Langsamer Anfang …

Nach neuen Hygiene-Regeln … und mit gutem Abstand haben wir wieder für Beratungen geöffnet, und für maximal drei Stunden / Person, damit alle die Chance haben, an ihren Bewerbungen und Wohnungsprojekten zu arbeiten.

Weihwasserspritzer

In den oberen Räumen und in der Marsstraße gilt Maskenpflicht, weil es da eng ist auf den Fluren und in den Räumen, bei uns ist es so weit, dass es nicht durchgehend nötig ist, und die Desinfektion wartet wie immer neben der Eingangstüre.

Teeküche und Toiletten bitte nur eine Person, und die Frühstücks-Möglichkeiten gibt es nach Absprache, aber kein kochen bis auf Weiteres …

und auf dem Weg zur Herden-Immunität,Schafherde unter Bäumen

denn nach dieser Woche mit offenen Biergärten bis 20h soll es mit Restaurants weiter gehen, aber die Nachrichten von Ansteckungen in geschlossenen Räumen und Kirchen sollten uns noch vorsichtig sein lassen, auch wenn unser Großraumbüro gut gelüftet ist.

Die Organisation „Ärzte der Welt“ hilft Menschen ohne Krankenversicherung.

www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-muenchen-hilfe-krankenversicherungslose-1.4906910

Je weiter sich das Coronavirus ausbreitet,

desto mehr Hilfsangebote entstehen. Eine Übersicht einiger Angebote und Initiativen, die sich in München zusammengefunden haben.

www.sueddeutsche.de/muenchen/corona-muenchen-hilfe-initiativen-1.4850255

Langsames Öffnen der Kultur und viel im Netz

Dreieinhalb Wochen im Münchner Frühling

Theater zur Rätezeit wird Video-Serie im Kollektiv Herzfeld

Da eine Wiederaufnahme unseres sichtbaren Hörspiels nicht möglich ist, wollen wir nun eine Aufzeichnung der Vorstellung Tag für Tag als kleine Webserie veröffentlichen. Die Startseite heißt: www.muenchner-fruehling.de

Hier folgt  ein Auszug aus dem Newsletter des Kulturreferates, unten die Möglichkeit, ihn zu abonnieren und den ganzen zu sehen, und ein Sammmlungsaufruf zu bleibenden CORONA-Erinnerungen fürs Stadtmuseum

Newsletter 06.05.2020

Corona: Teilöffnungen im Kulturbereich – so geht es jetzt weiter

Die städtischen Museen öffnen wieder ab Dienstag, die Münchner Stadtbibliothek Schritt für Schritt ab 11. Mai, und das Münchner Volkstheater plant ein Sommerprogramm für alle. Zu den aktuellen Meldungen

Internationales Dokumentarfilmfestival »DOK.fest« als Online-Ausgabe (6. – 24. Mai)

Dokumentarisches Kinoerlebnis mit Filmen und Gästen aus der ganzen Welt im Heimkino. Virtuell an Preisverleihungen, Live-Gesprächen und der Eröffnung heute Abend teilnehmen.Zum Programm


Streaming »The Vacuum Cleaner« in der digitalen Kammer 4 (8. Mai)

Das Stück über Menschen, die sich wegen des Anpassungsdrucks aus der Gesellschaft zurückgezogen haben, wurde dieses Jahr zum Berliner Theatertreffen eingeladen.Zum Stück


Lesungen zum Gedenken an die Bücherverbrennung 1933 (10. Mai)

Lesen gegen das Vergessen. Dieses Mal statt auf dem Odeonsplatz vor der Kamera. Jetzt Mitmachen und selbst aus einem Werk der »verbrannten Bücher« vorlesen.Mehr Informationen

Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Virtueller Rundgang durch das Valentin Karlstadt Musäum © Show it 360

Angebote der städtischen Museen ab 12. Mai

Jüdisches Museum München: Das Jüdische Museum zeigt die neue Ausstellung „Von der Isar nach Jerusalem – Gabriella Rosenthal (1913-1975) – Zeichnungen“. Die Dauerausstellung „Stimmen_Orte_Zeiten“ gibt Impulse und Informationen zur Münchner jüdischen Geschichte und Gegenwart.

Lenbachhaus und Kunstbau: Das Lenbachhaus öffnet erstmals die bisher nur digital präsentierte Ausstellung „Sheela Gowda. It…matters“. Auch die Ausstellungen „Das Malerische – Werke des 19. Jahrhunderts“, die Präsentation zur Kunst von Joseph Beuys und die Sammlung Blauer Reiter sind wieder zugänglich.

Münchner Stadtmuseum: Das Stadtmuseum öffnet seine Ausstellungen schrittweise. Begonnen wird mit den beiden Sonderausstellungen. „Vorbilder / Nachbilder. Die fotografische Lehrsammlung der Universität der Künste Berlin 1850-1930“ und der erfolgreichen Ausstellung „Ready to go! Schuhe bewegen“.

Museum Villa Stuck: In der Villa Stuck wird die Ausstellung „She wants to go to her bedroom but she can´t be bothered. 30 Jahre Schmuck von Lisa Walker“ zu sehen sein.

NS-Dokumentationszentrum München: Das NS-Dokumentationszentrum kann zu seinem fünfjährigen Bestehen vermelden, dass der Eintritt dauerhaft frei bleiben wird. Neben der historischen Dauerausstellung zeigt das Haus noch bis voraussichtlich 30. August die Ausstellung „Tell me about ̶y̶̶e̶̶s̶̶t̶̶e̶̶r̶̶d̶̶a̶̶y̶ tomorrow“.

Valentin-Karlstadt-Musäum: Das Musäum präsentiert seine Dauerausstellungen zu Karl Valentin, Liesl Karlstadt und den Münchner Volkssängern. Am 14. Mai öffnet dann die neue Sonderausstellung „Musik, Krawall und andere schöne Künste“, eine Vinyl-Reise durch Zeiten, Musiken und Gelegenheiten.

Informationen zu den Museumsangeboten

Lesende Frau  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Medienangebot der Münchner Stadtbibliothek © Münchner Stadtbibliothek / Eva Jünger

Schritt für Schritt:
Die Münchner Stadtbibliothek öffnet ihre Türen

Ab Montag, 11. Mai, öffnen die Stadtbibliothek Am Gasteig sowie die Kinder- und Jugendbibliothek ihre Türen, ab Dienstag, 12. Mai, die Stadtteilbibliotheken Pasing, Neuhausen, Giesing und Hasenbergl. Möglich ist dort die Vorbestellung, die Ausleihe und die Rückgabe von Medien. Auch zentrale Dienstleistungen wie Anmeldung, Verlängerung, Zahlung und eine eingeschränkte Beratung werden angeboten.
Zusätzlich ist an den Standorten Westend, Laim, Hadern und Fürstenried die Medienrückgabe über die Außenautomaten möglich.

Ab Montag, 18. Mai, öffnet die Monacensia im Hildebrandhaus. Die Bibliotheks- und Archivnutzung funktioniert  – unter Einhaltung der Hygieneauflagen – wie gewohnt. Der Ausstellungsbesuch ist für eine begrenzte Anzahl von Besucher*innen möglich.

Mitmachen:
Münchner Stadtmuseum sammelt Gegenstände zur Corona-Krise

Wie und was verändert sich in München in Zeiten des Coronavirus? Gesucht werden Fotografien, Videos oder Texte aber auch Erinnerungsstücke und Alltagsgegenstände, die während der Corona-Krise von persönlicher Bedeutung sind. Am besten Fotos davon mailen an corona.stadtmuseum@muenchen.de


Dieser Newsletter ist ein Service der Pressestelle des Kulturreferats der Landeshauptstadt München.
Er informiert Sie über aktuelle städtische und städtisch geförderte Kulturangebote.

Datenschutzhinweise

Impressum: Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Jennifer Becker, www.muenchen.de/kulturreferat, kulturreferat@muenchen.de
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Wie geht es weiter? Erst mal ohne direkten Kontakt …

… denn der Termin für Wieder-Öffnung ist noch unklar. Die Allermeisten haben sich an die Telefon-Coachings gewöhnt und ihre Situation gut stabilisiert, bei manchen ist es allerdings auch noch turbulent …

Viele von euch haben die Einladung zum Test eines Coaching-Tools bekommen, und wenn ihr die Möglichkeit habt, ins Netz zu kommen, nutzt es bitte, das kann auch in den Zeiten, wenn wir schrittweise öffnen können, zur Koordination helfen, und auch, wenn ihr mal krank und verhindert seid:

stockholm syndrom gesichter
stockholm syndrom gesichter

Eine Öffnung kann nach der offiziellen Aufhebung der Ausgangs-Beschränkung, die ab 11. Mai möglich sein könnte, schrittweise für Einzelne, vielleicht auch tageweise eingeteilt, stattfinden, dafür brauchen wir euren Bedarf, zB für Sowon.

Alle Verlängerungen der Hartz4-Anträge laufen grade unkompliziert auch per Telefon mit euren Ansprechpartner*innen im Jobcenter, die fälligen Zuleitungen dürften ab nächster Woche noch ohne direkten Kontakt erfolgen.

Die Schwarz-Weißen Bilder sind von unserem Kollegen mit dem Künstler-Namen stockholm syndrom, und demnächst hoffentlich mit eigenem Blog hier nebenan … und der Name muss in Zukunft ins Bild, an den Rand …

stockholm syndrom spitzer stift
stockholm syndrom spitzer stift

 … und nun guten Start in den Mai, genießt die Weißen Fahnen am Rathaus und manchen städtischen und öffentlichen Gebäuden bis zum 8. Mai,

 

Feiertag erst in Berlin, wenn du für mehr änder bist: http://chng.it/KNyyVJ2gVD

Gehorsam und Herdenimmunität

Ihr habt sicher viel erlebt in den letzten Wochen,
und jedeR hat ihre / seine Corona-Krisen in einem anderen Rhythmus … 

Die Risikogruppe schützt sich selbst

Ihr habt gelernt, auf euch aufzupassen, und auf die andren?

Auch etliches zu Genießen gefunden in den letzten Tagen und Wochen?

Die Ungläubigen sorgen für Durchseuchung

Der Virus geht seinen Weg, wie damals, vor 100 Jahren die Spanische Grippe

Die Worte von der HERDEN-Immunität stammen noch aus den Zeiten der Entdeckung der Viren 1930, als die Mikroskope besser wurden und die Mediziner die Bazillen (gegen die Antibiotika später gefunden wurde) von den Viren unterscheiden lernten, gegen die es seit Jahrzehnten nur angenäherte Impfstoff-Mixturen gab, kaum abzuwarten … ob es Weihnachtsmärkte geben wird?

Die Schulen im Norden starten mit den Kinder-Herden, auch wenn auf Hygiene geachtet werden soll: Wir werden sehen.

Bayern startet frühestens am 11. Mai etwas, wohl für unsere Abiturient*innen?

Ob wir da auch drunter fallen könnten?

Die Ordnungspolitiker demonstrieren Macht

Sie wollen beweisen, wie stark sie sind, aber wir werden sie erinnern, dass in einer Demokratie nicht die Macker wie Trump und Orban die Sieger bleiben können. Es gibt schon eine Menge Gerichtsverfahren um Demonstrationen, und wenn die Dresdner Rechten noch Führers Geburtstag feiern konnten, mussten sie auch die Teilnehmenden-Daten abgeben?

Gehorsams-Volk applaudiert und denunziert

Etwas erstaunt sah ich heut mittag etliche Leute mit den medizinischen Masken beim Radfahren, eine Wirkung der Nachrichten von gestern für die nächste Woche? Oder die Vorstellung, die Viren wären überall in der Luft?

Es gibt viel zu wenig Informationen, dass die Viren nur im feuchten Zustand lebensfähig sind, der Nachweis auf trockenen Flächen war zwar richtig, aber sie sind dann nicht mehr lebensfähig …

 … außer vielleicht, wenn sie von feuchter Maske zu feuchter Maske fliegen können? ;-))

„Der, des Verwaltung unauffällig ist, des Volk ist froh. Der, des Verwaltung aufdringlich ist, des Volk ist gebrochen.“ So stand es in einem Flugblatt der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Ursprünglich stammt der Spruch von dem chinesischen Weisen Laotse. rubikon.news/artikel/die-gehorsams-probe

Die Masken- oder Halstuch-Pflicht beim öffentlichen Verkehr und beim Einkauf versteh ich ja, aber Hubschrauber-Kontrollen an Ausflugsgebieten sind schon übergriffig …

MASKEN am Hauptbahnhof

Es kommt eine neue Zeit, die Alte ist vergangen

Immer, wenn jemand sagt, wann wird es denn wieder so wie früher… sag ich: NIE MEHR!

Die Lebensform der mit Feinstaub und Schwermetallen verdreckten Luft, die Kranken aus den italienischen Kliniken, die man auf Anweisung der regionalen Lega-Regierung in die Altenheime verlegte,  in denen dann das massive Sterben losging, die Abrechnungs- und Sparprogramme unserer Kassen und der Altenheim- und Krankenhaus-Konzerne … das braucht nicht mehr wieder so zu werden …

Coaching in Corona-Zeiten

Am Telefon oder in neuen Medien: Wir alle lernen erst die Internet-Konferenz-Möglichkeiten, und die sichersten sind von den Internet-Fuzzis längst vorbereitet, viele gehen kostenlos, wenn du WLAN findest:
auf https://ffmuc.net/pad/p/basis2.0 hab ich meine zusammengestellt.

Und hier noch ein Tip aus Twitter:

Wir waren wie Kinder …

… weil wir verdrängen konnten, sterblich zu sein. Im Prinzip wussten wir es ja, aber wir hatten immer noch so gute Ausreden …

Jetzt ist aber die Zeit so nahe gerückt, dass sie uns Panik machen kann.

Denen, die nicht vor lauter Wichtigkeit weiter machen wie immer, die Anwälte und Gerichte zum Beispiel. Oder jene, die mit lauten Autos durch die leeren Straßen brausen.

Wir konnten unsere Tage leben, als ginge es so weiter, als Bundestrainer-Volk mit kleinen Kollateral-Schäden wie Gülle, Migranten im Mittelmeer und Klimawandel. Erd-Erwärmung wäre nett gewesen, käme sie nicht gleich als Dürre-Sommer, wie längst schon in anderen Ländern, die uns nur als Urlaubsziele taugten, bei unseren ewigen Provinz-Nachrichten.

Und jetzt? Aufwachen? Umdrehen? weiter schlafen?

Es wird kein „weiter so, wie vorher“ geben: Die Spanische Grippe vor 100 Jahren kam in drei Wellen, und es wird keinen Impfstoff geben, auch wenn die wissenschaftsgläubigen Macher davon reden und Gates sich Weltruhm erhofft.

Amerika First Sensenmann
Amerika First
Der Philosoph Julian Nida-Rümelin über Demokratie und Ethik in Krisenzeiten

„Der Clou meiner Argumentation ist, dass kollektive Selbstbestimmung ohne die Garantie individueller Rechte unmöglich ist. Es kann nicht sein, dass die Bekämpfung einer Pandemie die Verfassungsordnung auf Dauer außer Kraft setzt.

Der Staat ist allerdings in der Pflicht, vor allem jenen Menschen, die ein deutlich erhöhtes Risiko tragen, die Möglichkeit zu bieten, sich selbst zu schützen und dafür zu sorgen, dass ihnen die nötige Hilfe gewährt wird, damit sie ihr individuelles Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit wahren können.“

neues-deutschland.de/… julian-nida-ruemelin-ich-vermisse-den-oeffentlichen-diskurs.html

arbeitserzaehlungVon 2009 bis 2013 war Nida-Rümelin Mitglied des Parteivorstandes und .. der Grundwertekommission der SPD. Er lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München und veröffentlichte dieser Tage in der Edition Körber »Die gefährdete Rationalität der Demokratie. Ein politisches Traktat«

Eine gute Zeit, die eigenen Lebensziele zu überdenken und dabei im Kopf zu behalten, dass es am Schnellsten glücklich macht, anderen etwas Gutes zu tun …

Wir sind weiter für euch da, telefonisch in der DAA 089 – 544 302 – 430 mit Rufweiterleitung und per mail … oder meet, pad, kostenlos … du musst nur die Zeit dazu beitragen, es vorher kurz anzumelden.

Neue Strategien gegen Obdachlosigkeit

Plötzlich tun sich Möglichkeiten auf, die vorher nicht machbar schienen: https://m.tagesspiegel.de/200-menschen-in-coronavirus-obhut-das-grosse-berliner-obdachlosen-unterbringungs-wunder/25743588.html

Krisendienste – aber wir sind erreichbar!

Wichtig: Falls du dich in einer akuten Krise befindest, und alleine keinen Ausweg siehst, gibt es – neben uns und unserer Weiterleitung – immer Stellen an die du dich wenden kannst!

Da es sein kann, dass wir eine Weile brauchen um zu reagieren, kannst du dich in einem solchen Notfall immer sofort und rund um die Uhr an folgende Stellen wenden:

• Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt München
www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Sucht_und_seelische_Gesundheit/Seelische_Gesundheit_Erwachsene/Beratung_Vermittlung.html
• Krisendienst Psychiatrie (Soforthilfe bei seelischen Krisen), Tel.: 0180 655 3000
• Atriumhaus (Psychiatrisches Krisen- und Behandlungszentrum), Bavariastr. 11, München, Tel.: 089 7678-0
• Klinikum München-Ost Vockestr. 72, München-Haar, Tel.: 089 4562-0
• Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der LMU Nußbaumstr. 7, München, Tel.: 089 5160-5511
• Klinik Psychiatrie & Psychotherapie Klinikum Rechts der Isar Ismaningerstr. 22, München, Tel.: 089 4140-4241

Die Durchwahl der Basis verbindet dich – zu Ortsgebühr, den Rest zahlt die DAA – zu deinen Job-Coaches und gib bitte deine Telefonn-Nummer an, falls belegt ist, die wird bei der Weiterleitung nicht angezeigt … 089-544 302-430 fritz

Wer kommt mit?

Foto: Frank 

Lasst euch nicht verrückt machen!

Wir haben keine Corona-Krise, wir haben verschiedene Bedrohungen, die wir jeweils genau betrachten sollten, sonst werden wir leicht konfus:

Ansteckungsgefahr und die Grundinformationen zum Virus

– Kontaktsperren und die Liebe zu autoritären Sicherheiten
 
– Kapitalismus-Probleme von Hartz4 bis Arbeitsplätze-Fragen
 
– Gesundheitsvorsorge und das Leben im Frühjahr
 
– seelische Probleme der Quarantäne und Kontaktformen
 
– Wohnungsprobleme und Veränderungswünsche
 
Abstand halten ist ja gerade nicht Soziale Distanz, sondern Rücksicht

Einen schnellen Gruß hinterlassen: 

Unten im Kommentar oder auf ffmuc.net/pad/p/basis2.0

– ohne Datenverfolgung, denn die „kostenlosen“ Konzern-Programme Whattsapp und ZOOM liefern wie google alle unsere Nutzerdaten ständig an die Zentralen.

Ich bin zeitweise auch auf meet.ffmuc.net/basis2.0  anzutreffen- oder vielleicht jemand anders, aus unserem Umkreis, wenn ich nicht am PC bin. Das geht auch ohne Kamera, empfohlen ist ein Headset, und der browser chromium, firefox hat vielleicht „Sicherheitsbedenken“ oder Störungen.
 

16 Minuten lang. In Verbundenheit,

 

Corona – eine Chance zum Wandel

„Ihr lieben Großmütter, wo seid ihr? Habt ihr Rat für uns alle?
Was ist das für eine seltsame Lage, in der wir nun sind?
Bitte meldet euch zu Wort…..“

Ja, wo sind wir? Was haben wir zu sagen in Zeiten von Unsicherheit und Angst? Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes gefragt und wollen eine Antwort versuchen.

Fortsetzung folgt:

rabbit in movement will in haidhausen eine neue Rolle finden: Sie versteckten schön verpacktes Klopapier
 
Ein Land herunter-fahren … Artikel für http://fairmuenchen.de
 
Der Kapitalismus verliert um sich … http://eineweltnetz.org
 
und alles im wiki befindethttp://wiki.eineweltnetz.org
 

eure Erde -Erika Mann

und

Ein Gruß direkt aus der Klinik

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde

nachdem ich eine Zeit untergetaucht bin, möchte ich mich bei Euch melden und kurz erzählen.

Bei uns herrscht der Ausnahmezustand, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt. Wir Betriebsräte haben uns zum Teil in unsere Klinik-Abteilungen zurückgemeldet und versuchen nun, unsere Dienste zu kombinieren mit der Betriebsratsarbeit. Und auch dort herrscht Ausnahmezustand, es wird sich seitens der Klinikleitung so gut wie an kein Gesetz mehr gehalten. 

Nun werden wir ja als die Held*innen der Nation gefeiert und von den Balkonen beklatscht, das ist falsch.  

Wir sind eigentlich zu Superheld*innen aufgestiegen, denn nur so lässt es sich erklären, dass wir ohne ausreichende Schutzkleidung die Patient*innen betreuen können. 

Wir sind Superheld*innen, weil wir uns zweiteilen können, nur so lässt es sich erklären, wie demnächst all die vielen Beatmungsgeräte bedient werden und vor allem die beatmeten Patient*innen versorgt werden können mit dem wenigen Personal, das am Start ist. 

Es wird von uns automatisch erwartet, dass wir jetzt einfach da sind und zu allem bereit sind. Auf Zuruf auf anderen Stationen, in anderen Häusern zu arbeiten – egal ob wir uns da auskennen oder nicht, 12-Stundenschichten fahren (und das unter den erschwerten Bedingungen mit Maske und Schutzanzügen), den Urlaub sperren lassen, nach Hause gehen, wenn gerade mal weniger zu tun ist, aber auf Abruf sofort zu Hause alles liegen und stehen lassen und in die Klinik zu eilen.

 Als Wertschätzung für diese Arbeit bekommen wir ab Mittwoch:

Das Kantinenessen umsonst. Na danke schön!

Wir haben unseren Humor nicht verloren, es wird weiter viel gelacht und je schlimmer es wird, umso mehr lachen wir. Das ist so und das hält uns. 

Aber auch wir machen uns Sorgen – um unsere Gesundheit, unsere Angehörigen, denen wir die vielleicht die Krankheit nach Hause bringen. Sorgen darum, wie es sein wird, wenn unsere Kliniken volllaufen und wir die Versorgung gar nicht mehr hinbekommen, Ja, und wir haben unendlich Angst vor einer Situation, wie sie in anderen Ländern schon da ist, nämlich dass entschieden werden muss, wer an die Maschine darf und wer mit Opiaten beim Sterben begleitet wird. All das beschäftigt uns und quält uns.

 Aber wir können und wollen nicht dabei stehen bleiben.

 Deswegen wenden wir uns an Euch, sagt es Allen:

 Hört endlich auf zu klatschen, sondern hängt Transparente und Schilder für unsere Forderungen aus Euren Fenstern und Balkonen!

 Wir fordern:

Erschwerniszulagen für alle Beschäftigten in den Krankenhäusern von mindestens 500 Euro!

Rücknahme aller Privatisierungen im Gesundheitswesen!

Privatisierung ist Raub und Mord!

Verbreitet diese Aufforderung und lasst uns München schmücken! 

Fotografiert Eure Balkone und schickt die Fotos – wir verbreiten Sie unter den Kolleg*innen.

Das ist besser als jeder Kuchen, jede Pizza.

Mit den besten Grüßen, Ingrid Greif

liebe kolleginnen und kollegen,

heute zum hoffentlich gesunden und guten morgen wieder mal einige hinweise, die uns erreichten und die ich gerne weitergebe:

1. Ein Tipp von den Kollinnen des Eulenschreis:
Diese wunderbare Arbeit wurde soeben vom International Opera Choir aus Rom fertiggestellt: Project Manager Raffaella Baioni, Dirigent M° Giovanni Mirabile.
Raffaella hat jedes Chormitglied den eigenen Beitrag mittels Smartphone auf eine Grundlage aufnehmen lassen, die von einem Choristen stammt, der gleichzeitig auch Tonmeister ist. Die Aufnahmedateien wurden dann in einer bewunderswerten Montagetechnik zusammengeschnitten und.. das ist das Ergebnis!
Wenn dir diese bewegende und mitreißende Interpretation gefallen hat, wie mir, teile sie bitte mit jedem dir möglichen Mittel… Ich bin der Meinung, sie ist es absolut wert!! 👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼👏🏼
https://www.youtube.com/watch?v=JTVXEGIS3LE&feature=youtu.be


2. ver.di- Medieninformation vom 3o.März: Reinigung in Kliniken und Pflegeeinrichtungen unzureichend / ver.di fordert mehr Reinigungspersonal zum Schutz vor Corona 

In der aktuellen Krise weist ver.di auf die problematischen Zustände in der Reinigung von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in München hin. Wie wichtig diese dafür sind, die Verbreitung von Viren und Krankenhauskeimen zu unterbinden, ist schon lange bekannt. Dennoch haben die Arbeitgeber in den vergangenen Jahren gerade hier gespart. In den Servicebereichen wurde besonders viel Personal abgebaut, die Reinigung und andere Dienstleistungen wurden fast überall in Tochtergesellschaften ausgegliedert oder an Fremdfirmen vergeben.  Statements zur aktuellen Lage (siehe bitte anhang)

3. Eine Info von Koll.HT: Wer sich auf https://www.youtube.com/watch?v=D5DhJS5hGWc das Lied „Rinascerò, Rinascerai“ (ich werde wiedergeboren, du wirst wiedergeboren) anhört, unterstützt das Krankenhaus      in Bergamo und damit Menschen, die der Hilfe bedürfen . Lt. gestrigem SZ-Bericht https://www.sueddeutsche.de/kultur/rinascero-rinascerai-bergamo-song-corona-1.4862870 (Kunst in Zeiten des Coronavirus – Eine Hymne für Bergamo) haben die beiden italienischen Künstler Roby Facchinetti und Stefano D’Orazio das Lied anlässlich des Corona-Notstandes in ihrer Heimatstadt Bergamo geschrieben – „Alle Einnahmen aus Downloads, Urheberrechten und Redaktionsrechten werden vollständig gespendet zugunsten des Papa Giovanni XXIII Krankenhauses in Bergamo für den Kauf von medizinischen Geräten“, schreibt Facchinetti.