Sucht ist immer die Haupt-Person

… und du bist daneben nur das Opfer.

Auch in den Beziehungen nimmt sie immer den vollen raum ein, dir bleibt die Lieferung des Stoffes oder des Hintergrundes dazu.

Sucht ist gnadenlos.

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Sie kann meistens auch nicht anders, und sie läßt selten moralisch mit sich reden: Immer kennt sie Ausflüchte und Begründungen …

Wir sind eine Suchtgesellschaft

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Die ganze Gesellschaft ist von den Drogen der Nazis, dem Pervitin, noch nicht herunter gekommen, das unempfindlich macht, und wir werden ohne Empfinden in die Karriere-Leitern hoch gejagt, für ein kleines Familien-Glück, wie es seit der Nazi-Ideologie mit Unterstützung der Religionen allen zusteht, die nicht über den Gartenzaun oder Tellerrand hinaus schauen wollen.

Ölsucht läßt die ReGierungen lügen

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Die Eroberung aller Gebiete, unter denen Öl liegt, unter dem Vorwand der „Demokratie“ und Menschenrechte: Auch Syrien hat schon seine besetzten Gebiete, auch Kurdistan ist ein ölreiches Interessensgebiet.

Rohstoff-Sucht plündert den Globus aus

Wir bräuchten mehr als zwei Erden, um für unsere Kinder noch etwas übrig zu lassen, und die meisten Menschen haben sich daran gewöhnt, als „End-Verbraucher“ alles in Müll zu verwandeln.

Wo der landet? Wieder in einem Handels-Kreislauf der Verwertung, dessen Reste in Halden und Meeren die Welt vergiften.

Waffennarren und die Ideologie der Rache

HeidelandschaftDie Inszenierungen der Macht und die Macht der Waffen können zwar immer noch adelig nett daher kommen, haben ihre eigene Fan-Kultur des Nachlaufens, aber ist das unser Leben?

Raus aus der Sucht?

Ich bin die verantwortliche Hauptperson für mein Glück.

Ich werde anfangen, mich und damit den wichtigsten teil zu ändern.

Wie klingt das für dich?

Schreib es mir im Kommentar. Danke!

 

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Mensch und Natur besuchen

Ein Besuch im Schloß Nymphenburg am 23. Mai im Museum Mensch und Natur führt uns wahrscheinlich in die

Sonderausstellung von März bis 3. Juni 2018

Bayerns UrEinwohner – Pflanzen und Tiere unserer Kulturlandschaft

In dieser Ausstellung erfahren Sie, wie unsere bayerischen Kulturlandschaften entstanden sind,

welche Tier- und Pflanzenarten – Bayerns Ureinwohner – sie beheimaten und wie wir sie bewahren können.

Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Ansonsten gäbe es noch die

Dauerausstellung

Auf zwei Etagen werden die verschiedenen Abteilungen des Museums präsentiert. So kann man den Aufbau und die Dynamik unserer Erde verfolgen, die farbenfrohe und faszinierende Welt der Minerale bestaunen oder der Evolution des Lebens von den frühesten Anfängen bis zur Entstehung des Menschen nachspüren.

Weitere Abteilungen beschäftigen sich mit der Funktionsweise unseres Gehirns, der Genforschung sowie der Ernährung von Mensch und Tier.

Ein besonderes Highlight ist die Abteilung „Spielerische Naturkunde – nicht nur für Kinder“.

Hier kann man auf unterhaltsame Weise Fragen aus dem Tier- und Pflanzenreich nachgehen sowie viele beeindruckende Exponate bestaunen.

Dem Braunbären JJ1 alias „Bruno“ ist ein eigener Ausstellungsbereich gewidmet, der neben dem Präparat auch zahlreiche Bild- und Filmdokumente zeigt.

http://www.mmn-muenchen.de

eine neue basis finden

Wie die

Zukunft der Weiterbildung

in der aktuellen Legislaturperiode aussehen wird, war am 24. April in Berlin auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Weiterbildungstag mit Bildungs- und Arbeitsmarktpolitikern des Deutschen Bundestages sowie Vertretern aus Bildungsorganisationen diskutiert worden (siehe auch http://www.bildung-beruf-studium.de/wo-bleibt-die-weiterbildung/).

Ob sich Bayern

als letztes Bundesland weiter gegen ein Weiterbildungsgesetz sträubt, und mit welchen abstrusen Begründungen (wir sind schon zu gut für diese Welt) – ob das Journalistinnen aufgreifen?

Journalistinnen haben in Bayern Vorzüge

in hervorragenden Weiterbildungen der CSU in Kloster Banz. Braucht es da auch noch was für Andere?

Es wäre schön, wenn die Aufmerksamkeit auch für die Menschen in schwierigen Situationen und nach Krankheiten, Lebenskrisen und Trennungen reichen würde. Die Selbsthilfe in München und Bayern, wie auch bundesweit und die Soziale Arbeit bieten ein reichhaltiges Netz an, über das zu berichten immer wichtiger wird.

 

Die Geschichte der Zukunft

„Der sicherste Beweis dafür, dass Baiern das irdische Paradies Deutschlands ist, liegt in der Tatsache, dass diese Provinz […] bisher imstande gewesen ist, eine Regierung zu ertragen, die allgemein als die schlechteste aller schlechten Regierungen Europas anerkannt ist“

Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas, 1796.  Münchner Zeitensprünge

Manchmal bringt das Wissen um die Vergangenheit etwas mehr Ruhe zur Zukunft, andererseits kann die Feststellung der Unbeweglichkeit und die geringe Veränderung auch die Angst erhöhen:

Wie geht eigentlich Veränderung?

Die politische Veränderung kam, wenn genügend Menschen begriffen, wie sie geknechtet wurden, dass ihre Kinder neben der Schufterei starben und keine Aussicht auf ein Alter in Würde mehr bestand.

Unsere persönliche Veränderung kommt oft von Krankheiten und dem Gefühl, dass es so nicht mehr weiter gehen kann: Aber wo her nehmen wir die Kraft zur Veränderung?

Wenn die besten Freunde nicht die Verbündeten einer Veränderung sind, sondern wollen, dass alles so bleibt, wie es für sie war, wird es schwierig:

Kann ich genügend Auseinandersetzung leisten, oder muss ich Abstand nehmen, für manche kann es sogar Abschied von den Eltern bedeuten, wenn uns dieser Kontakt krank macht und in alten Gefängnissen und Strukturen fest halten will.

Auch dafür gibt es Selbsthilfe-Gruppen: Wie zu jedem Thema, zu jeder Krankheit, Sucht, zu jeder Veränderung. Auch in deiner Region:

In München das Selbsthilfezentrum in der Westendstr. 68 und bei speziellen Medizin-Problemen der Gesundheitsladen, Neue Adresse Astallerstr. 14, 80339 München. Gesundheitsladen jetzt komplett barrierefrei: Mehr

Veränderung braucht Absicherung

Wie werde ich mir sicherer, wo habe ich meine größten Stärken? Wer sind meine besten Begleitenden durch Angst und Stabilisatoren gegen Rückfälle, falsch gewordene Freunde?

Die Ziele müssen realistisch sein

und in kleinen Schritten erreichbar …

Arztbesuch und gutes Essen, Bewegung und Abwechslung, freudige Momente zum Teilen – mit wem? Pausen und Abwechslung, Erholungsorte …

und in Zeiträumen zu besprechen, zu beschreiben, auch mit einem angefangenen Kommentar hier unten … (deine email-Adresse bleibt anonym!)

verdichtet …

Manchmal drängt es uns, etwas zu schreiben, und dann finden wir es später, staunend:

In einem Internet-Portal der alten Schulfreunde hatte ich vor Jahren einen Text eingetragen, der mich staunen ließ:

nach der FOS im technischen Bereich in AÖ einige Jahre Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit in München, dann Schauspielschule und nach den kirchlichen Rückschritten freiberufliche Arbeit als Theaterpädagoge und Zukunftswerkstatt-Moderator, weiteres mit vielen Links auf http://fritz-letsch.de

himmelsschänke

späte reflexionen

ich,
wilder, gerissener,
sohn des schweigers und der verstummten, tanze und stammele, schweige und brumme,

ich,
friedrich georg,
sohn des friedrich und enkel des georg,
zwischen dem hitlerjungen und seinem kritischen vater.

wir, zerrissene
zwischen elternkrieg und dachauschweigen, hakenkreuzhoffnungen und hungerträumen, bunkersprengende zukunftskraft überstanden

haben gelernt
schnell still zu sein,
wenn sie ihren sorgenvollen blick warfen ob wir schon wieder dumme fragen auf der zunge statt der hostie des schweigens zum wiederaufbau.

an roten abenden
sitzen wir lange und können gut schweigen wenn wir verstanden haben, was wir nicht wissen sollten und dann auch wollten und wie wir lernten ohne zu wissen nicht mehr dran zu denken und zu vergessen.

unruhig
und oft viel zu geschwätzig bereden wir alles damit nichts gesagt wird, das noch schlimmer ist als das vielsagende schweigen, das wir ertragen lernten und das uns noch unbekanntere freuden verheimlichen könnte

das noch die angstlust und die lustangst wie eine grante zünden und ein phosphorlicht aufstecken könnte zwischen die immer schon rechtschaffenen und die anderen, denen jetzt verziehen werden muss, was sie selber nie eingestehen.

in altenheimen
liegen sie jetzt einsam und grübeln
zwischen alpträumen und phantomschmerzen was sie im bdm, in der hj, im bunker und auf der flucht dem nsv, der daf, dem winterhilfswerk nie anvertrauen konnten.

und wir
tanzen und stammeln
suchen unsere hemmnisse und sehnsüchte
und unsere wildheit zu verstehen, mit der wir gerechtigkeit und ehrlichkeit suchten, wo für sie nur endlich überleben war.

und ich
steh nun zwischen gräbern, die ich früher nie ernst nehmen konnte, die mich jetzt erleichtern, alle die damals so bedrohlich bekannt und fremd waren, liegen jetzt ruhig, und kann mich schöneren zukünften widmen.

wenn ich dabei
nur nicht so unruhig wäre,
dass ich vielleicht die schönste zeit
meines lebens schon genossen habe
und nun in ruhe die sachen in ruhe bringe, die so lang nicht ruhen konnten.

frieden wollten wir
schaffen, …

[hier riß der text ab … wo könnte er im original noch sein?]

aber die krieger sind geschäftstüchtiger.

vorfrühlingshimmel

 

 

Filmtipp: Ruhe in Frieden? Gemeinwohl-Ökonomie dagegen …

Ein Filmtipp aus der Gemeinwohl-Ökonomie:

Christian Felber hatte aus attac Österreich mit einigen Büchern und guten Freunden eine Initiative gestartet, die sich allmählich weltweit verbreitet:

Auch in München gibt es eine Regionalgruppe, einen Verein, der vier Arbeitsbereiche wie Bildung, Politik, Unternehmen … organisiert,

http://gwoe-bayern.org/

hat eine regelmässige Sendung auf Radio Lora München 92,4

Ruhe in Frieden

Für eine Gemeinwohl-Ökonomie braucht es auch ein neues Denken und andere Materialien Architektur, um menschenwürdige Lebens-Räume zu gestalten