ ihrer Sekte verbreiten, die Welt wäre vor 6000 Jahren in 7 Tagen von Gott geschaffen, müssen wir uns schon fragen, welche Sorte Justiz, Parteienkarrieren, Politik und „Stellvertretung“ wir uns da leisten.

Giftige Mythen der Verschwörung sind verzweifelte Versuche der Machtlosen, ihre Machtlosigkeit zu begründen und im Jammern und Klagen zu bleiben: Mächtige Verschwörungen der Reichen sind allerdings auch Verschwörungs-Realität, die weniger mit Religionen, als mit Ausschluß-Mechanismen zu tun haben.

Religion und Faschismus ergeben gemeine Mischungen: Klerikal-Faschismus und reaktionären Zionismus. Den zu kritisieren wird auch grade wieder kritisch …

Kritische Theorie und Idealismen

Die idealistische und unreflektierte religiöse Erziehung zwischen „Gut“ und „Böse“ macht das Leben nur scheinbar einfacher, denn die Kategorien von fremd und vertraut, sauber und schmutzig, koscher und haram werden ganz schnell auch feind-selig und rassistisch.

Kritische Theorie übt das Denken in den Reflexionen, in den Systemen und in der Geschichte: Wie kam der Faschismus, wie tarnte er sich im Postfaschismus, lebte weiter im Militarismus, auch in den angeblich sozialistischen Staaten. In den Wissenschaften gehört der Austausch zwischen den Fächern und das erklären in einfachen Zusammenhängen dazu. 

Auch die Gedanken reifen beim Gehen

Wenn wir aufstehen, gehen, die Situation verändern: Schon fallen uns neue Dinge und Verbindungen ein, schon können wir etwas Neues anfangen, wenn wir konzentriert bleiben.

 

ARMUTSHEARING – online Fr 16.10.2020 Rechte statt Reste!

ARMUTSHEARING – online am Freitag, 16.10.2020

Die Berechnung des Existenzminimums in Deutschland wird von Sozial- und Menschenrechtsexpert*innen seit langem kritisiert. Ihre gravierenden Mängel wurden in der Coronakrise besonders sichtbar. In diesem Herbst werden Bundesrat und Bundestag ein neues Existenzminimum festlegen. Die Bundesregierung muss ihre Armutspolitik zudem in Kürze gegenüber den Vereinten Nationen unter Menschenrechtsaspekten rechtfertigen.

Vor diesem Hintergrund veranstalten wir das Hearing „Armut in Deutschland als Menschenrechtsfrage“ mit Expert*innen und Betroffenen. Es findet am 16.10., von 13:30-16:30 Uhr statt – einen Tag vor dem „Welttag zur Beseitigung der Armut“. Interessierte aus Kirchen, Gewerkschaften, Erwerbsloseninitiativen, Sozialverbänden, Betrieben und anderen Bereichen sind herzlich eingeladen.

ANMELDUNG
Die Teilnahme an der Online-Tagung ist kostenlos und wird mit den meisten PCs, Laptops oder Smartphones problemlos möglich sein.

Wir bitten um formlose Anmeldung per Mail an kda.muenchen@kda-bayern.de.

Die Einwahldaten werden zusammen mit technischen Hinweisen einige Tage vor der Veranstaltung zugemailt. Die Veranstaltung wird voraussichtlich auf der Plattform Webex stattfinden.

Poster_Armutshearing-16.10.20_Rechte-statt-Reste